Regina
Sehr aktives Mitglied
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- 30. November 2003
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Es hat eine Begründung warum ich dieses Erleben hier aufgenommen habe, aber bevor ich die spirituellen Hintergründe hier in Worten begründe,
möchte ich auch eine tatsächliche Anmerkung (die mir als Reiter wichtig ist),
hier einfügen..
Ich spreche hier NICHT davon, dass man auf einem unkontrolliert und auch emotional durchgehenden Pferd durch die Gegend wildern soll!
Man hat eine Verantwortung(!) UND man muss sich diese ZUSAMMENGEHÖRIGKEIT (sich als Herde zu bewegen) SCHRITT FÜR SCHRITT erarbeiten,
mir war es nur nicht BEWUSST(!), das ich es TAT!, erarbeiten musste ich es mir aber auch..
Mein Pferd lies sich zunächst nicht führen (er riß sich immer nach kurzer Zeit los und lief ab in den Stall),
oder warf mich ab und war vor mir zu Haus.
DAMALS war ich immer nun in ENGSTER UMGEBUNG zum Stall und erprobte das mit Ihm Schritt für Schritt
(und natürlich war DA auch der Hund noch nicht mit...)
Einmal, er hatte mich gerade wieder einmal abgebuckelt, weil er das Aufsteigen hasste (Jockeys werden ja auf das Pferd gehoben),
war ich SO ZORNIG!..wie sollte DAS jemals MEIN PFERD WERDEN! Aber ich bescherte Ihm (erkenne ich heute) sein Schlüsselerlebnis...
Ich wußte, er ist ein kluges und kein kopfloses Pferd und so lief er brav den steilen Betonweg Richtung Stall,
ich nahm aber die Abkürzung über den Hang, rutschte, schlitterte, es war kalt, aber ich wollte Ihn endlich ERWISCHEN
und nicht immer nur hinten nach laufen müssen..
Und mein Zorn (wenn ich einmal zornig bin) KENNE ich keinen Zweifel, dann weiß ich NUR MEHR WAS ICH WILL..
Ich stellte mich BREITEST auf die steile kleine Strasse und er kam daher im Galopp.
Ich rief HALT! Und stand wie eine BETONWAND dort (ich dachte NICHT IM TRAUM daran nachzugeben, KOSTE ES, WAS ES WOLLE!!)
Er fühlte das und auch das kein Weg an mir vorbeiführte (links nur der ganz steile Hang und rechts die Gartenzäune..)
und er bremste indem er sich vollkommen auf die Hinterhand setzte und die Funken sprühten,
er KÄMPFTE nach Leibeskräften darum, überhaupt STEHEN BLEIBEN ZU KÖNNEN!
Und erst als er ZITTERND und mit einem Ausdruck von
"Du bist VERRÜCKT!" in seinen Augen eine Handbreit vor mir zum Stehen kam, erkannte ich,
dass das, was ich getan hatte lebensgefährlich war.
Er hätte mich um einen Hauch überrannt!
Aber seltsamerweise war ihm DAS eine Lehre(!), er hatte den Schock, nicht ich, ich war wie immer, einfach nur amüsiert,
von da an blieb er bei mir, wenn ich runterfiel und er lernte so auf mich aufzupassen..
Das mit den Weglaufen an der Hand, da musste ich bei Ihm auch erst zu diesem Punkt kommen, er oder ich,
das is ma jetzt wurscht..und das war so..
Ich nahm nicht mehr den Strick sondern die Longe und SCHWOR MIR, was IMMER auch passiert, ICH würde IHN NICHT loslassen,
So schleifte er mich dann, wie es so weit war (Broncowestermäßig) auch quer übers Feld, aber als er meine ABSOLUTE Bereitschaft
und meinen FESTEN Entschluss fühlte:
ICH werde DICH NICHT LOSLASSEN, EGAL was es mich KOSTET!,
hatte er wieder diesen erstaunten Ausdruck in den Augen, als er mich, als dreckiges Etwas, das er hinter sich herschleifte,
nun schnaubend im Feld beäugte
..
Ich bekam es nicht GESCHENKT und DOCH geschenkt, weil mir nicht BEWUSST WAR, dass DAS MEINE ART der Erziehung war:
So wurde er FREIWILLIG (weil aus gewählter Liebe) ein Teil meiner Herde und erkannte auch die große LIEBE an,
die ich für meine Hündin empfand.
Aber HEUTE WEISS ICH, AUCH SIE habe ich durch LIEBE erzogen!
Sie lief nur zwei mal fort im Wald, da war sie klein, ich war so voller ANGST und TRAURIG..noch LANG und das hat sie gefühlt.
Darum lief sie DANN nie mehr weg und versuchte NUR MEHR BEI MIR ZU SEIN und auch zu bleiben.
Und mein Pferd, der es zunächst HASSTE im Gelände auch NUR KURZ still zu stehen (er wollte IMMER NUR VORWÄRTS GEHEN*) LERNTE auf SIE ZU WARTEN!..
*-wir machte das auch einmal, weil ich sehen wollte wie lang..sogar 11, 1/2 Stunden lang-
..also er LERNTE, dass er jetzt GEDULD HABEN MUSS(!), weil sie es NICHT SCHNELLER KANN, meine kleine Hündin!
Aber sie war ein GENIE!
und wurde zum besten Begleithund, den sich jemand wünschen kann..
sie wollte NUR EINES: bei uns sein, der Rest der Umwelt (Hunde, Tiere, Leute) interessierte sie nicht.
Daher war es auch SICHER, dass sie uns immer wieder fand (auf direkten Weg)
denn manchmal gallopierte ich auch lang und lief auch einmal,
um es SEHEN ZU KÖNNEN, wie sie es macht, ein Stück zurück um mich zu verstecken,..aber sie fand IMMER unsere Spur!
IMMER in allen Ecken und NIE wählte sie auch nur EINE ABZWEIGUNG falsch!
Tja so war das mit "uns" und meiner "Herde" aber diese Zusammengehörigkeit war etwas, das ich sie lehrte und sie sammelten sich um mich
weil sie WUSSTEN, wie sehr ich sie SCHÄTZTE und LIEBTE!
Ich habe aber NIE andere belästigt oder geängstigt oder bin querfeldein!
Ich war nie rücksichtslos, denn am Ende kann man
IN DIESEM ZUSTAND der ACHTSAM, weil aufeinander lauschenden HERDE,
gar nicht rücksichtslos anderen gegenüber SEIN..
..denn das GEFÜHL FÜR DEN ANDEREN kennt IN WAHRHEIT gar keine Grenzen...
AL
Regina
möchte ich auch eine tatsächliche Anmerkung (die mir als Reiter wichtig ist),
hier einfügen..
Ich spreche hier NICHT davon, dass man auf einem unkontrolliert und auch emotional durchgehenden Pferd durch die Gegend wildern soll!
Man hat eine Verantwortung(!) UND man muss sich diese ZUSAMMENGEHÖRIGKEIT (sich als Herde zu bewegen) SCHRITT FÜR SCHRITT erarbeiten,
mir war es nur nicht BEWUSST(!), das ich es TAT!, erarbeiten musste ich es mir aber auch..
Mein Pferd lies sich zunächst nicht führen (er riß sich immer nach kurzer Zeit los und lief ab in den Stall),
oder warf mich ab und war vor mir zu Haus.
DAMALS war ich immer nun in ENGSTER UMGEBUNG zum Stall und erprobte das mit Ihm Schritt für Schritt
(und natürlich war DA auch der Hund noch nicht mit...)
Einmal, er hatte mich gerade wieder einmal abgebuckelt, weil er das Aufsteigen hasste (Jockeys werden ja auf das Pferd gehoben),
war ich SO ZORNIG!..wie sollte DAS jemals MEIN PFERD WERDEN! Aber ich bescherte Ihm (erkenne ich heute) sein Schlüsselerlebnis...
Ich wußte, er ist ein kluges und kein kopfloses Pferd und so lief er brav den steilen Betonweg Richtung Stall,
ich nahm aber die Abkürzung über den Hang, rutschte, schlitterte, es war kalt, aber ich wollte Ihn endlich ERWISCHEN
und nicht immer nur hinten nach laufen müssen..
Und mein Zorn (wenn ich einmal zornig bin) KENNE ich keinen Zweifel, dann weiß ich NUR MEHR WAS ICH WILL..
Ich stellte mich BREITEST auf die steile kleine Strasse und er kam daher im Galopp.
Ich rief HALT! Und stand wie eine BETONWAND dort (ich dachte NICHT IM TRAUM daran nachzugeben, KOSTE ES, WAS ES WOLLE!!)
Er fühlte das und auch das kein Weg an mir vorbeiführte (links nur der ganz steile Hang und rechts die Gartenzäune..)
und er bremste indem er sich vollkommen auf die Hinterhand setzte und die Funken sprühten,
er KÄMPFTE nach Leibeskräften darum, überhaupt STEHEN BLEIBEN ZU KÖNNEN!
Und erst als er ZITTERND und mit einem Ausdruck von
"Du bist VERRÜCKT!" in seinen Augen eine Handbreit vor mir zum Stehen kam, erkannte ich,
dass das, was ich getan hatte lebensgefährlich war.
Er hätte mich um einen Hauch überrannt!
Aber seltsamerweise war ihm DAS eine Lehre(!), er hatte den Schock, nicht ich, ich war wie immer, einfach nur amüsiert,
von da an blieb er bei mir, wenn ich runterfiel und er lernte so auf mich aufzupassen..
Das mit den Weglaufen an der Hand, da musste ich bei Ihm auch erst zu diesem Punkt kommen, er oder ich,
das is ma jetzt wurscht..und das war so..
Ich nahm nicht mehr den Strick sondern die Longe und SCHWOR MIR, was IMMER auch passiert, ICH würde IHN NICHT loslassen,
So schleifte er mich dann, wie es so weit war (Broncowestermäßig) auch quer übers Feld, aber als er meine ABSOLUTE Bereitschaft
und meinen FESTEN Entschluss fühlte:
ICH werde DICH NICHT LOSLASSEN, EGAL was es mich KOSTET!,
hatte er wieder diesen erstaunten Ausdruck in den Augen, als er mich, als dreckiges Etwas, das er hinter sich herschleifte,
nun schnaubend im Feld beäugte
Ich bekam es nicht GESCHENKT und DOCH geschenkt, weil mir nicht BEWUSST WAR, dass DAS MEINE ART der Erziehung war:
So wurde er FREIWILLIG (weil aus gewählter Liebe) ein Teil meiner Herde und erkannte auch die große LIEBE an,
die ich für meine Hündin empfand.
Aber HEUTE WEISS ICH, AUCH SIE habe ich durch LIEBE erzogen!
Sie lief nur zwei mal fort im Wald, da war sie klein, ich war so voller ANGST und TRAURIG..noch LANG und das hat sie gefühlt.
Darum lief sie DANN nie mehr weg und versuchte NUR MEHR BEI MIR ZU SEIN und auch zu bleiben.
Und mein Pferd, der es zunächst HASSTE im Gelände auch NUR KURZ still zu stehen (er wollte IMMER NUR VORWÄRTS GEHEN*) LERNTE auf SIE ZU WARTEN!..
*-wir machte das auch einmal, weil ich sehen wollte wie lang..sogar 11, 1/2 Stunden lang-
..also er LERNTE, dass er jetzt GEDULD HABEN MUSS(!), weil sie es NICHT SCHNELLER KANN, meine kleine Hündin!
Aber sie war ein GENIE!
und wurde zum besten Begleithund, den sich jemand wünschen kann..
sie wollte NUR EINES: bei uns sein, der Rest der Umwelt (Hunde, Tiere, Leute) interessierte sie nicht.
Daher war es auch SICHER, dass sie uns immer wieder fand (auf direkten Weg)
denn manchmal gallopierte ich auch lang und lief auch einmal,
um es SEHEN ZU KÖNNEN, wie sie es macht, ein Stück zurück um mich zu verstecken,..aber sie fand IMMER unsere Spur!
IMMER in allen Ecken und NIE wählte sie auch nur EINE ABZWEIGUNG falsch!
Tja so war das mit "uns" und meiner "Herde" aber diese Zusammengehörigkeit war etwas, das ich sie lehrte und sie sammelten sich um mich
weil sie WUSSTEN, wie sehr ich sie SCHÄTZTE und LIEBTE!
Ich habe aber NIE andere belästigt oder geängstigt oder bin querfeldein!
Ich war nie rücksichtslos, denn am Ende kann man
IN DIESEM ZUSTAND der ACHTSAM, weil aufeinander lauschenden HERDE,
gar nicht rücksichtslos anderen gegenüber SEIN..
..denn das GEFÜHL FÜR DEN ANDEREN kennt IN WAHRHEIT gar keine Grenzen...
AL
Regina

) karmisch...