Esoterik, eine Sekte vor der man warnen muss ???

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Wo schreibt Ireland das?

Man könnte höchstens das von ihr geschriebene so deuten: "Wer wiederholt replizierbar heilt und auch zeigen kann, dass die Heilung kausal an der Behandlung liegt, hat Recht."

Danke Joey. :)

Ich habe diesen Ablauf mit Any schon mehrfach "durch", ein weiteres Mal werde ich mich mit ihr ganz gewiss nicht darauf einlassen.
 
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Hast du den restlichen Absatz auch gelesen, oder nur den ersten Satz? Also ehrlich gesagt, ich weiss ja nicht, warum ich überhaupt meine Ansicht erkläre. :rolleyes:

Ja, habe ich gelesen. Es geht Dir um das Wohlergehen und die Verbesserung, da ist Dir der Placebo-Effekt wurscht.

Das ist schön, dass Du so denkst. Nur ist Wohlergehen und Verbesserung eben auch mit Placebo alleine erreichbar. Das ist nichts Schlechtes - im Gegenteil, das ist sogar sehr gut. Das Problem dabei ist nur, dass diverse Erfolge damit nicht automatisch für die Theorie stecken, die man dahinter verwendet. D.h. Deine Erfolge - die ich Dir nicht abstreiten will - deuten nicht unbedingt auf eine spirituelle Welt oder ähnliches hin.
 
Wo schreibt Ireland das?

Lies doch, Erfolge müssen bewiesen werden und das wird durch Befragung der Patienten ermitelt. Denn auch heute können die werten Psychotherpeuten noch nicht in die Köpfe ihrer Patienten schauen rsp. Hellsehen. Sie sind darauf angewiesen, dass der Patient sagt: es geht mir besser, schlechter, unverändert.
 
Lies doch, Erfolge müssen bewiesen werden und das wird durch Befragung der Patienten ermitelt. Denn auch heute können die werten Psychotherpeuten noch nicht in die Köpfe ihrer Patienten schauen rsp. Hellsehen. Sie sind darauf angewiesen, dass der Patient sagt: es geht mir besser, schlechter, unverändert.

1.) Sie können in die Köpfe schauen. Mittlerweise gibt es auch Studien dazu, wie sich z.B. MRT-Scans etc. unter Psychotherapie verändern.

2.) Lässt sich auch etwas über den Erfolg von Psychotherapien sagen, wenn man z.B. die Selbstmordraten oder andere Verhaltensmerkmale betrachtet.

3.) Ein Aspekt, den Du ignoriert hast in Deiner "Zusammenfassung" ist "replizierbar wiederholt", sowie "der zeigen kann, dass die Heilung kausal mit der Behandlung zusammenhängt"

Das sind alles Punkte, die deutlich mehr aussagen als "Wer heilt hat Recht".

PS: Punkt 3 habe ich Dir schon im ersten Beitrag erklärt, was Du nicht zitiert hast. Warum nicht? Weil Sonst Dein Beitzrag, auf den ich hier antworte - schon obsolet wäre?
 
Joey schrieb:
Das ist schön, dass Du so denkst. Nur ist Wohlergehen und Verbesserung eben auch mit Placebo alleine erreichbar.

Ja, ich hab kein Problem damit. Ob das, was Wohlergehen bewirkt nun Placebo, oder A, B, C oder sonstwie heisst, ist völlig nebensächlich. Das mag für Forscher wichtig sein, vielleicht auch für den einen oder anderen Mediziner, und ansonsten für Leute, die Placebo als "Negativ-Beweis" ins Treffen führen wollen (so wie hier im Forum allgemein mehrfach geschehen), aber für mich ist er nicht wichtig.

Joey schrieb:
Das Problem dabei ist nur, dass diverse Erfolge damit nicht automatisch für die Theorie stecken, die man dahinter verwendet. D.h. Deine Erfolge - die ich Dir nicht abstreiten will - deuten nicht unbedingt auf eine spirituelle Welt oder ähnliches hin.

Müssen ja auch nicht auf eine spirituelle Welt hindeuten. Ich lebe hier auf der Erde und nicht etwa auf Wolke 19.738. Ich lasse mein spirituelles Wissen in das Coaching einfliessen, aber im Grunde arbeite ich völlig irdisch. ;)

Das ist m.E. auch so ein Gedankenfehler, dass "man" meint, nur weil es Spirituelles Coaching (oder was auch immer) heisst, wäre das ein völlig anderes, "abgehobenes" Konzept. Dem ist nicht so. Mentaltraining z.B. betreiben auch ganz viele Erdlinge. ;) Bodenständigkeit und Bodenhaftung sind wichtig, sonst hebt der Rat-/Hilfesuchende gemeinsam mit dem Berater ab. Und das ist meiner Ansicht nach möglichst zu verhindern.

Spirituell zu sein bzw. zu arbeiten heisst nicht, in eine andere Welt abzudriften (wer das glaubt, ist auf dem falschen Dampfer).

LP
 
Zuletzt bearbeitet:
An vielen Dingen hier im Forum kann man Kritik üben, ich haue auch gerne mal in diese Kerbe, wenn mir Bullshit entgegenschwebt. Ich steh da auch zu.

Aber irgendwann und hier im thread wiederholt sich ja nur all das zum xten mal wieder, was in den anderen (zum Teil geschlossenen threads) bereits tausendmal rauf und runter argumentiert und sich an Liebwürdigkeiten um die Ohren gehauen wurde. Da könnt man doch irgendwann mal zu der Erkenntnis gelangen, das hier führt zu keinem Ergebnis.

Das führt sowieso zu nichts, aber das war von Anfang an klar. Weil, wir haben da die Schulmedizin, die heilen darf und auf der anderen Seite die esoterische Alternativen, die meinen sie könnten heilen.
Das, das zu Spannungen führt, ist irgendwie logisch ;)

Auf der einen Seite darf man, nach expliziten Ausbildungen, nach gesetzlichen Grundlagen und auf der anderen Seite darf man nicht, bzw. es wird rechtlich so eingeschränkt, dass man quasi nichts mehr darf. Ist ja auch richtig so.

Wer heilen will, oder meint dazu berufen zu sein, hat doch alle Möglichkeiten, hier entsprechend, nach rechtlichen Vorgaben, den entsprechenden Beruf zu erlernen. So einfach ist das eigentlich. Wer es meint, ohne berufliche Grundlage kann man auch, der wird das ernten, was er gesät hat. Denn, die Menschen könnten die gleichen Ansprüche stellen und zwar dahingehend, dass der selbsternannte Heiler fachlich bescheid weiß über den Menschen und Heilerfolge liefert.
Und da genau ist das Problem, die Erwartungshaltung, das auch das drinnen ist, was suggeriert wird. Bei heißer Luft und es wird bemerkt, kann das halt nach hinten losgehen. Aber, das sollte man eigentlich wissen.

Daher, alles ganz einfach, ganz logisch.
 
Gelle FIWA, Du weisst wovon Du redest :D! Geh nicht so hart mit dir ins Gericht, du hast ja kein selbst zusammengeschustertes, das ist ja ein Fremdes :lachen:.

Nachdem von Dir in deinem eigenen Thread auf Diskussionspunkte nicht einmal eingegangen wird, wird es einfach fad. Das hat nichts mehr mit Diskussion zu tun, sondern nurmehr mit deinem eigenen Glaubensbekenntnis.

In diesem Sinne ... viel Spaß noch.

Das EP sagt doch alles aus, da gibt es doch nichts mehr hinzuzufügen.

Wenn man meint, dem ist nicht so ......... Belege, Belege und zwar solche, wo nachweisbar die Wirkung des Alternativen über ein Placebo hinausgeht.

Isse doch ganz einfach. Ansonsten bleibt es zusammengeschusterter Glaube.
 
Müssen ja auch nicht auf eine spirituelle Welt hindeuten (...)

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber, wenn man so im Forum rumliest, dann ist für einige der Heilerfolg von Heiler AB (der man möglicherweise selbst ist) der grandiose Beweis, dass die jeweilige Theorie stimmt.

Spirituell zu sein bzw. zu arbeiten heisst nicht, in eine andere Welt abzudriften (wer das glaubt, ist auf dem falschen Dampfer).

Ich habe leider einige Menschen direkt erlebt, die spirituel abgedriftet sind, und das obwohl die Freikriche/Sekte, in deren Dunstkreis ich aufgewachsen bin, vergleichsweise ziemlich bodenständig gegenüber anderen derartigen Gruppierungen war.
 
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1.) Sie können in die Köpfe schauen. Mittlerweise gibt es auch Studien dazu, wie sich z.B. MRT-Scans etc. unter Psychotherapie verändern.

2.) Lässt sich auch etwas über den Erfolg von Psychotherapien sagen, wenn man z.B. die Selbstmordraten oder andere Verhaltensmerkmale betrachtet.

3.) Ein Aspekt, den Du ignoriert hast in Deiner "Zusammenfassung" ist "replizierbar wiederholt", sowie "der zeigen kann, dass die Heilung kausal mit der Behandlung zusammenhängt"

Das sind alles Punkte, die deutlich mehr aussagen als "Wer heilt hat Recht".


Nö, lediglich, dass da Daten erhoben wurden und die später ausgewertet. Dieser Weg wid ja nur gegangen, um sich selbst den Touch von Wissenschaftlichkeit und Sicherheit zu geben.

Joey schrieb:
Man könnte höchstens das von ihr geschriebene so deuten: "Wer wiederholt replizierbar heilt und auch zeigen kann, dass die Heilung kausal an der Behandlung liegt, hat Recht."

Ja, und die Nebenwirkungen nicht vergessen, die werden auch erhoben, aber gemeinhin zurückgehalten, weil diese Branche nicht möchte, dass die Datenlage bei den Patienten bekannt wird. ;)

Aber, es bleibt unter dem Strich: der Patient sagt, wie es ihm geht, nicht der Behandler. Eine Abfrage subjektiver Befindlichkeiten. Wo wir genau da wären, wo Du regelmäßig Kritik übst, weil da ja "Beurteilungsfehler" vorliegen könnten, Ireland würde sagen, der Patient attribuiert falsch.

In der Esoterik und dortigen Methoden würde das ebenso funktionieren, nur da es dort keine Lobby gibt, fehlt diese Datenerhebung naturgemäß. Mehr eigentlich nicht, aber das macht mit der Aussagekraft von den Personen nichts, die sagen: mir geht es danach besser.

LG
Any
 
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