Ach so, das war mein Kommentar:
Verstehst du das überhaupt ansatzweise, anscheinend bis jetzt nicht und du wirst es auch nicht mehr verstehen. Egal wie gesund jemand lebt, das Risiko bleibt, oder anders gesagt, gesund lebend, schützt nicht vor der Geburt eines behinderten Kindes.
Auch eine arische Kontrolle nicht !!!!!!
Und das ist zutreffend und hat nun mal rein gar nichts mit AH zu tun, wie du mir unterstellt hast.
Arisch ist weit älter als die Machenschaften von AH.
Arisch kann auch eine ausgewählte Elite bedeuten, z.B. beim Adel, war die besondere Auswahl der Zeugenden für Nachwuchs auch sehr beliebt und hat meist Behinderte mit sich gebracht.
Genau so ein Auswahldenken fand man auch hier nun im Thread ....... komisch ....... ja sehr, speziell im Jahre 2014. Wir sollten eigentlich alle dazu gelernt haben.
Sicherlich sollten speziell Mütter bei der Zeugung aufpassen und danach, aber es ist kein Garant für ein gesundes Kind. Wer das aber meint, ist ziemlich naiv. Dazukommend stigmatisiert so eine Denke Eltern mit behinderten Kinder, in unterschiedlichen Variationen. Auf der Basis wie anno dazumal.
Weiterhin muss man zu solchen "Empfehlungen" wie die auch von dir, unsere staatliche Einsparmentalität betrachten und dann bekommt dieses Thema ganz andere Dimensionen.
Wie gesagt, bei Trisomie 21 hat man es vollendet, die Zulassung der Abtreibung bei Menschen, die eigenständig leben können und mittlerweile im Schnitt gut 60 Jahre alt werden. Nur schon gegeben durch eine genetische Wahrscheinlichkeitsaussage.
Vollenden könnte man diese Einsparmentalität, wenn der Staat im Endeffekt bestimmen würde, welche Kombination der Eltern noch Kinder bekommen darf. Bzw. wenn man nachrangig ein auf die Welt bringen von behinderten Kinder, wo man ein Verschulden bei den Eltern konstruieren könnte, unter Strafe stellen würde.
In sich ein Unding, denn behinderte Kinder können trotz aller Vorsicht auf die Welt kommen, aber konstruieren könnte man was.
Nehmen wir mal wieder der Begriff Autismus, heute kann man gleich ADS/ADHS und Rett mit anfügen. Hat man vor einem Jahr noch bezweifelt, dass das alles zusammenhängt.
Selbst heute werden noch die nachgewiesene genetische Ursache bei Autismus von Einigen nie dazulernenden in Abrede gestellt und alleinig auf seelische Ursachen gemacht.
Bei Kanner wurde diese These sehr schnell eingestellt, beim Asperger hielt sie sich hartnäckig, noch bei einigen heute, die dazu dann noch meinen Kanner ist gleich Asperger.
Warum ist das so, weil die Möglichkeit der seelischen Ursache in den Raum zu stellen, so schöne Unterstellungen zulässt und das brauchen einige anscheinend.
Natürlich kommt bei allen autistischen Erkrankungen eine seelische Komponente nachrangig dazu. Denn diese Kinder ecken von Anfang an in unserer Gesellschaft an, an jeder Ecke.
Dazukommend können sich einige autistische Formen nicht artikulieren, obwohl sie möchten, aber nicht können. Wie diese Kinder und dann auch Erwachsene sich fühlen, muss heftig sein.
Diese Komponente des Seelischen ist hier aber nachrangig, aufgrund der genetischen Störung.
Nur bleibt man beim seelischen, kann man wunderbar Eltern angreifen, speziell die Mütter.
Ist genau so mit dem Alkoholmissbrauch in der Schwangerschaft, es gibt da nur ein typisches Krankheitsbild der Behinderung als Folge.
Aber, man kann das ja mit der Behauptung mit Dunkelziffern so schön ausdehnen, auf so viele Behinderungsformen und das kommt dann gut, denn dann kann man wieder so schön stigmatisieren und zwar die Eltern.
Und das nun mal schön unter der Einsparmentalität unseres ach so schönen Landes betrachten. Wie viele man da dann als Eltern verantwortlich machen kann und wie man dann nach Prävention schreien kann, um dann "vorzubeugen".
Tja, es stinkt schon zum Himmel hoch. Bei Trisomie 21 hat man es vollendet. Bei Autismus hat es nicht geklappt. Auf Rauchen zu machen, bringt so nichts, denn das führt so nicht zu Behinderungen, sondern zum heranziehen des nächsten Abhängigen im Endeffekt.
Allohol ist da schon ein anderes Kaliber, Missbrauch führt tatsächlich zu Behinderung schon im Mutterleib. Wie viel ausreichend, weiß keiner und sehr viele hatten schon Kontakt mit Allehol, auch viele weibliche Jugendliche und Langzeitschäden durchaus denkbar.
Genau damit ist etwas zu konstruieren, zur Stigmatisierung gegen eine große Masse, wo es nicht einmal mehr dann es tatsächlicher Zusammenhänge bedarf.
Da könnte dann auch die Ursache Umweltvergiftung, auch zur Ursache Allehol verkommen. Erst recht bei einer Forderung nach Prävention.