Erdogan gegen den Rest der Welt

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Waja, ein Verschwörungstheoretiker bei dem Fakemedium Unkut News.


Uncut-News.chDie Webseite stammt aus Schweiz und verbreitet regelmäßig Falschmeldungen. So erwähnten die Schweizer Zeitungen 20 Minuten sowie Sonntagzeitung Uncut-News.ch in Artikel, die sich um Falschmeldungen im Netz beschäftigen. Auch Mimikama hat eine Falschmeldung von dem Schweizer Portal dokumentiert.
 
Ganser bringt nicht einen müden Beleg für seine steile These, sondern stellt nur die Behauptung auf. Das einzige, was einen Hauch von Hinweis auf die Involvierung der CIA bilden könnte und worauf Ganser in seinem Vortrag ja auch rumreitet, steht auf ziemlich tönernen Füssen:
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Vor allem aber stützt sich die These auf die Art, wie dem US-PräsidentenJimmy Carter die Botschaft des Putsches überbracht worden sein soll. In seinem Buch 12 Eylül – Saat 4 (12. September, 4 Uhr) beschreibt Mehmet Ali Birand, dass Paul Henze (1924-2011), als Berater des Nationalen Sicherheitsrats in den USA und ehemaligem Stabschef der CIA-Niederlassung in Ankara, dem Präsidenten Carter die Nachricht von dem Putsch mit den Worten „Our boys did it!“ („Unsere Jungs (in Ankara) haben es gemacht“) überbrachte.[26][27][28][29] Nach dem Putschversuch in der Türkei 2016 widersprach Can Dündar implizit dieser Geschichte. Demnach soll ein Diplomat, der den CIA-Türkeichef Paul Henze damals vom Putsch unterrichtete in der Annahme einer US-amerikanischen Beteiligung gesagt haben: „Your boys have done it.“ („Eure Jungs haben es gemacht“) Dieser Satz sei „in der Türkei unvergessen“.[30] Diese Diskrepanzen sind Hinweis auf eine Legendenbildung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Militärputsch_in_der_Türkei_1980#Unterst.C3.BCtzung_durch_NATO_und_USA
 
Ganser bringt nicht einen müden Beleg für seine steile These, sondern stellt nur die Behauptung auf. Das einzige, was einen Hauch von Hinweis auf die Involvierung der CIA bilden könnte und worauf Ganser in seinem Vortrag ja auch rumreitet, steht auf ziemlich tönernen Füssen:
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Vor allem aber stützt sich die These auf die Art, wie dem US-PräsidentenJimmy Carter die Botschaft des Putsches überbracht worden sein soll. In seinem Buch 12 Eylül – Saat 4 (12. September, 4 Uhr) beschreibt Mehmet Ali Birand, dass Paul Henze (1924-2011), als Berater des Nationalen Sicherheitsrats in den USA und ehemaligem Stabschef der CIA-Niederlassung in Ankara, dem Präsidenten Carter die Nachricht von dem Putsch mit den Worten „Our boys did it!“ („Unsere Jungs (in Ankara) haben es gemacht“) überbrachte.[26][27][28][29] Nach dem Putschversuch in der Türkei 2016 widersprach Can Dündar implizit dieser Geschichte. Demnach soll ein Diplomat, der den CIA-Türkeichef Paul Henze damals vom Putsch unterrichtete in der Annahme einer US-amerikanischen Beteiligung gesagt haben: „Your boys have done it.“ („Eure Jungs haben es gemacht“) Dieser Satz sei „in der Türkei unvergessen“.[30] Diese Diskrepanzen sind Hinweis auf eine Legendenbildung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Militärputsch_in_der_Türkei_1980#Unterst.C3.BCtzung_durch_NATO_und_USA

Angeblich hat Can Dündar auch zu Michael Lüders Ausführungen bei Markus Lanz gesagt, das sei totaler Unsinn.
Dieser hatte gesagt, dass Can Dündar über Waffenlieferungen der Türkei an radikale Gruppen berichtet hätte.
Tatsächlich waren es (u.a.) Reporter der Zeitung, bei der Dündar zu der Zeit Chefredakteur war. Es ging also über seinen Tisch. Und so steht es auch in Lüders Buch. Aber die Zeitungen schrieben "totaler Unsinn".

Glaub, was du willst. Ein CIA Putsch in einem Land, in dem der Geheimdienst nach eigenen Angaben von der CIA durchsetzt ist, und der vor allem den Interessen der USA dient, ist natürlich eine hanebüchene story.

Die CIA hat nachweislich schon in vielen Ländern geputscht, was ist also daran so ungewöhnlich, frage ich mich?
Du kannst dich ja mit Ganser in Verbindung setzen und das diskutieren. Ich glaube nicht, dass man ihm in seiner Doktorarbeit Lügen hätte durchgehen lassen, zumal es ein sehr unbequemes Thema ist.
 
Waja, ein Verschwörungstheoretiker bei dem Fakemedium Unkut News.


Uncut-News.chDie Webseite stammt aus Schweiz und verbreitet regelmäßig Falschmeldungen. So erwähnten die Schweizer Zeitungen 20 Minuten sowie Sonntagzeitung Uncut-News.ch in Artikel, die sich um Falschmeldungen im Netz beschäftigen. Auch Mimikama hat eine Falschmeldung von dem Schweizer Portal dokumentiert.
Dieser Verschwörungstheoretiker spricht da gerade in der Uni Köln. Die hängt da bestimmt auch mit drin...:cautious:

Kommst du dir nicht selbst langsam blöd vor, immer wieder dieselben stupiden Worthülsen zu wiederholen, die die Medien dir ins Hirn gepflanzt haben, um diesen Kampfbegriff als DDT fîr jede auftauchende Wahrheit zu aktivieren?
Wovor haben die Leute nur so eine Angst?
 
Dennoch entscheiden das die Länder, ist kein Gesetz der USA.

"Die Todesstrafe in den Vereinigten Staaten ist eines der national wie international umstrittensten Elemente des dortigen Rechtssystems. Ihre Verhängung ebenso wie ihre Vollstreckung obliegt in den allermeisten Fällen den Bundesstaaten, da der Bund allein in Fragen der Militärgerichtsbarkeit sowie in wenigen Strafangelegenheiten nach Bundesrecht über strafrechtliche Kompetenzen verfügt; aufgrund dieser Bundeskompetenzen existieren „Bundesstaaten ohne Todesstrafe“ de factonicht. "
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Todesstrafe_in_den_Vereinigten_Staaten
 
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Zitat @ping
Dir ist schon bekannt, dass es in den USA die Todesstrafe gibt?
Es ist übrigens auch das Land mit den meisten Menschen im Gefängnis, in Relation zur Einwohnerzahl.

Der Unterschied zwischen den USA und der Türkeit ist, dass die Türkei im 21. Jahrhundert auf einmal die Todesstrafe einführt, während es in den USA starke Bestrebungen gegen die Todesstrafe gibt, die es dort schon seit fast 300 Jahren gibt und die in einigen Bundesstaaten noch praktiziert wird. Ein weiterer Unterschied ist, dass Delinquenten in den USA mit einer rechtsstaatlichen Verhandlung rechnen können.
http://diepresse.com/home/kultur/me...-mehr-Journalisten-in-Haft-als-in-der-Tuerkei
Im übrigen sind in keinem Land mehr Journalisten in Haft als in der Türkei.
Mindestens 156 Medienhäuser und -publikationen seien seit Juli 2016 geschlossen worden. Rund 2500 Journalisten, Fotografen und weitere Medienschaffende verloren ihre Stelle. "Die Notstandgesetze geben die Möglichkeit, eine lang andauernde Untersuchungshaft zu verhängen; und das wird von den Behörden routinemäßig getan. Die Anklagepunkte sind oft frei erfunden, manchmal offensichtlich absurd. Meist fehlen jegliche Beweise für die angebliche Straftat", so Amnesty.

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