Nun, wie habt Ihr die längste Nacht des Jahres verbracht?
Sie gilt zwar vielen als "Rauhnacht", aber an das hab ich nicht gedacht, nur an Ihre Wichtigkeit,
von daher war ich bereit, mit Block und Blei und jeder Menge Müdigkeit.
Die Kälte erschöpft.
Ich folgte meinem Körper und ging um 20:00 schlafen.
Was ich schon weiß, ist das sich zwar die Traumthematik einer Nacht im Wesentlichen an EINES hält, das aber das,
was einem in die Hände fällt, sobald man hinübergleitet, dann doch etwas anderes ist.
Das Wasser von oben und von unten betrachtet ist einfach nicht das gleiche.
Denn einmal gleicht man einem Fisch in seinem Element, der auf die Ihm unbekannte Welt sieht
und einmal einen Vogel, der auf die Wasseroberfläche spät..
Das Bild, das mich daher in der ersten Einschlafphase sofort wieder hochfahren lies,
zeichnete sich durch seine
Ungewöhnlichkeit aus.
(So wie auch die letzten Lehrträume mit so ungewöhnlich/befremdenden Bildern gemalt waren,
das ich darauf aufmerksam werden
musste, es ANKAM, ob ich nun lernen "wollte" =hinhören wollte, oder nicht
so wie wenn einer auf einer Tafel eine Signalfarbe benutzt)
das Bild war wirklich seltsamst und riß mich deshalb gleich wieder aus den Schlaf
mein Pferd stand in seinem Padock
zuerst sah ich einen toten Hasen in seinem Padock
so wie ein solches Tier aussieht, wenn es schon einge Zeit tot liegt
grauslich
aber dann sah ich mein Pferd, der sich nicht
wie Pferde das sonst tun
vor dem Kadaver fürchtete, sondern Ihn
ins Maul nahm(!)
und Ihn -aus seinem Padock werfen wollte??-
das sah ich nicht mehr, weil ich da schon aufwachte,
es war aber mein Eindruck
er räumt sein Padock auf, wie Hunde Ihren Korb
daraufhin schlief ich ein und erwachte ohne Traumerinnerung erst gegen zwei Uhr früh
(meiner "klassischen" spirituellen Zeit, dont kno why..aber so etwas wie meine spirit. Geisterstunde..
die Tore stehen da weit offen für mich, für was auch immer)
ich war WACH, also stand ich auf
heizte ein, machte Licht und begann meine diversen Steine und Schüssel neu mit Teelichter zu befüllen
sieht ja gleich viel netter aus

dann merkte ich, dass ich wieder müde wurde und legte mich hin
diesesmal aber auf die Coach im Wohnzimmer
ich hörte dem Föhnsturm zu und dachte an mein Pferd, der ja quasi "im Wald" steht und für den daher ein Sturm nicht ungefährlich ist
ich wünschte mir, dass der Sturm abnahm, denn er machte mir Angst
des Pferdes wegen
und gleichzeitig war ich bereits am Einschlafen
ich machte mich so auf eine spirituelle Reise
zu der Einzigen, die über Ihren Sturm verfügen konnte
zu Ihr, der Königin der Könige
der Löwin
und Ihrem Thronsaal
ich betrat Ihn so, wie man auch dem Dalai Lama rituell begegnet
ich lag auf meinem Bauch und hatte den Blick zu Boden gerichtet und so von Ihr abgewendet
NICHTS musste mir sage, wer hier der Gewaltigere war
es lag nicht an einem Menschen Ihrem Blick zu ertragen
aber ich kam zu Ihr, meiner Mutter, meiner Sorge wegen
das hatte mir den Eintritt erlaubt
ich wollte sie ja nur
bitten, denn ich war besorgt, meiner Liebe wegen
und wegen des Sturms
ich lag vor Ihr und doch war es mir irgendwie bewußt
ich war Geist von Ihrem Geist
Fleisch von Ihrem Fleisch
nur meine Bitte verhallte in Ihrem Saal ungehört..
was sollte ich tun?
ich verlies den Thronsaal so, wie ich Ihn betreten hatte
ich robbte rückwärts wieder hinaus
als ich draußen war erhob ich mich um die große Tür wieder zu schließen
da begegnete mir eine userin des Esoforums!
das war mir ja noch nie passiert auf meinen Reisen!
Ein flüchtiger Blick zur Seite, ich erkannte sie sogleich, es war Berlinerin
sie sagte
igitt!
und ich wußte wen sie meinte
die Königin
meine Mutter
sie war, wie die meisten Menschen die ich kannte,
voller Verachtung für sie und Ihre Gewalt
ich fühlte Entrüstung und Liebe zu gleich
das hier war MEINE MUTTER!
ich transformierte meine Gestalt
und wurde zur Wölfin, die mit gesenkten Kopf und Schweif
erneut den Thronsaal betrat
ich fühlte nun intensiv meine VERBUNDENHEIT zu Ihr
auch sie hatte Ihre Gestalt nun transformiert
ich fühlte es, obgleich ich sie nicht ansah
sie war zu einer riesigen Wölfin geworden
ich sah das ohne meine Augen, die Ihren Anblick nicht getragen hätten
doch wieder fühlte ich das
dieses Gefühl
das ich Fleisch von Ihrem Fleisch war,
But von Ihrem Blut,
Geist von Ihrem Geist
Ich legte mich eng neben sie
um das für mich
für sie
und auch für die Welt auszudrücken
wir gehören zusammen!
wer ein Urteil über sie sprach, der sprach sprach es auch für mich
wenn sie so ist (> Urteil)
so bin ich es auch!
(Fortsetzung folgt)