"Es lebe die Freiheit"

dein ständiges verkrampftes halten an der vergangenheit empfinde ich als sehr naiv..wir leben nun das jahr 2018..
und hat mit uns hier allen nichts mehr zu tun..komm mal in die gegenwart..obwohl lass es..du willst es ja eh nicht..:sneaky:

Die damalige Zeit so zu sehen wie sie war, hat nichts mit krapfhaftem Halten an der Vergangenheit zu tun. Krampfhaftes Halten an der Vergangenheit würde bedeuten, dass man vergangene Verhälntisse nicht hergeben möchte. Und das sehe ich hier bei keiner Seite.

Wenn die damaligen Gegenbenheiten von einigen verfälscht wiedergegeben werden, ist es wichtig, dass es ebenso Menschen gibt die sagen "so war es nicht". Sonst wäre die Gefahr, dass noch mehr die verdrehten Geschichten glauben noch größer, als sie schon ist.
 
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Wenn die damaligen Gegenbenheiten von einigen verfälscht wiedergegeben werden, ist es wichtig, dass es ebenso Menschen gibt die sagen "so war es nicht". Sonst wäre die Gefahr, dass noch mehr die verdrehten Geschichten glauben noch größer, als sie schon ist.
genau.(y)
unmittelbar nach dem krieg waren die schuldgefühle auch der mitläufer so stark, dass relativiert werden musste.
dazu ist natürlich gekommen, dass sie noch unter dem eindruck der nazipropaganda gestanden sind.
mein vater hat auch relativiert und gesagt - naja, war ja nicht alles schlecht, was der hitler gemacht hat - und die anderen haben ja auch kriegsverbrechen begangen.
er war übrigens in dresden als es gebrannt hat - auf dem rückzug von der ostfront.
hätte ich nicht einen so guten geschichtsunterricht gehabt, der die fakten aufgezeigt hat, hätte ich vielleicht auch unreflektiert weitergegeben, was die 'alten sungen'.
 
und nicht zuletzt deshalb hat die geschichte zu interessieren.

Nicht jeder interessiert sich für Geschichte, grad junge Menschen nicht. Deshalb gibts ja das Schulfach: Geschichte. Dort sollte eigentlich jeder geschichtliche Grundlagen mitbekommen.
Zu meiner Schulzeit wurde es dermaßen langweilig aufbereitet, dass fast jeder irgendwann das Interesse an Geschichte verlor. Geschichte ab 1900 kam überhaupt nicht vor.
Mich persönlich nervt, dass inzwischen jeder KZ-Berfreiung jährlich gedacht und das ausgiebig in den Medien darüber berichtet wird. Finde ich einfach übertrieben. Geschichte sollte irgendwann wirklich Geschichte werden, zumal es kaum noch lebende Täter und überlebende Opfer gibt.
Scheint zur deutschen Leitkultur zu gehören sich in einer Endlosschleife immer wieder selbst anzuklagen. Kenne ich von keinem anderen Volk, wo ebenfalls große Untaten in der Vergangenheit stattfanden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht jeder interessiert sich für Geschichte, grad junge Menschen nicht. Deshalb gibts ja das Schulfach: Geschichte. Dort sollte eigentlich jeder geschichtliche Grundlagen mitbekommen.
Zu meiner Schulzeit wurde es dermaßen langweilig aufbereitet, dass fast jeder irgendwann das Interesse an Geschichte verlor. Geschichte ab 1900 kam überhaupt nicht vor.
Mich persönlich nervt, dass inzwischen jeder KZ-Berfreiung jährlich gedacht und das ausgiebig in den Medien darüber berichtet wird. Finde ich einfach übertrieben. Geschichte sollte irgendwann wirklich Geschichte werden, zumal es kaum noch lebende Täter und überlebende Opfer gibt.
Scheint zur deutschen Leitkultur zu gehören sich in einer Endlosschleife immer wieder selbst anzuklagen. Kenne ich von keinem anderen Volk, wo ebenfalls große Untaten in der Vergangenheit stattfanden.

Es geht nicht um Selbstanklage oder um die noch lebenden Täter. Es geht einfach darum, daran zu erinnern, dass es sich beim Holocaust um die industrielle Massenvernichtung eines ganzen Volkes handelte, nur aus dem einfachen Grund, dass die ermordeten Kinder, Frauen und Männer Juden waren, 6 Millionen Juden und es waren noch viel mehr geplant. Sie waren keine Kriegsgegner. Sie hatten nur die falsche Rasse. Das kann einem doch nicht egal sein.
Und es geht darum zu zeigen wie einfach dieses ungeheuerliche Verbrechen möglich gemacht werden konnte.
Und es geht darum, dass sowas nie mehr passieren darf. Weil es schon mal passiert ist. Das war nicht in grauer Vorzeit. Es ist gerade mal 80 Jahre her.
Und deshalb darf es nie vergessen werden.
Ich fühle mich auch nicht schuldig. Mir ist es egal ob es Franzosen oder Deutsche waren. Es waren Menschen. Menschen, die anderen Menschen unvorstellbares angetan haben.
 
Gruselig, diesem negativen Missgriff auch noch ein Gedenkjahr zu widmen.
wenn's nicht so tragisch wäre - :ROFLMAO:.
missgriff von wem?
hitler hätte Ö einverleibt - mit oder ohne jubelnde massen.
sie haben aber gejubelt - und nicht einfach nur ertragen.
die aufarbeitung zeigt eben die realitäten auf.
und das ist gut so.
einerseits hätte Ö keine chance gehabt, hätte es sich gewehrt -
andererseits haben sehr viele im anschluss die chance für wirtschaftlichen aufschwung gesehen.
 
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Es geht nicht um Selbstanklage oder um die noch lebenden Täter. Es geht einfach darum, daran zu erinnern, dass es sich beim Holocaust um die industrielle Massenvernichtung eines ganzen Volkes handelte, nur aus dem einfachen Grund, dass die ermordeten Kinder, Frauen und Männer Juden waren, 6 Millionen Juden und es waren noch viel mehr geplant. Sie waren keine Kriegsgegner. Sie hatten nur die falsche Rasse. Das kann einem doch nicht egal sein.
Und es geht darum zu zeigen wie einfach dieses ungeheuerliche Verbrechen möglich gemacht werden konnte.
Und es geht darum, dass sowas nie mehr passieren darf. Weil es schon mal passiert ist. Das war nicht in grauer Vorzeit. Es ist gerade mal 80 Jahre her.
Und deshalb darf es nie vergessen werden.
Ich fühle mich auch nicht schuldig. Mir ist es egal ob es Franzosen oder Deutsche waren. Es waren Menschen. Menschen, die anderen Menschen unvorstellbares angetan haben.

Ich hätte das gerne achtzigmal geliked.(y)(y)(y)(y)(y)(y)(y)(y)(y)(y)(y)(y)(y)(y)

Ich weiß auch nicht, wie oft man noch betonen muss, dass es nicht um Selbstanklage und Schuldgefühle geht.
 
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