Ein Fötus ist keine Person

Wir haben außerhalb des Forums dieses Thema weiter diskutiert und es kam eine sehr interessante rechtliche Frage auf, die vielleicht ein Jurist beantworten müsste:

Kann heute ein an Contergan geschädigtes Kind die eigene Mutter verklagen, wenn diese bewusst ein mit Contergan versetztes Schlafmittel während der Schwangerschaft eingenommen hat?

Also wenn sie dies nach der Aufklärung, also gegenwärtig eingenommen hat.

Nein, es kann nur die Firma oder den Arzt verklagen, der das Medikament verschrieben hat. Contergan war ein Medikament, angeblich durch Studien getestet und für Schwangere ungefährlich. DAS ist das Problem.

Lg
Any
 
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Wir haben außerhalb des Forums dieses Thema weiter diskutiert und es kam eine sehr interessante rechtliche Frage auf, die vielleicht ein Jurist beantworten müsste:

Kann heute ein an Contergan geschädigtes Kind die eigene Mutter verklagen, wenn diese bewusst ein mit Contergan versetztes Schlafmittel während der Schwangerschaft eingenommen hat?

Also wenn sie dies nach der Aufklärung, also gegenwärtig eingenommen hat.

Was soll denn nun dieser Blödsinn ??????

Contergan wurde damals empfohlen und viele Mütter haben es GottseiDank nicht genommen und bei vielen kamen nicht diese Schädigungen bei raus.

Wie kommt man eigentlich darauf hier die Mütter anzuklagen. Stell dir vor es würde heute empfohlen werden zur Beruhigung.
Wen du verklagen könntest, wäre den Hersteller.


Übrigens, hätten wir amerikanische Verhältnisse, könnte man bei Schäden durch Rauchen, oder Schäden durch Alkohol die Hersteller belangen.
 
Was soll denn nun dieser Blödsinn ??????

Contergan wurde damals empfohlen und viele Mütter haben es GottseiDank nicht genommen und bei vielen kamen nicht diese Schädigungen bei raus.

Wie kommt man eigentlich darauf hier die Mütter anzuklagen. Stell dir vor es würde heute empfohlen werden zur Beruhigung.
Wen du verklagen könntest, wäre den Hersteller.


Übrigens, hätten wir amerikanische Verhältnisse, könnte man bei Schäden durch Rauchen, oder Schäden durch Alkohol die Hersteller belangen.

Ob das so erwachsen und klug ist, die Hersteller zu verklagen, sei mal deutlich hinterfagt.

Als Hersteller von Messern könnte ich jedenfalls einpacken.

Man muss sich nicht jede Dummheit zum Vorbild nehmen.

Und Du, Ritter der Weiblichkeit. Ich verklage nicht Mütter an sich, sondern nur jene, die unverantwortlich anderes Leben verstümmeln.

Ich würde auch Mütter oder Väter verantwortlich machen und anklagen, wenn sie ihre Kinder misshandeln. Stell Dir mal vor. -
 
Ich verklage nicht Mütter an sich, sondern nur jene, die unverantwortlich anderes Leben verstümmeln.-

Was ja deiner komischen Dunkelziffer nach fast alle sein sollen... (80%) und dies eine Zahl ist, die Du nicht belegen kannst. Unter Beleg ist sowas wie das statistische Bundesamt und deren Daten zu verstehen, nicht irgendwelche geunkten Angaben aus irgendwelchen Artikeln zum Thema "Alkohol in der Schwangerschaft".

Lg
any
 
Was ja deiner komischen Dunkelziffer nach fast alle sein sollen... (80%) und dies eine Zahl ist, die Du nicht belegen kannst. Unter Beleg ist sowas wie das statistische Bundesamt und deren Daten zu verstehen, nicht irgendwelche geunkten Angaben aus irgendwelchen Artikeln zum Thema "Alkohol in der Schwangerschaft".

Lg
any


Reihst Du Dich jetzt auch wieder in diese verlogenen Verdrehungen und Unterstellungen ein?

Reicht da ein Fiwa nicht aus?

Ich spreche, wenn Du von mir auch einmal Zahlen haben möchtest überigens von etwa 11 000 behinderten Menschen, die jährlich zur Welt kommen, jedoch ohne den Alkoholkonsum ihrer Mütter ein normal gesundes Leben führen könnten.

Aber ihnen versagt man ja die Rechte.
Auch wenn es sich letztlich um diese Menschen handelt, spricht man ihnen ein Recht ab. Ein Baby hat ein Recht, ein Fötus nicht, auch wenn die Gesundheit des Fötus darüber bestimmt, in welchem Zustand dieser Mensch auf die Welt kommt.Die Genusssucht der Mutter stellt man über deren Rechte, obwohl erstere es sind, die ein Leben lang zu leiden haben.

Manchmal habe ich hier das Gefühl, ich diskutiere mit Menschen, denen jegliches Mitgefühl fehlt, die über Leichen gehen, weil eine bestimmte Theorie dieser Menschlichkeit, um die es mir geht, übergeordnet wird.
 
Reihst Du Dich jetzt auch wieder in diese verlogenen Verdrehungen und Unterstellungen ein?


Nö.

Und Mitgefühl habe ich durchaus. Mit den Müttern, die ja zumeist ziemlich alleine diese behinderten Kinder betreuen dürfen. Meist ist der Erzeuger ja derjengie, der sich dann seiner Verantwortung entzieht.

Mir kommt nur nicht in den Sinn eine Frau zu bestrafen und das müsste man ja, wenn man ein Gesetz erläst mit einem Alkoholverbot für Schwangere. Und eben das ist hahnebüchener Unfug, das zu fordern, weil es bedeutet in das Leben der Frau und somit ihre Selbstbestimmung hineinzugreifen. Wie gesagt, ein Fötus ist keine Person. Es ist Teil der Mutter bis hin zur Geburt. Sie hat alle Hoheitsrechte über ihren Körper und auch über ihr Verhalten diesbezüglich.

Aufklärung ist wieder eine andere Sache, aber das machen die Gyndocs ja eh. Aber mehr als gut zureden, aufklären und im Schadenfall (Behindertes Kind) helfen geht hier eben nicht.

Und ich unterstelle dir nix, aber wenn Du ein Verbot forderst, geht das juristisch mit Strafe einher, was bedeutet: Du willst die Mutter bestrafen, wenn Du so ein Verbot haben willst. Anders geht es nicht, jedes Gesetz hat dann juristische Auswirkungen, die in diesem Fall niemandem was bringen würden (Außer Frauenhassern vielleicht, die sich daran aufgeilen, wenn eine Frau bestraft werden würde).

Dann solltest du vielleicht mal beginnen Gesetzgebung zu verstehen und nicht so etwas zu zu fordern, ohne sich Gedanken über die Konsequenzen solcher gesetzlichen Bestimmungen zu machen. Und die Konsequenz ist hier: in das Selbstbestimmungsrecht der Fau hineingreifen. Und dafür gibt es keinerlei Handhabe.

LG
Any
 
Alle Eltern machen Fehler, weil sie ihre eigenen verknorzten Muster und Verhaltensweisen haben (genauso wie Nicht-Eltern auch), die einen mehr und die anderen weniger. Will man nun alle Eltern zur Verantwortung ziehen, weil sie für ihren Nachwuchs nicht immer die "beste" Verhaltensweise an den Tag legen können?
Alkoholismus ist lediglich ein Extrem, welches von Menschen gelebt wird, die ihrer Sucht erliegen. Woran auch immer das liegen mag, das ist eine Krankheit, die man nicht von heute auf morgen abstellen kann.
 
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Übrigens:

http://www.babycenter.de/a8842/alkohol-in-der-schwangerschaft
In Deutschland empfehlen Fachleute den "Nullkonsum". Das bedeutet, dass Schwangere entweder während der gesamten Schwangerschaft oder zumindest während der ersten drei Monate ganz auf Alkohol verzichten sollten. Professor Dr. Joachim Dudenhausen, Direktor Geburtskliniken an der Charité in Berlin, sagt daher: "Ich halte den Rat, keinen Alkohol zu trinken (Null-Toleranz), für richtig."
Allerdings kann die Forschung bisher nicht eindeutig nachweisen, welche Auswirkungen alkoholische Getränke vor allem in der frühen Schwangerschaft und über einen kurzen Zeitraum getrunken, auf die Entwicklung des Kindes haben können.

Auch sind sich die Experten nicht einig darüber, ob auch geringe oder mäßige Mengen Alkohol schon gefährlich sind oder nicht . Aus Sicherheitsgründen sollten Sie aber lieber Vorsicht als Nachsicht walten lassen und sich bei jedem Getränk lieber für die alkoholfreie Variante entscheiden.

Trotzdem gaben in einer Studie der Berliner Charité gaben 58 Prozent der befragten Schwangeren an, sich gelegentlich ein Gläschen Alkohol zu gönnen.
...
Wenn Sie sich dafür entscheiden, während der Schwangerschaft Alkohol zu trinken, dann sollten es aber nicht mehr als eine oder zwei Einheiten bzw. Standarddrinks (Definition der Mengen siehe unten) sein. Wenn Sie das nur ein oder zwei Mal die Woche machen, dann wird das von einigen Experten als ungefährlich eingestuft.


Ich würde einer Schwangeren zwar auch immer zum Nullkonsum raten, aber nicht von ungefährt kommt der Hinweis auf dieser Seite:

Wo finde ich Unterstützung, wenn mir der Alkoholverzicht schwer fällt?
Wenn Sie befürchten, dass Sie ein Alkoholproblem haben, fragen Sie Ihre/n Arzt/Ärztin um Rat. Schauen Sie in Ihr Telefonbuch, um vertrauliche Hilfe und Unterstützung in Ihrer Umgebung zu finden, oder kontaktieren Sie die bundesweite Sucht- und Drogen-Hotline unter 01805 - 31 30 31.

Aber keine Sorge, wenn Sie das Trinken nicht schon vor der Schwangerschaft aufgegeben haben: Tausende Frauen haben das eine oder andere Glas getrunken, bevor sie wussten, dass sie schwanger sind - und ihren Babys ging es trotzdem gut.


Lg
Any
 
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