Der Christus spricht in Wirklichkeit gar nicht von Liebe.
Liebe hat im seltenen Fall etwas mit "lieb sein" zu tun.
Wenn ich etwas gelernt habe, dann das, dass man sich vor Menschen die "lieb sind" mehr in acht nehmen sollte,
als jene, die das gar nicht erst versuchen..
Diese "Liebe" schwindet oft mit dem NUTZEN, den man hat.
leider
genau das ist es, was die allermeisten unter "Liebe" verstehen
ist es mir NÜTZLICH hab ich es "lieb", ist es das nicht, hab ich es auch nicht lieb.
Liebe ist das nicht.
Nur die Fähigkeit zu erkennen, was MIR GUT TUT, was
ICH BRAUCHE
..und es mir zu nehmen oder es zu suchen.
zu lieben, ein Liebender zu sein, ist mehr eine
stille Fähigkeit, die sich im Inneren entwickelt
verliebt sein zeigt nur die MÖGLICHKEIT, die POTENZ einer solchen ENTWICKLUNG..
verliebt sein schwindet, wenn die MÖGLICHKEIT nicht gewählt wird, sich Tag für Tag neu für diese Entwicklung zu entscheiden
Liebe ist in Ihrem Erscheinungsbild dabei aber nicht nur von dem Liebenden abhängig
und KANN nicht von einem Einzelnen getragen werden.
Das WESEN der LIEBE IST JA das GELIEBTE Objekt, die ZWEI, welche die Liebe verbindet, zusammenhält, erschafft.
Selbst in dem Bewusstsein LIEBE ZU SEIN
ist da das (DA)SEIN und das Gefühl, die Liebe
Missbrauch der Liebe verändert daher entweder die Erscheinungsform (das Dasein der Person) oder die Liebe (das Gefühl der Person).
Missbrauch der Liebe schadet daher entweder DER PERSON und Ihrer FÄHIGKEIT ZU FÜHLEN (zu lieben)
oder DEM GEFÜHL (der Liebe).
Besser ist es aber wenn das GEFÜHL DER LIEBE sich wandelt als wenn die FÄHIGKEIT zu lieben, DER LIEBENDE sich wandelt.
Denn ohne den, der LIEBT, auch keine LIEBE..
Der Traum (20/10) :
Eine Frau will UNBEDINGT, dass ich Ihren Säugling nehme!
Ich WILL das zunächst aber gar nicht! Ich kenn mich damit nicht aus!
Anmerkung:
DIE LIEBE würde das nicht tun. Die Liebe ZWINGT niemanden etwas auf, der dass nicht will.
Der, der GLAUBT ZU LIEBEN schon.
Man KÖNNTE hier aber sagen, vielleicht ist es ja DOCH Liebe?
Liebe die BEREITS WEISS, was sie tut, die POTENZ sieht..
Nun, im Zweifelsfall ist es immer DIE ZEIT, die das zeigt, ans Licht bringt.
Ob es LIEBE ist oder der EIGENNUTZ, das offenbart sich immer SELBST.
Den der EIGENNUTZ hat nur SICH SELBST im Sinn,
die LIEBE aber ZUGLEICH den ANDEREN.
Ich zweifle ERSTENS daran, ob das dem Säugling gefällt bzw gut für Ihn ist
und
ich zweifle ZWEITENS daran ob ICH, mein Leben und ein Säugling, ob das zusammenfindet..
DAS ist LIEBE!
Denn die Liebe zeigt immer auch VERANTWORTUNG.
Sie reißt nichts sogleich an sich, wie der Eigennutz, um sich vielleicht zu profelieren und dadurch in GUTEM LICHT zu erscheinen
(als "Säuglingsmanager" oder "Pferdezähmer" oder "Menschenfreund")
man ÜBERLEGT SICH DAS GUT, WEIL MAN SICH VERANTWORTLICH FÜHLT für das INNERE des anderen GENAU SO,
wie für das INNERE von einem Selbst.
...es ist einem nicht egal
VON ANFANG AN NICHT!
wie es einen SELBST damit geht, ist GENAU SO WENIG EGAL
wie auch, wie es DEM ANDEREN damit (vielleicht) ergeht
aber sie (die Mutter) WILL UNBEDINGT, dass ich Ihn nehme und auf Ihn aufpasse.
Dann beginnt der Säugling mich (zu meinem eigenen Erstaunen) zu mögen UND
ich beginne IHN zu mögen.
...wie entwickeln tatsächlich so etwas wie eine emotionale Verbindung (was mich erstaunt und überrascht).
Die Frau bzw Mutter ist UNANGENEHM. Ich spreche dabei von den EMOTIONEN die sie ausstrahlt.
Sie ist SPRUNGHAFT und UNBERECHENBAR. Darum bin ich (was sie betrifft) sehr vorsichtig.
Der Säugling aber LIEBT meine angenehme Ausstrahlung, weil sie RUHT, RUHIGER IST, ich IN MIR RUHE
und fühlt sich zugleich UNWOHL durch die emotionalen Schwankungen seiner Mutter bzw. Ihrer Erregung.
Weil der Säugling aber so reagiert, wie er reagiert, fühlt sich die Mutter nun PERSÖNLICH angegriffen!
Hier offenbart sich der Schwindel SELBST. Ginge es um DEN SÄUGLING und sein WOHLGEFÜHL, was IHM gefällt,
WÄRE es gar keine Frage, was zu tun ist. Da es aber NICHT um den Säugling geht, ENDET hier DAS SPIEL, das dem Eigennutz diente
WEIL es dem Eigennutz plötzlich GANZ UND GAR NICHT MEHR DIENT!
IM GEGENTEIL.
(obgleich das NICHTS mit Ihr als Person zu tun hat) Sie verfügt nun (und sie kann das, als seine Mutter),
dass ich den Säugling nicht mehr haben darf. Bei unserem ersten Zusammentreffen bemühe ich mich noch um Höflichkeit
(sie wirkte auf mich verrückt, wegen dieser emotionalen Unberechenbarkeit), aber nachdem sie Ihre "Macht" als Mutter missbraucht
und nun diese Verfügung erwirkt, mich und den Säugling trennt, OBWOHL UNS DAS BEIDEN NICHT RECHT IST, bin ich zornig.
ZORN hat seinen SINN, sonst GÄBE es Ihn gar nicht. Verdeidigt er DIE SEELE oder DIE LIEBE ist er DIENLICH
verteidigt er aber das EGO und den EIGENNUTZ ist er undienlich.
Der Liebe oder einem der IN DER LIEBE IST, für den ist diese Erkenntnis ÜBERRASCHEND, das es NÜTZLICH IST,
sein kann, ZORNIG zu sein. Es weist darauf hin: ENTSCHEIDE DICH! Hier geschieht etwas dass Dir NICHT dient, KEINEM VON EUCH!
Denn wäre ich nun weiter FREUDLICH zu der Mutter, würde ich sie in Ihrem FALSCHEN WEG und Ansichten AUCH NOCH BESTÄRKEN.
Mein ZORN HEMMT das was sie macht auf die Art, dass sie es nun NICHT MEHR mit mir machen kann,
nicht einfach weiter machen kann..
Die Gefühle des Säuglings (was ER WILL) sind ihr doch VOLLKOMMEN SCHNURZ
und auch MEINE Gefühle (ich hab Ihn ja AUCH lieb gewonnen)sind Ihr AUCH vollkommen SCHNURZ.
Alles was SIE INTERESSIERT, ist SIE SELBST.
Ich mache meiner Abneigung Luft, als sie sich an mich heranmacht, stosse sie fort im Traum: Was WILL sie noch von mir?
Ich sage Ihr offen, dass sie verschwinden soll!
Zuerst übernehme ich (auf IHREN WUNSCH HIN), eine Aufgabe, DIE ICH GAR NICHT WOLLTE!
und dann, als ich hineinzuwachsen beginne, sich etwas entwickelt, beendet sie das einfach aus Selbstsucht,
zerschlägt alles, ohne Rücksicht auf die Gefühle, die NICHT IHRE sind!
Meiner Pflegemutter, die den Säugling nun von Ihr bekommt, ist das nicht recht.
Sie versucht zu intervenieren, ich aber habe genug!
Während Schwiegereltern immer Zerwürfnisse mit der Aussenwelt (zB Verleugung) zeigen,
stehen Pflegeeltern für familieren Druck oder familieren Kodex. Was sich hier zeigt ist, dass ich mich dem familieren Kodex widersetze,
wenn ich so handle, aber ich gehorche meiner Seele und das was ich IN MIR fühle, dass nicht richtig und auch nicht gerecht ist.
Jeder WEISS in Wahrheit was RECHT und was UNRECHT ist.
Jeder WEISS, das LIEBE Gedeihen WÜNSCHT, mehr noch GEDEIHEN RAUM GIBT und SCHAFFT und nicht VERHINDERT
nur weil es dem Eigennutz und Selbstbild widerspricht.
Von daher WEISS diese Mutter am Ende dass sie im Unrecht ist, EGAL worauf sie sich stützt.
Und darum ist mir der familiere "Druck" am Ende egal und ich setze mich darüber hinweg.
Ob "man" das macht oder nicht IST MIR EGAL, ich bleibe so AUTHENTISCH, mir selbst und meinem INNEREN WISSEN,
was RICHTIG und was FALSCH IST, treu.
Darum bin ich angewidert von diesem, dem Wachstum der Liebe und dem Gedeihen UNWÜRDIGEN Verhalten,
indem sie einfach TRENNT, was sich eben zaghaft zusammenfindet, und stosse sie zurück, habe genug.
Das Traumbild springt
Eine Stute steht neben meinem Pferd
Aber die Trennwand ist kaputt. Ich sehe: so geht das nicht!
Das Pferd musss umziehen. Ich will nicht, dass sie sich in die Box meines Pferdes schwindelt,
sie verschmutzt und Ihm seinen Platz wegnimmt! Das Pferd tickt außerdem irgendwie nicht richtig (wirkt unberechenbar).
Ein weiterer Grund, warum ich es nicht so lassen will.
Es zieht nun (wegen meiner Intervention) um in eine RIESIGE Box. die schon mehr einem Gehege gleicht.
Ich helfe einstreuen, aber es ist schon eine Art Einstreu drinnen und ich sage:
wir brauchen (in so einer großen Box)
nur eine Stelle, wo es weich ist und es ist nicht notwendig die ganze Box einzustreuen
Wenn es DIE LIEBE ist, die TRENNT, eine TRENNUNG vornimmt, dann läßt sie IMMER auch den, von dem sie sich TRENNT, seinen Raum.
Und wenn es ein "Raubtiergehege" ist.
Wichtig ist dabei nur, dass DER ANDERE (oder das eigene) dabei nicht mehr ZU SCHADEN kommt.
Diese Art der Trennung hat daher keine Schädigung des anderen zum Ziel, sondern die ANGEPASSTE (schadlose) Unterbringung.
Wo FÜR DEN ANDEREN keine gefahr mehr vorliegt.
Ziel der TRENNUNG ist es daher nicht dem anderen ZU SCHADEN, sondern (weiteren) SCHADEN ZU VERHÜTEN.
Es winkt zu Fühlung
Es winkt zu Fühlung fast aus allen Dingen,
aus jeder Wendung weht es her: Gedenk!
Ein Tag, an dem wir fremd vorübergingen,
entschließt im künftigen sich zum Geschenk.
Wer rechnet unseren Ertrag? Wer trennt
uns von den alten, den vergangnen Jahren?
Was haben wir seit Anbeginn erfahren,
als daß sich eins im anderen erkennt?
Als daß an uns Gleichgültiges erwärmt?
O Haus, o Wiesenhang, o Abendlicht,
auf einmal bringst du's beinah zum Gesicht
und stehst an uns, umarmend und umarmt.
Durch alle Wesen reicht der eine Raum:
Weltinnenraum. Die Vögel fliegen still
durch uns hindurch. O, der ich wachsen will,
ich seh hinaus, und in mir wächst der Baum.
Ich sorge mich, und in mir steht das Haus.
Ich hüte mich, und in mir ist die Hut.
Geliebter, der ich wurde: an mir ruht
der schönen Schöpfung Bild und weint sich aus.
(Rainer Maria Rilke)
würde ich dem ZUSTIMMEN was diese Mutter mit mir macht
oder dem zustimmen, dass man meinem Pferd den (Gedeihens)Raum nimmt und Ihn beschmutzt
ich würde mein WACHSTUM behindern, MICH SELBST
und weil es EINS IST
auch das Wachstum des anderen,
weil dieser IN WAHRHEIT der EINEN LIEBE NICHT nachgibt,
die ALLGEMEIN zu BEWUSSTSEIN und Wachstum führt
LIEBE fügt ALLES ZUSAMMEN
Ein Körper zerfällt, weil das was der Geist ist (Liebe)
nicht mehr IN IHM IST
Wenn DIE LIEBE, der Geist des Liebenden, das Haus verläßt,
zerfällt ALLES, geht ALLES aus den Fugen
darum zerfällt ein Körper, den kein Geist mehr bewohnt
(indem kein Bewusstsein mehr ist)
Will man einen Körper STÄRKEN,
so stärke man DIE LIEBE in Ihm
und zwar BEIDES!
Die Fähigkeit sich selbst(!), aber auch andere zu lieben.
NIEMAND kann einen anderen HEILEN, STÄRKEN
indem er ihn SCHLECHT MACHT, KLEIN und SCHAL
es hebt vielleicht kurzfristig seinen EIGENWERT, aber es hilft NIEMALS dem anderen!
Liebe urteilt nicht
sie weiss daher ZUGLEICH
sich selbst
UND AUCH DEN ANDEREN
zu behüten
Durch alle Wesen reicht der eine Raum:
Weltinnenraum. Die Vögel fliegen still
durch uns hindurch. O, der ich wachsen will,
ich seh hinaus, und in mir wächst der Baum.
wenn ich ein Tier heilen will,
mich dazu entscheide es zu versuchen,
dann stärke ich seinen Baum,
das in Ihm, das es GEDEIHEN und WACHSEN läßt
ist sein Baum wieder stark geworden
wird es sich (leichter) NEU für das LEBEN entscheiden..
Ich stärke seinen Baum, indem ich einen GEDEIHENSRAUM
für das Tier ERSCHAFFE.
Das kostet mich ZEIT und KRAFT und GELD
(darum muss ich mir das überlegen,
denn in ALL DIESEN DINGEN bin ich BEGRENZT)
und es bringt mir NICHTS EIN,
(siehe hier auch das Traumbild Zimmer zu vermieten oder bereit zu stellen)
außer natürlich die FREUDE, wenn ich sehe,
dass das Tier wieder FREUDE bekommt am Leben
hmm
es bringt mir auch seine Liebe ein,
aber diese Anhänglichkeit macht mich mehr besorgt,
als dass es mich erfreut.
Darum versuche ich es nicht zu sehr an mich zu binden,
denn ich will es am liebsten UNABHÄNGIG von mir, FREI sehen..
(dieses Post wurde nun endlich, Dank Bigenes, geschrieben (lächel))
lG
Regina