Für meinen Ralf !!!!!!!
Es war einmal......
ein junger Indianer , und eine süsse Indianersquaw . Die beiden liebten sich über alles. Aber diese Liebe durfte nicht sein. Denn die beiden stammten aus verfeindeten Stämmen ab.
Sie trafen sich aber trotzdem immer heimlich , an einem schönen versteckten Ort. An diesem befanden sich Bäume und Felsen . Auch ein kleiner Bach plätscherte schön dahin.
Eines Tages wollte die junge Frau sich wieder mit ihrer großen Liebe treffen. Als Vorwand gab sie Zuhause an , dass sie Kräuter sammeln ginge. Als sie loszog , schaute sie sich immer wieder einmal um , damit ihr ja niemand folgen konnte. Als sie sich sicher war , dass da niemand kam , rannte sie so schnell sie konnte an diesen wunderschönen Ort. Die Bäume gaben ihnen einen Sichtschutz . Und wenn sie jemanden kommen hörten , konnten sie sich schön dahinter verstecken.
Sie sah von weitem schon ihren Freund auf einem Felsen sitzen. Sie schlich sich leise von hinten an , und umarmte ihn zärtlich.
Heute sah sie besonders hübsch aus. Mit ihrem Fransenkleid , dass aus beigefarbenenem Leder war , und an dem bunte Perlen angenäht waren.Ihre langen Haare , hatte sie mit Bändchen zu zwei Zöpfen zusammen gebunden. Und das rote Stirnband untermalte ihr schönes Gesicht. Ihre Augen leuchteten Türkisfarben , wenn sie von der Sonne angestrahlt wurden. Er liebte so sehr ihr Lachen , wenn er die kleinen Steine über das Wasser tanzen ließ.
Sie mochte sein Gefühlvolles Wesen. Er war ein sehr emotionaler Mensch, und hatte eine so ruhige Ausstrahlung auf sie , die ihr immer so gut tat. Sie schaute so gerne in seine Augen , die immer wieder einmal ihre Farben zwischen braun und leicht grün wechselten.Und wenn er sie ansah , strahlten sie , wie zwei Sterne im Himmel.
An diesem Tag aber bemerkten sie nicht , dass ihre Mutter ihr nachging, und die beiden von weitem beobachtete. Als die junge Frau wieder Zuhause war , saß ihre Mutter bereits in ihrem großen Zelt und wartete auf sie. Als sie von ihrere Mutter darauf angesprochen wurde , wo sie denn gewesen sei , legte ihre Tochter die Käuter , die sie noch unterwegs schnell gesammelt hatte, vor ihre Füsse. Ihre Mutter aber erzählte ihr , was sie beobachtet hatte. Sie erklährte ihr nochmals , dass die Ehre des Stammes nicht darunter leiden darf , wenn das mit diesem Treffen herauskommen würde. Sie durfte anschließend Monatelang das Dorf nicht mehr verlassen. Aber sie hatte auch keine Möglichkeit , ihrem über alles geliebten Freund eine Nachricht zukommen zu lassen.Sie war sehr unglücklich , und traurig. Ihr Lachen versiegte, und aus einer humorvollen Frau , wurde ein sehr trauriger Mensch.
Der junge Indianer ging jeden Tag an diesen schönen Ort . Er saß auf seinem Felsen , und hoffte , dass sie jetzt bald einmal wieder kommen würde. Aber sie kam nicht. Nach einigen Wochen wurde sein Herz immer schwerer. Er ließ traurig die Steine über das Wasser tanzen , aber ihm machte es keinen Spaß dabei , denn das Lachen seiner über alles geliebten süssen Squaw fehlte ihm dazu. Es wurde ihm langsam immer mehr bewusst , dass er sie niemals mehr sehen würde. Er wusste , dass er sich jetzt langsam von diesem Ort verabschieden musste , da ihn die Erinnerung an sie zu sehr schmerzte.
Nach einigen Jahren heiratete er eine andere Frau . Aber in seinem Herz blieb immer seine süsse kleine Squaw.