Die Ur-Formel

Ur-Formel... tragen wir die nicht in uns allen?
Muss grad an Schwangerschaft denken.
Ist nicht sobald Leben entsteht die Ur-Formel mit im Spiel?

... und wieder zu wenig Zeit.:escape:


Bis heute Abend Bussi Bea

Na klar, das muss ja so sein....ein Bruch in diesem Prozess der Evolution wäre schlicht nicht argumentierbar.

Jedes System baut schlüssig auf allem auf, was vor seiner Entstehung war.

Die Frage ist nur, was wir als Schlüssig erkennen können.

Liebe Grüße
Qia:)
 
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Lionéz;885428 schrieb:
Es kommt immer wieder vor, dass die Quantenphysik in einen Kontext gesetzt wird, der so nicht stimmt. Aus heutigem Stand eignet sich die Quantenphysik (noch?) nicht zur Beschreibung der Wirkung des Geistes, da der Geist in diesem Zusammenhang überhaupt nicht untersucht wird.

Sansara hat recht. Lehrsatz A hieße korrekt:
Die Messung beeinflusst das Ergebnis.
Dabei beziehen sich Quantenphysiker ausdrücklich nicht auf einen psychischen Prozess (siehe Kopenhagener Deutung).

Quia, zum Satz "alles geht":
Nur wenn ich noch nicht gemessen/"beobachtet" habe, kann jeder mögliche Zustand eines Quantenobjektes herauskommen.
Sobald du "beobachtest", ist der gemessene Zustand etlichen physikalischen Gesetzmäßigkeiten unterworfen, Bsp. Energieerhaltungssatz. Das einzige, das man - bevor man misst - sagen kann, ist, dass keine deterministischen Aussagen über die Zukunft möglich sind.

Die Gesetzmäßigkeiten besagen z.B. auch, dass ein Ball eine Mauer nicht durchdringen kann. Der Tunneleffekt wird nur beobachtet,
je dünner die "Mauer" ist und je weniger Quantenobjekte (je kleiner der Ball, also verschwindend) ist, der gegen die Barriere stößt. Die Realität sieht so aus, dass es für eine geringe sehr Anzahl an Quantenobjekten wie beim Rastertunnelmikroskop möglich ist, aber einen Ball nicht.



Fönwellen oder heiße Luft? ;)
Dieser Satz wäre mir neu, denn korrekt wäre eigentlich nur: Wenn ich Quantenobjekte nicht beobachte, kann ich nichts darüber sagen.
Und sobald du beobachtest, kommt die Unschärferelation ins Spiel, so dass du letztendlich wieder keine konkreten Angaben über Ort und Impuls gleichzeitig machen kannst - was heißt, dass sich die Quantenmechanik für statistische Wahrscheinlichkeiten eignet. Aber nicht, dass man das spirituelle "Realitätenerschaffer-Prinzip" 1:1 naturwissenschaftlich belegen könnte, wie es gern fälschlicherweise gemacht wird.


Wie beschreibst du die unterschiedliche Wirkung "absoluter Beobachtung" und die "ego-beeinflusste Beobachtung" quantenmechanisch?
Da wärst du der erste, der das hinbekommt.

:)

@Saraswati,
sorry, sollte ich deinen roten Faden gerade unterbrechen, aber dieser Aspekt war doch zu interessant, um ihn einfach im Raum stehen zu lassen.

Sehr schön aufbereitet, freut mich, ich muss jetzt mal ein paar Stunden was tun, kümmere mich aber dann gern um die Antwort.

Also: wir lesen uns in ein zwei Stunden dazu.

Grüße
Qia:)
 
doch keine Pause....:banane:


na dann freue ich mich auf morgen früh.
Habe es fest eingeplant mich hier mal wieder einzu lesen.

Bin zwar keine Studierte, aber dafür ein Mensch.

.... grübeln Tiere eigentlich auch so intensiv über den Sinn nach?:escape:



Bussi Bea(r):weihna1
 
Wie beschreibst du die unterschiedliche Wirkung "absoluter Beobachtung" und die "ego-beeinflusste Beobachtung" quantenmechanisch?
Da wärst du der erste, der das hinbekommt.

Hallo :)


Die ego-beeinflusste Beobachtung wirkt in erster linie (selbst)zerstörerisch.. immer.

Ego-beeinflusst ist unbewusst, und wirkt immer noch (selbst)zerstörerisch, wenn man sich des Unbewussten bewusst ist (wissen, was man nicht weiss), es aber noch nicht umsetzt. ;)

Krieg-Ich-Pokal !!? (<--- def. egoidentifikation und daraus folgende Ego-Beeinflussung / Unbewusste Manipulation)

Wyrm
:clown:
 
Saraswati schrieb:
Der Klumpen war ja gewiss auch nicht der Anfang...
Nicht der Anfang der Materie?
Meinst du nicht?
Keine Ahnung.
Könntest du mir mal den Weg vom ersten Gedanken, zum ersten Wort bis zum ersten Klumpen beschreiben?

Von der Schwingung zum Klang, vom Wort zum formenden Material.
So einiges liegt in Bedeutung des Wortes TON.


:)
 
Kleine Übung für dich als Sängerin. Geh in die Stille und lausche. Lass einfach entstehen. Und dann heb das Gehörte über die Schwelle und singe es...

So ist das mit dem Materialisieren von dem was immer war. Alles ist als Essenz da, und lässt sich in unzähligen Varianten erschaffen. Die Musik schneller, da beweglicher, feste Materie macht mehr Umstände :stickout2 ...

Über die Schwelle heben würde bedeuten, Potential zu Formen... Da ist einerseits der Baukasten und andererseits auch die unzählige Menge des bereits Geformten- beides vorhanden in der Akasha.

K.S.


Danke Saraswati, Du hast mich gerade auf einen Gedankenfluss gebracht, den ich bis heute intuitiv noch nicht klar wahrgenommen habe. Jetzt hab´ ich´s. Das mit dem Singen und Stimme. Wenn man singt, und zwar aus der Seele, so ändert sich sogar der Gesichtsausdruck des Sängers. Er taucht irgendwohin ein, wie es manchmal scheint. Eigentlich habe ich noch nie Singen mit Spiritualität verbunden. Das war für mich etwas eher Abstrakteres. Etwas, was mich angenehm von Sorgen erlöst, wenn ich z. B. meine russischen Lieder singe. Aber auch nicht mehr. Jetzt, wo Du darauf hinweist… Offensichtlich ist auch Singen wieder eine andere Ebene. Stimmt, nicht mehr eine materielle Ebene. Bei Gebrauch der Stimme vibriert die Luft. Wir hören das, aber wir können es nicht abtasten. Wir genießen es, aber wir können auf der Zunge keinen Geschmack testen. Es ist so, als genießt unser Geist das Akustische. Warum eigentlich?

Ich gehe weiter zurück. Auch gerade jetzt verstehe ich dieses ganze Summen bei den tibetanischen Mönchen. Vor ein Paar Jahren hörte sich das exotisch und fremd an und ich kapierte nicht, wie man darauf dermaßen „abfahren“ kann, dass die Ooooomm-Singenden plötzlich geistig „nicht mehr da“ sind. Und dabei lag doch die Antwort auf dem Präsentierteller! Also es ist herrlich, eigene Blindheit zu gestehen, das sag´ ich Euch. Ich singe selbst, aber ich sah dabei keine Brücke zu meiner Seele. Und dabei ist sie die ganze Zeit vorhanden gewesen.

Der Unterschied: wir singen komplizierte Lieder mit viel Melodie und Texten. Aber die Mönche singen eben nur sein Oooomm. Warum? Jeeetzt hab´ ich´s! :) Ich meine ja auch, das man zuerst ERKENNEN muss. Das ist die erste Stufe. Nur wollen die Menschen immer die letzte Stufe haben, wo sie bereits im Lotto gewinnen und alles ist paradiesisch. Nun ist es nach kosmischen Gesetzen nicht möglich, zum Punkt Z zu kommen, wenn man A-Y nicht durch hat. Also ich bekomme seit ich Kind bin, Melodien und Texte übermittelt. Nur ist es eigentlich nicht die 1. Stufe der Erkenntnis, sondern eigentlich schon aus dem zusammenhang des Verständnisses rausgerissene. Ich erinnere mich sehr klar an die einzigen 2 Jahre meiner Klavier-Musikschule. Das war Horror. Man wurde dressiert wie ein Äffchen. In Rußland gab es schon immer Bestreben, die talentierten Kinder rauszusuchen und zu den Musik-Wundern zu machen. Und zwar in jeder Schule. Nur ging es immer nur um die Noten-noten-noten. Praxis-praxis-praxis. Aber nie, nie und nimmer bekommst Du als Kind Einblick in die Geistigkeit der Musik. Diejenigen, die diese Dressur überstehen und ihren Talent auch doch noch weiterausbauen, haben Glück und entdecken diese Geistigkeit später. Nur wird vielen durch dieses Wetteifern der Weg verbaut. So war es auch bei mir. Ich mag keine Dressur. :) Erst später habe ich auf der Straße Gitarre spielen gelernt und selbst zu singen angefangen. Jetzt weiß ich, dass meine Seele das wollte und brauchte. Nur verstanden habe ich das damals noch nicht.

Ich denke, mein nächstes Singen, (wenn keiner da ist :)), wird auch anders sein… Eigentlich sollte man heute bei allen Aspekten, die unklar sind, zum Ursprung (z. B. ursprüngiches Musikverständnis) kommen. Und von da anfangen, wieder zu lernen. Der einzige Nachteil: könnte länger dauern…

Liebe Grüße
 
Wie im richtigen Leben.

Lauter beleidigte kleine Egos.

So sehe ich schwarz bei der Auffindung der UrFormel. :nono:

Wenn ich nicht regelmässig mit meiner Mama in die Chemo müsst, und dort echte Dramen miterleben, würd ich mich hier quasi totlachen. :morgen:

*kopfschüttel*

Caya
 
Der Klumpen war ja gewiss auch nicht der Anfang...


Zitat von Der_Narr
Nicht der Anfang der Materie?
Meinst du nicht?

Zitat von Saraswati
Keine Ahnung.
Könntest du mir mal den Weg vom ersten Gedanken, zum ersten Wort bis zum ersten Klumpen beschreiben?

Lionéz;885454 schrieb:
Von der Schwingung zum Klang, vom Wort zum formenden Material.
So einiges liegt in Bedeutung des Wortes TON.


:)

Gut beschrieben.
Saratwatsi frug nach dem Weg des ersten Gedanken bis zum ersten Klumpen.

Mein Vorschlag zum ersten Gedanken ist: "ICH BIN"
Das ist die Schwingung.
Aus diesem Gedanken "ICH BIN" könnte der erste Ton "AHA" entspringen.


Grüsse vom Narren
 
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Kommunikatinsregel mit Sinn: Die reaktion des anderen zeigt Dir, was Du wirklich gesagt hast.


Was du wirklich gesagt hast? (Aber nicht unbedingt auch so gemeint hast?)


Ich behaupte:

Als Absender einer Information bist du dafür verantwortlich, wie die Information empfangen wird.

Die Reaktion des Empfängers zeigt dir lediglich, ob du deine Information gut abgesandt hast oder nicht, und ob deine Information vom Empfänger auch genau so verstanden wurde, wie du dich verstanden wissen wolltest.

Ist deine Information "falsch" angekommen, so gibt dir die Reaktion des Empfängers die Möglichkeit, deine Information zu verbessern, d.h. richtigzustellen.


Liebe Grüße :)
Abraxas
 
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