Mal ein paar Worte zum ewigen irdischen Seelengefährten,
manchmal auch einfach Dualseele genannt, aber das klingt mir immer zu sehr banal.
Es gibt eine ganze Menge grundsätzliche Gemeinsamkeiten in der Entwicklung dieses seelischen
Paares. Es ist aber andererseits so, das der Seelengefährte, wenn er inkarniert ist,
das meiste von dem auslebt, was in uns auch als Anlage vorhanden ist, was wir aber
aus den verschiedensten Gründen nicht leben.
Da gibt es zum Einen Dinge, die wir nicht tun, die wir vielleicht gern tun würden,
uns aber nicht trauen, weil es nicht "nach der Norm" ist, weil uns der Mut fehlt,
weil wir nicht zu sehr "anders sein" wollen.
Das sind alles Dinge, die im konventionellen Bewertungssystem auf der "negativen"
Seite zu sehen wären.
Zum Anderen gibt es Dinge, die wir auch gern tun würden, bei denen wir uns aber selbst
irgendwie behindern, weil uns vielleicht die Kraft fehlt, wir nicht genug Konsequenz
oder Durchsetzungsvermögen haben, wir es uns einfach nicht zutrauen, .....
Sowas würden wir nach gebräuchlicher Bewertung im positiven Bereich einordnen,
weil wir es schon gern täten.
So, nun kommt unser Seelengefährte daher, und tut vieles davon einfach, denn es
ist vielleicht wichtig, dass es Teil des seelischen Erfahrungsschatzes wird.
(Man könnte sagen - einer von beiden muss es ja tun.)
Er/Sie hält uns einen perfekten Spiegel vor, mit allem, was wir bisher gut verdrängt haben.
Ja, an dieser Stelle kommt es auf die Reife der Menschen an, wie es weitergeht.
Es kann sein, dass manche diesen Spiegel nicht aushalten werden, ohne zu wissen warum.
Es ist ja ein liebevoller Spiegel, der Spiegel selbst tut nicht im geringsten weh,
nein, er ist angenehm und sanft.
Aber das Spiegel
bild, das wir
in uns selbst aufnehmen, das kann wehtun.
Aber wir sind ja alle schon sehr weit entwickelt, und deshalb merken wir, welche
riesige Hilfe für unsere eigene Entwicklung uns dieser Spiegel bietet.
Es gibt keinen anderen Menschen auf dieser Welt, der uns im Wachstum auf dem letzten
Stück unseres Weges besser helfen könnte, als unser Seelengefährte.
Das ist die Quelle der tiefen Liebe, die in unserem Herzen, in unserer Seele wohnt.
Denn wir sind doch hier auf diesem Planeten um zu wachsen und zu werden.
Ja, und wir sind natürlich schon über jede Form der Bewertung von Menschen hinausgewachsen,
wir sehen nichts mehr als gut oder schlecht an, denn wir wissen, dass es alles der
seelischen Erfahrung dient, das es alles im göttlichen Spiel seinen Platz hat.
Und wir nehmen alles, was wir uns in unserem Leben kreieren, bewusst und dankbar an,
wir gehen unseren Weg in Demut und ohne Erwartungen für unser Leben, da wir ja
tiefes Vertrauen haben, immer mit allem versorgt zu sein, was wir wirklich brauchen.
Na ja, jedenfalls sind wir halbwegs so weit, oder?
Deshalb wird jetzt der Seelengefährte in unser Leben kommen.
Liebe Grüße,
Diddi
