Dieser Weg

Dankeschön für deine Wintergeschichte.

Ein kleines Wintergedicht -

Tief verschneit ist mein Land
Unter schützender Decke
Schläft sanft gerundet die Natur
Dem nächsten Frühling entgegen
Winterruh’ hält die Welt
Hält der Bach eisig inne
Säumen Bäume in Mänteln
Den Weg in mein Heim
Dort am Waldrand leuchtet ein Haus
Am Ofen geborgen, herzgewärmt
Schauen glückliche Kinder zum Fenster heraus

lieben Gruß
 
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(lach)
na das nenn ich mal einen Gegenbesuch, liebe Atreya!
Man besucht sich gegenseitig, wie schön :-).

Heute Morgen war ich im Garten und musste über meine Katzen lächeln.
Sie haben sich geweigert das Haus zu verlassen.

Nicht mit einer Pfote sind sie raus. Nur einen Blick und eine 180 Grad Wendung (g)*

zurück zum Ofen oder zumindest rein ins warme Haus..

Ihr credo..wenn Du meinst, Du musst in diese Kälte raus: viel Spaß!
Wir sehen uns...


lG


Regina
 
Nun ja..kalt sollte dieser Tag auch werden (Verzeihung, das ist jetzt NICHT vorweihnachtlich, aber wichtig erscheint es mir doch
meine Erkenntnis, darum schreibe ich sie hier herein..)..ich dachte über emotionale Wut und Kälte nach
und fragte mich, wie man so etwas erzeugen kann, ohne es erzeugen ZU WOLLEN..oder anzustreben.
Gott sei Dank ein seltenes Phänomen meines Lebens, aber über das musste ich jetzt einfach nachdenken,
bzw brachte mich Nachdenken in diesem Punkt nicht weiter, bis...

Bis ich mich ein wenig ablenken wollte, von diesem Problem, dass sich -wie andere auch-
in meinem Leben immer SELBST aus dem Weg räumt, eben dadurch, und mich durch die ganzen drei Programme zu tippen,
die mein Fernseher so zu bieten hat...

Bei einer Dokumentation über den Besteigungsversuch des Himalayas von diversen Amateuren blieb ich hängen.
Der Expeditionsleiter musste nun entscheiden, wer zum Gipfelsturm mit aufbrechen durfte und wer im Lager bleiben musste,
weil es Ihm einfach an diversen Fähigkeiten oder Talenten fehlte.
Am Ende war es nicht angenehm, aber seine Aufgabe bestand nun einmal darin, dass alle am Leben blieben...
und damit die unten blieben, die den Gipfel nicht schaffen würden bzw. in zu hohem Masse Ihr Leben riskierten.
Zuerst kam einer, der sein ok erhielt, aber nicht ohne noch einmal gehörig den Kopf gewaschen zu bekommen,
er war zu selbstbewusst, zu undiszipliniert und er höre zu wenig auf die anderen.

Dann kam eine Frau. Sie wirkte auf mich interessant, zugleich wirkte sie verhärmt und eben dadurch geschwächt.
Sie tat mir leid und eigentlich fand ich sie sympatisch, besonders als ich Ihre Tränen der Entäuschung sah. Sie wurde abgelehnt.
Es reichte nicht. Ihre Leistungen waren ungenügend.
Da saß sie also in Ihrem Zelt und weinte. Das konnte ich mitempfinden, ich würde vermutlich auch weinen.
Aber dann sagte sie etwas, das mich nachdenklich stimmte: sie sagte, man hätte sie schon in Nepal nicht mitnehmen wollen..

Was bitte spielte es für eine Rolle, was die anderen dachten oder wollten? Ich wäre traurig gewesen, weil meine Fähigkeiten nicht ausreichten
ZUGLEICH sagt mir meine Erfahrung, dass dieser Schmerz einem WACHSTUMSSCHMERZ gleicht, weil -wenn man es WIRKLICH WILL-
erlangt man durch diesen Schmerz, genau das was einem fehlt, um den Gipfel zu erreichen.
Später.
Ich hörte mir die Kommentare Ihrer Kollegen über Sie an.
Einer sagte: wer seine Steigeisen verkehrt herum anschnallt, hat hier nichts verloren.
Hart. Die Kritik entbehrt aber nicht einer gewissen Wahrheit.
Das nächste Kommentar war noch aufschlussreicher: Wer den Berg nicht respektiert, hat hier nichts zu suchen

Und dann machte sie mir selbst klar, warum sie den Gipfel nicht schaffte: sie BESCHIMPFTE DEN BERG!
Sie HASSTE Ihn! Sie nannte Ihn eine Mischung aus Dreck, Felsen und Kälte, aber das gelte hier nicht nur für das Außen..

Puh, damit hatte sie sich selbst offenbart und ich verstand was der Punkt ist..


Wenn man etwas erreichen möchte, dann ist etwas NOCH WICHTIGER als der WILLE zum Gipfelsieg.
Und das ist die Fähigkeit VERLIEREN ZU KÖNNEN.

WER NICHT VERLIEREN KANN, wird NIEMALS in der Lage sein zu siegen.
Verlieren zu können ist die WICHTIGERE Lektion.
Wenn ich verlieren kann, bin ich auch in der Lage aus meinen Fehlern zu lernen, mehr noch, ich nehme meine Fehler an.

Wenn ich verlieren kann, konzentriere ich mich daher nicht auf die anderen, sonder auf das, was ich so gerne HÄTTE und mir doch entrann.

Wer verlieren kann ist WEICH WIE WASSER und DAS IST ES, was das Harte IMMER besiegt.
Wer verlieren kann, versteht es sich KLEIN zu machen, doch DAS KLEINE ist es dann, (dieses VERMÖGEN), das die Entscheidung bringt.
Wenn mich der WUNSCH ZU SIEGEN nicht beherrscht, nicht "reitet", ist es GENAU DIESE FREIHEIT, die es am Ende auch bestimmt.

Einer, der verlieren kann, hat die DEMUT zu lernen und nur einer der demütig gegenüber dem ist, was er (noch) nicht erreichte,
lernt etwas und gelangt so zum Sieg.

Ich verstand nun, dass diese Menschen wie die Frau war, die einen Berg verachtet, weil sie Ihn nicht unter sich zwingen kann...

http://www.youtube.com/watch?v=zW2-_01i48w&feature=related
 
Ich lass dir einen winterlichen Gruß da !

007.JPG

 
Ja, Besuche sind schön und inspirierend. Guten Morgen, Regina.


Nachts wacht der Wald, anders.
XXXXXXXXXXXXXXXXXXX Bäume, ich komme.
Vertreibt. Wer ihn ängstlich betritt,
XXXXXXXXXXXXXXXXXXX Bin endlich zuhause.
dem droh'n dunkle Gefahren.
XXXXXXXXXXXXXXXXXXX Der Wald spricht zu mir.
Knacksen, Krachen, Fauchen und Bellen,
XXXXXXXXXXXXXXXXXXX Im Schutz dichter Bäume
Augen verfolgen den blinden Besucher,
XXXXXXXXXXXXXXXXXXX und zwischen den Kronen
der schutzlos dem Dunklen ausgesetzt.
XXXXXXXXXXXXXXXXXXX das Himmelszelt -
Reißende Tiere lauern hungrig und böse,
XXXXXXXXXXXXXXXXXXX von Lichtem umgeben
Büsche sind Monster. Und hinter Bäumen versteckt
XXXXXXXXXXXXXXXXXXX berührt am Stamm
warten Mörder auf Opfer.
XXXXXXXXXXXXXXXXXXX meine Wange den Bruder,
Lastet am Wald finstrer
XXXXXXXXXXXXXXXXXXX erlebe ich nächtlichen

XXXXXXXXXXXXX Zauber



lieben Gruß
 
Hallo Maraiah und Atreya!

Da bedanke ich mich aber sehr
für die Grüße, die Musik, die Bilder und die Worte
DAS ist multimedia (lach)

leider habe ich es nicht geschafft die Winterbilder vor meiner Haustüre via bluetooth vom handy herunterzuladen..

aber was nicht ist, kann ja noch werden :-)

lG
+
Vielen Dank!
Ansonsten wünsche ich Euch herzlichst einen schönen 4. Adventsonntag!

Regina
 
Ich wollte mein posting von gestern noch etwas ergänzen

wenn ich sage, dass man bereit dazu sein muss zu verlieren, dann meinte ich nicht damit das man schwach ist oder aufgibt
so wie Tiere sich der Überlegenheit der Natur anpassen und dadurch STARK werden
so wie Reiter es annehmen, dass Ihre Pferde Ihnen an körperlicher Kraft überlegen sind und dadurch SICHER werden
so wie der Schwimmer sich nach dem Wasser oder der spirituelle Mensch sich nach den Gesetzen des Geistes ausrichtet
und dadurch seine FÄHIGKEIT in diesem Element erweitert

"Unterjochung" ist nie die Wahl eines Gewinners


Ich selbst -wenn ich an meine Träume denke- komme mir eher vor wie der andere Amateur in der Doku
..dem, den man noch einmal den Kopf zurecht rückt, damit er seine alten Fehler nun endlich einstellt
weil es bald ernst wird

AL


Regina
 
Nun, wie habt Ihr die längste Nacht des Jahres verbracht?
Sie gilt zwar vielen als "Rauhnacht", aber an das hab ich nicht gedacht, nur an Ihre Wichtigkeit,
von daher war ich bereit, mit Block und Blei und jeder Menge Müdigkeit.
Die Kälte erschöpft.
Ich folgte meinem Körper und ging um 20:00 schlafen.

Was ich schon weiß, ist das sich zwar die Traumthematik einer Nacht im Wesentlichen an EINES hält, das aber das,
was einem in die Hände fällt, sobald man hinübergleitet, dann doch etwas anderes ist.
Das Wasser von oben und von unten betrachtet ist einfach nicht das gleiche.
Denn einmal gleicht man einem Fisch in seinem Element, der auf die Ihm unbekannte Welt sieht
und einmal einen Vogel, der auf die Wasseroberfläche spät..

Das Bild, das mich daher in der ersten Einschlafphase sofort wieder hochfahren lies,
zeichnete sich durch seine Ungewöhnlichkeit aus.
(So wie auch die letzten Lehrträume mit so ungewöhnlich/befremdenden Bildern gemalt waren,
das ich darauf aufmerksam werden musste, es ANKAM, ob ich nun lernen "wollte" =hinhören wollte, oder nicht

so wie wenn einer auf einer Tafel eine Signalfarbe benutzt)

das Bild war wirklich seltsamst und riß mich deshalb gleich wieder aus den Schlaf

mein Pferd stand in seinem Padock
zuerst sah ich einen toten Hasen in seinem Padock
so wie ein solches Tier aussieht, wenn es schon einge Zeit tot liegt
grauslich
aber dann sah ich mein Pferd, der sich nicht
wie Pferde das sonst tun
vor dem Kadaver fürchtete, sondern Ihn ins Maul nahm(!)
und Ihn -aus seinem Padock werfen wollte??-
das sah ich nicht mehr, weil ich da schon aufwachte,
es war aber mein Eindruck
er räumt sein Padock auf, wie Hunde Ihren Korb


daraufhin schlief ich ein und erwachte ohne Traumerinnerung erst gegen zwei Uhr früh
(meiner "klassischen" spirituellen Zeit, dont kno why..aber so etwas wie meine spirit. Geisterstunde..
die Tore stehen da weit offen für mich, für was auch immer)

ich war WACH, also stand ich auf
heizte ein, machte Licht und begann meine diversen Steine und Schüssel neu mit Teelichter zu befüllen

sieht ja gleich viel netter aus :-)
dann merkte ich, dass ich wieder müde wurde und legte mich hin
diesesmal aber auf die Coach im Wohnzimmer

ich hörte dem Föhnsturm zu und dachte an mein Pferd, der ja quasi "im Wald" steht und für den daher ein Sturm nicht ungefährlich ist
ich wünschte mir, dass der Sturm abnahm, denn er machte mir Angst
des Pferdes wegen
und gleichzeitig war ich bereits am Einschlafen

ich machte mich so auf eine spirituelle Reise
zu der Einzigen, die über Ihren Sturm verfügen konnte
zu Ihr, der Königin der Könige
der Löwin
und Ihrem Thronsaal

ich betrat Ihn so, wie man auch dem Dalai Lama rituell begegnet
ich lag auf meinem Bauch und hatte den Blick zu Boden gerichtet und so von Ihr abgewendet
NICHTS musste mir sage, wer hier der Gewaltigere war
es lag nicht an einem Menschen Ihrem Blick zu ertragen


aber ich kam zu Ihr, meiner Mutter, meiner Sorge wegen
das hatte mir den Eintritt erlaubt
ich wollte sie ja nur bitten, denn ich war besorgt, meiner Liebe wegen
und wegen des Sturms

ich lag vor Ihr und doch war es mir irgendwie bewußt
ich war Geist von Ihrem Geist
Fleisch von Ihrem Fleisch
nur meine Bitte verhallte in Ihrem Saal ungehört..

was sollte ich tun?
ich verlies den Thronsaal so, wie ich Ihn betreten hatte
ich robbte rückwärts wieder hinaus
als ich draußen war erhob ich mich um die große Tür wieder zu schließen

da begegnete mir eine userin des Esoforums!
das war mir ja noch nie passiert auf meinen Reisen!
Ein flüchtiger Blick zur Seite, ich erkannte sie sogleich, es war Berlinerin
sie sagte igitt!
und ich wußte wen sie meinte
die Königin
meine Mutter
sie war, wie die meisten Menschen die ich kannte,
voller Verachtung für sie und Ihre Gewalt
ich fühlte Entrüstung und Liebe zu gleich

das hier war MEINE MUTTER!
ich transformierte meine Gestalt
und wurde zur Wölfin, die mit gesenkten Kopf und Schweif
erneut den Thronsaal betrat
ich fühlte nun intensiv meine VERBUNDENHEIT zu Ihr

auch sie hatte Ihre Gestalt nun transformiert
ich fühlte es, obgleich ich sie nicht ansah
sie war zu einer riesigen Wölfin geworden
ich sah das ohne meine Augen, die Ihren Anblick nicht getragen hätten
doch wieder fühlte ich das
dieses Gefühl
das ich Fleisch von Ihrem Fleisch war,
But von Ihrem Blut,
Geist von Ihrem Geist

Ich legte mich eng neben sie
um das für mich
für sie
und auch für die Welt auszudrücken

wir gehören zusammen!
wer ein Urteil über sie sprach, der sprach sprach es auch für mich
wenn sie so ist (> Urteil)
so bin ich es auch!






(Fortsetzung folgt)
 
wie immer bei diesen spirituellen Reisen träume ich nicht und bin daher zu gleich auch hier

als ich so neben Ihr liege, der großen Wölfin
und gar nicht mehr an den Föhnsturm und meine Bitte denke, nimmt der Föhnsturm plötzlich an Stärke ab
ich fühlte es: die GROSSE hatte meine Bitte erhört!
dankbar darüber schließe ich nun auch "dort drüben" die Sinne und beginne zu träumen..

ich stehe in der Wohnung und -in der Landschaft- meines Freundes
er ist, ganz seinem Sternzeichen Löwe entsprechend, stur wie eine Haubitze
das prägt alles, den ganzen Traum
ich bin Ihm nicht böse deshalb, fühle mich aber nichts desto trotz dadurch genervt
den ganzen Traum über

seine Wohnung ist offen für jede Art von Obdachlosen, sobald der einen streunenden Hund besitzt
das mag ja nett klingen, Fakt aber ist, dass diese herrenlosen Hunde die Wohnung vollkacken
daher: überall kleine getrocknete harte Häufchen in der Wohnung

wie oft hab ich Ihm schon geraten nicht jeden "Sandler mit Hund" herein zulassen

ich hätte es auch in die Wolken sprechen können
das IST nun einmal seine Art, Dreck hin oder her

und dann seine Terminplanung
die korreliert NIE mit meiner, aber anpassungsfähig ist er da nicht

ich seh ein kleines Mädchen im Traum, das wartet darauf mit Ihm ins Schwimmbad zu gehen

mich wundert das nicht..er hat diese Wirkung auf Kinder: sie fühlen sich von Ihm angezogen, lieben Ihn

ich sage: Jetzt sei nicht so EGOISTISCH, dass kleine Mädchen muss bei Deiner Terminplanung noch 6(!) Stunden auf Dich warten!
sag Ihr sie kann nach Hause gehen!
(das er seinen Terminplan ändert, das kommt so wie so nicht in Frage)
da überrascht mich aber das Mädchen, dass mir geradezu trotzig erklärt:
ich WILL aber auf Ihn warten!
oh wow, jetzt bin ich die böse! was misch ich mich auch ein!

Auch seine Beziehung zur Hausbesorgerin ist mir ein einziges Rätsel.
Ich habe noch nie mit Hausbersorgern/innen gekonnt,
ER SCHON und IMMER

diese unterwürfige Art, die es dazu braucht, ist einfach nicht meine!
Aber jetzt, er hat gerade die Polizei bei sich, die Ihm Fragen zu einem länger zurückliegenden Vorfall stellt,
geh ich zu Ihr und ich weiß, sie wäscht Ihm (für diese Unterwürfigkeit) hin und wieder die Wäsche,
hole ich auch etwas ab für Ihn, das sie ihm aufbewahrt hat.

Es ist ein Kästchen mit GANZ VIELEN KLEINEN SCHLÜSSELN
ha
ich find DAS passt zu Ihm!
Anstatt DEN Schlüssel bereit zu haben oder doppelt zu haben, verfolgt er eine ganz andere Strategie:
das Kästchen beinhaltet so ziemlich JEDEN Schlüssel, den es gibt.
Hat man daher einen bestimmten Schlüssel verloren, muss man nur geduldig diese Schlüssel durchprobieren
einer der passt, findet sich mit hoher Wahrscheinlichkeit darin

da man das aber auch so verstehen könnte, dass man damit einbrechen gehen will (ich aber weiß, er hat das, wenn er mal einen Schlüssel verliert)
entschließe ich mich es zu verbergen, so lange die Polizei Ihn interviewt
wer weiß welche Schlüsse die ziehen, wenn sie das Kästchen sehen..

das Bild springt etwas
jetzt bin ich im Bad, weiß aber das mein Freund und seine Freunde (der Termine wegen) erst später kommen werden

die Frage, die ich mir stelle, als sie endlich kommen, ist ob ich nun so lange bleiben kann
ob es das Zeitlimit meiner Eintrittkarte nicht überschreitet
ich frage so etwas wie Bademeister und die meinen "nein, nein, das geht sich schon aus!"

das Bild springt wieder und da bin ich nicht ins Bad mitgegangen, wegen dem VÖLLIG gegensätzlichen Termin entsprechend meiner Zeit

ich bin daher allein zu Haus und überlege gerade -obwohl es mir graust- wenigstens ein paar der grauslichen Häufchen weg zu räumen

vom Ofen aus gehend erkenne ich plötzlich das die Wohnung meines Freundes und die meiner Großeltern ident sind
ER wohnt jetzt da, es ist jetzt seine Wohnung

plötzlich ist auch meine (real schon verstorbene) Hündin dort und benimmt sich so, wie in alten Jahren häufig

sie rennt unruhig herum und winselt und ich kann nicht sagen, ob sie das nun tut, weil sie sich alleine fühlt
oder weil sie Gassi gehen muss

da ich keinesfalls will, dass sie hier herein macht, auf den Teppich ludelt :-)
schimpfe ich und sage streng "Platz!"
Ich will das sie zumindest so lange wartet, bis ich mich der Kehrschaufel mit den Häufchen entledigt habe
dann will ich mit Ihr runtergehen
ich sehe durch das Fenster hinaus. Draußen ist es finster und es regnet.

Ich bin nicht sehr erfreut. Bei dem Wetter muss ich nun mit Ihr runter und mit Ihr raus....
 
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Träume

Samstag 19.12

Anmerkung:
Das ist ein Lehrtraum, die Bilder = Farben mit denen dieser Traum arbeitet sind kräftig = heftig.
Das stellte aber sicher das ich mir den Traum merke und das verstehe, was mir der Traum sagen will…

Moral ist etwas für moralische Menschen. Sie lieben Beschränkungen, aber sie beseitigen sie nicht..
Der SINN jeder Spiritualität ist es jedoch ZU VEREINEN, ZU HEILEN und ZUSAMMENZUFÜGEN!,
so dass das Sterbliche im Unsterblichen und das Unsterbliche im Sterblichen
das Ewige im Begrenzten und das Begrenzte im Ewigen, das Lebendige im Toten und das Tote im Lebendigen gesehen werden kann
das BEIDE Perspektiven WECHSELSEITIG eingenommen werden können
und so verstanden werden

FRIEDE ist etwas das sich erst einstellen kann, wenn sich eben das verwirklicht



Meiner Urgroßmutter -juckt der Hintern- und sie will sich dort auch sofort kratzen.
Sie verwendet dazu aber einen Brennstab! Noch dazu einen eingeschalteten!
Und während sie das versucht verschwindet das eine Ende des Stabes in Ihrem .Enddarm.
Ihr entkommt ein ups und da ich WEISS das sie jetzt ein Problem HAT, fahre ich mit Ihr ins Krankenhaus.
Jeder findet das irgendwie lustig und spottet deshalb über sie, aber sie tut mir eigentlich NUR leid.
Das Ganze ist ja peinlich genug und es war ja nicht Absicht, es ist Ihr eben passiert und die Schmerzen hat jetzt eh sie
und nicht Ihre Spötter.
Und wir stehen in meiner Wohnung die Ihr mit der Verletzung zu groß ist (?) und sie beschwert sich
über die weiten = langen Wege die man in dieser Wohnung gehen muss, um von einem Zimmer ins nächste zu gelangen.

Ich treffe zwei Freundinnen die sich einen Namen teilen (sie heißen beide gleich).
Wir sind auf so einer Art Weihnachtsmarkt und ich will mit Ihnen mitgehen.
Die eine stimmt schneller zu als die andere.
Der ist es eher peinlich, dass ich mitgehe.
Dann reden wir über meinen Unfall und sie meinen: das Peinlichste war meine gebrochene Nase gewesen, sie war total schief.
Ich dachte: peinlich? Ihnen?
ICH hatte ja die Schmerzen!

Ich bin zu einer Art Dienst eingeteilt und trage daher Uniform.
Das Abzeichen, dass ich erworben habe, gehört da auch noch irgendwo ran. Mir ist das ganze aber TOTAL ungewohnt!
Weder bin ich Uniform, wie beim Militär gewohnt, noch solche Regeln, dass man wissen muss, wo man ein bestimmtes Abzeichen trägt,
sich hinstecken muss (schmunzel)
daher stecke ich es mir zunächst irgenwo an.

Das Abzeichen das ich dran machen muss, ist mein Reiterabzeichen. Es qualifiziert mich zum Führen von Wanderreitern.
Zuerst denke ich also noch: ist eh egal wo ich es mir anstecke, aber dann finde ich heraus,
dass es dafür einen vorgesehenen Platz gibt, da ist die Uniform blasser, damit man es GANZ GENAU dort hinsteckt (uniformmäßig präzise eben).
An die Brust?
Missmutig beäuge ich das Ding. Na super, hoffentlich stört es mich jetzt nicht beim Reiten…

Ich sitze auf meinem Berittpferd, einem klassischen Arbeitspferd. GANZ ANDERS wie mein Rennpferd.
Vorteil: verlässlicher, weil weniger Blut, Nachteil störrischer (g)*.

Wir müssen die Kaserne verlassen und ich muss mich erst sortieren. Ich bin es trotzdem noch nicht wirklich gewohnt auf so einem Pferd zu sitzen.
Seine Konzentration muss man erst -gewinnen-, die Uniform fühlt sich fremd an, das Pferd auch.
Kurz zweifel ich, ob das es jetzt eine gute Idee von mir war, mich auf diesen Hilfsdienst einzulassen,
aber dann finde ich zu meiner neuen Gelassenheit zurück und mache einfach das Beste aus der ungewohnten Lage.
Rücke mich selbst in der Uniform zurecht, ziehe den Kopf meines Arbeitspferdes hoch und herum
und mache im klar: wir müssen jetzt einfach LOS!
Nicht das er das Ganze jetzt mit einer Lunchpause verwechselt und hier einfach weiterfrisst.

Mein Gefühl? Ich werde schon irgendwie „meinen Mann stehen“.


Ich muss wieder an Urgroßmutter denken. Ich erkläre jedem: das war nicht Absicht!
Das hat sie selbst überrascht. Sie hatte das nicht „vor“ und dann war es ja vor allem IHR Problem.
Sie hat das nicht gemacht und die Schmerzen daher „verdient“.


Ich denke es geht darum, dass ich zu verstehen lerne (pau ist das schwer!), dass wenn mir der Hintern in einer Sache juckt,
d.h ich nicht still sitzen und zusehen kann, alle Handlungen, die aus diesem Gefühl, dieser Stimmung heraus von mir gesetzt werden,
anderen peinlich und beschämend erscheinen.
Ich gebe zu: ich kenne weder „Pein“ noch „Scham“ in diesem Punkt, wenn mich eine Sache „juckt“= emotional berührt, lege ich GERNE einfach los.
Wie gesagt, ICH seh das gar nicht so, weil ich sage: ist ja MEIN Schmerz, aber es hat eine Auswirkung
und zwar die, das man meine Gesellschaft genau deswegen auch meidet.

Ich überschreite gerne die Grenzen der Etikette und selbst wenn ich sie NICHT überschreite sondern NUR meine Emotion ZEIGE
Bin ICH schon der, der nun die Konsequenz tragen muss, das man „so was“ nicht –dabei- haben will.

Die Etikette ist nun einmal auf das UNTERDRÜCKEN von Gefühlen und nicht auf das AUSLEBEN von Gefühlen ausgerichtet.
So darf ich Verletzungen (will ich die Konsequenz vermeiden, dass man mich –der Peinlichkeit wegen- ausschließt)
nicht OFFEN IM GESICHT TRAGEN (> siehe das Beispiel mit der gebrochenen Nase).
Da geht es den Menschen auch primär um IHR Gefühl und IHR Gefühl ist nun einmal, das das Ganze (=mein Gefühl) PEINLICH ist.

Bisher war es mir EGAL ob es Ihnen peinlich ist, aber wenn ich DAZULERNEN WILL, dann darf mir das Ganze nicht mehr EGAL sein.
Dann muss ich IHR Bedürfnis (so unsinnig ich es auch empfinde) ANNEHMEN und es so zu meinem Mittelpunkt machen, mich diesbezüglich ändern.
Ich muss den Menschen, die Gefühle -weil auch Ihre Gefühle- fürchten, auf diese Weise ENTGEGENKOMMEN.
Das ist es, wozu DIE LEHRE mich hier auffordert.


Anmerkung:
und beim Nachlesen jetzt erinnert mich die eine Traumszene ein wenig an das hier (schmunzel)

 
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