puh machen die sich das kompliziert...
hahaha, blacky
Einer musses ja machen, die Kerle tun's ja nicht, lach.
Nein, ernsthaft- der Mann kennt keine Richtung, weil er keinen Wert kennt.
Da hat er zwei Möglichkeiten: entweder er fragt die Frau oder er wird selbst eine.
blackandblue schrieb:
hab mich gestern mit einigen über das thema unterhalten..
gab verschiedene meinungen..
einer meinte alle änsgte resultieren aus der angst vorm tod..
dann hab ich gefragt wo die herkomme.. ob die denn immer da sei..
oder ob die auch nicht 'an sei könne.. da hat es etwas geklemmt..
Was hat denn dieser eine für Planeten oder Transite im 8. Haus?
Ich hab' Neptun im 8. Haus, ich kenne keine Angst vor dem Tod. Und zwar noch nie, auch früher nicht, als ich noch Ängste hatte. Ja sicher, mir war schon klar, dass ich sterben werde. Und ich hatte auch keine Ahnung, wie das sein würde. Wäre ich dann nicht mehr? Ich glaubte, tot zu sein wäre so wie endloser, traumloser Schlaf. Warum sich davor fürchten?
Heute weiss ich, dass der Tod gar nicht existiert. Was stirbt, das ist der Körper- Erde zu Erde, Asche zu Asche. Ich bin aber nicht der Körper- also sterbe ich auch nicht. Seit ich mir dessen bewusst bin, muss ich immer schmunzeln, wenn jemand sagt, der neblige Neptun könne arge Schwierigkeiten bereiten. Wieso? Die innere Grundeinstellung, für die er symbolisch steht (*winke* Gabi), die ist doch goldrichtig. Wenn auch in keinster Weise begründbar.
blackandblue schrieb:
das ist richtig was du da sagst.. hmm..
ich erkläre es so..: im buddhismus wird ja das streben und wollen letztlich als quelle von leid & co angesehen..
grob zusammengefasst..
je mehr man davon ablege.. desto lockerer wird die sache..
am ende ist man nur noch dieses eine.. was du die einheit nennst..
das gefällt mir ganz gut.. ich stimme auch überein..
aber.. gestern als mir ein vienamese mir das erklärt hat..
habe ich gesehen wo wir aneinender geredet haben.. und wiewir doch das gleiche meinen..
Ah, sehr gut. Das Streben und Wollen, genau das ist es. Das tut man nämlich nur aus Angst. Die Bibel sagt übrigens genau dasselbe: selig sind die geistig Armen, ihrer ist das Himmelreich. Gemeint ist damit, dass der Geist ruhig ist, also- arm an Bewegung. Kein Wollen, kein Streben- nur reine Freude beim Zuschauen, was ist. Du redest immer vom Tun, ich vom Schauen. Ja klar- im Endeffekt meinen wir dasselbe, ich kann aber das mit dem Tun nicht stehen lassen. Weil es
so nicht richtig ist.
blackandblue schrieb:
ganz einfach.. man probiere aus subjektiver sicht..
sich mt seinem wollen und streben nicht zu indentifizieren..
und statt zu wollen .. einfach nichts...
alle diese regungen, die ich willens- und wunsch-investition nenne.. einfach nichts..
die wellen einfach weg.. dann ist man..
Ja genau- dann ist man.
Aber! Sich mit seinem Wollen und Streben nicht zu identifizieren- das geht nicht. Man kann nicht 'nicht-wollen'. Man kann das Wollen aber auflösen. Bis nix mehr da, womit man identifiziert ist. Wie geht das? Indem man genau hinschaut, was man tatsächlich will. Jeder will was- hauptsächlich da, wo er Angst hat. Da will er nämlich Sicherheit. In Sicherheit zu sein bedeutet Glück. Bei der Untersuchung, was man will, stösst man zwangsläufig auf das Warum man etwas will- und damit auf die Angst. Löst sich die Angst auf, löst sich auch der Wille auf- weil man das Gewollte nur angestrebt hat, weil man Angst hatte. Ohne Angst will man es gar nicht mehr- es hat seinen Wert verloren.
blackandblue schrieb:
das was man dann hat.. so zu sein.. das ist der einklang..
dieser unterscheidet sich von einem zustand mit dem wollen und streben.. mit dem meiden und hoffen..usw
Ja. Dann hat man nix mehr, man tut auch nix mehr- man ist. Einklang mit Allem, was ist.
blackandblue schrieb:
dieses etwas.. was den unterschied macht..
ist abstrakt gesprochen eine struktur..
solange man anders kann als es zu lassen..
dieses streben.. wollen.. meiden usw..
ist das lassen.. das einlassen auf das willenlose sein.. eine option..
die ethik nach meinem begriff wäre zum einen das lassen von der abweichung dieses seins.. plus der geist dieses von alleine seinige..
Diese Struktur ist Gott. Ich sage gerne: Geist. Ein Geist. Denn er unterscheidet sich nicht in mir und dir- es ist derselbe. Weil es nur Einen gibt. Nur er ist Realität. Die materielle Welt, in der die Person lebt, ist die Wirklichkeit. Diese Welt ist relativ, weil sie vergänglich ist. Sie hat keinen Bestand und ist nur der Schatten des Geistes. Der Geist ist frei- sein Schatten nicht.
blackandblue schrieb:
ok.. ich habe die allgemeine form gestern gefunden..
anmassung ist nur ein geist der abweichung.. allgemein..:
der geist der abweichung.. mit dem ird man konfrontiert.. wenn man wieder losslassen muss.. man erntet was man säht.. der geist des fehlers, ist die angst der man begegnet.. stellt man sich ihr nicht.. erschöpft man sich in der flucht.. man leidet die depression.. anfangs reagiert man wohln noch mit aggression..
Ja. Dieses Loslassen kommt einem Sterben gleich- jedesmal. Bis ganz am Ende des Weges auch der letzte Rest noch stirbt- das Ich löst sich im Nichts auf- um als DER EINE GEIST wiederaufzustehen. Du erinnerst dich an die 5 Phasen des Sterbeprozesses von Elisabeth Kübler-Ross, der Sterbeforscherin mit Saturn in 8?
Leugnen - Aggression - Verhandeln - Depression - Loslassen
Es sterben jedesmal Teile der Person- ihr Wollen und Streben, ihre Ängste- und damit auch ihre Schuldgefühle.
blackandblue schrieb:
Simi schrieb:
Der Mensch wird mit der Angst geboren, ein ihm unbekanntes Gesetz erfüllen zu müssen, da ihn sonst Strafe oder meinetwegen Schutzverlust treffen wird.
alternative:
er ist sich bewusst.. dass wenn er optionen hat..
jede woanders hinführt.. und die verschieden sind..
auch antizipiert er die möglichkeit von leid.. oder mangel..
das will er vermeiden..
Ja klar- das will jeder. Das ist ja das Problem. Glück ja, Leid nein.
blackandblue schrieb:
das 'gesetz gottes'..
ich könnte es auch anders nennen.. auch naturgesetz..
ich weiss nur, dass es wirkt.. und dass es fair ist..
Ja. Es wirkt und es ist absolut gerecht. Du kennst die Tarot-Karten, blacky. Du bist an der Karte Gerechtigkeit/VIII. (Tatsächlich steht bei Rider-Waite XI auf der Karte. Das ist falsch- Waite hat die ursprüngliche Nummerierung verändert, er hat 'Gerechtigkeit' mit 'Kraft' vertauscht.) Wenn du deine Aufmerksamkeit absolut darauf richtest, was du weisst, nämlich dass alles gerecht ist, egal was kommt, dann kannst du einer Silke nicht mehr antworten. Stattdessen kommt dann der nächste Schritt: der Eremit/IV. Da findet die Gotterkenntnis statt- du siehst zum ersten Mal die Einheit. Aber nur kurz. Ein Einblick, wie es wäre, wenn du überhaupt keine Angst mehr hättest.
blackandblue schrieb:
Simi schrieb:
Die einzig wahre Möglichkeit ist die, die tatsächlichen göttlichen Gesetze zu entdecken- und konsequent auf sich selbst anzuwenden.
ja.. das stimmt..
so kam es zur widerentdeckung der toleranz..
ich allein bin für mein glück oder meine misere verantwortlich..
Ja, richtig. Anwenden, blacky, anwenden... ach was, machste ja schon.
blackandblue schrieb:
ansatz (für die 4 freunde):
saturn: wo man sich durch änsgte gehemmt fühlt..
(will man leugnen und überkompensieren.. um zu ziegen man habe sie ja gar nicht.. diese ängste?)
mars: wo man durch änsgte zum kämpfen herausgfordert / gezwungen sieht..
(will man der stärkste sein und alles dominieren, um nicht opfer der die ängste repsäsentierenden gegner zu werden?)
uranus: wo man sich durch ängste eingeengt fühlt..
(will man gegen alles rebellieren, auf das seine ängste zu projezieren dazu führt dass man sich dadurch eingeengt und genötigt fühlt)
pluto: wo man sich durch die änsgte ohnmächtig fühlt..
(ähnlich mars: will man alles kontrollieren, damit alles das, was zu passieren die wahrheit der änsgte bestätigen könnte unterdrückt und unterbunden wird?)
Ja, gut erkannt. Wenn du so weiter machst- nach der Gotterkenntnis kommt am Rad des Schicksals/X die Berufungserkenntnis. Dann kommen die guten Planeten dran.
