Die Reflexionen, Gedanken und Zitate, die mich inspirieren.

Das Buch ist sehr klar und strukturiert geschrieben, für einfache Menschen verständlich. Aber es hat mich wirklich umgehauen, denn am Ende gab es eine enorme Fülle an Quellen.
Ich denke darüber nach, wenigstens den Autor zu kontaktieren. Es schadet ja nicht.
Meine Ärztin meinte das letzte Mal, ich solle Antidepressiva nehmen.
Meine Antwort: „Kommt nicht in Frage.“
Wie es weitergeht, weiß nur der Himmel.
 
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Wie es weitergeht, weiß nur der Himmel.
Ach, ja..

"Ihr Weg aus der Depression

In Deutschland werden immer mehr Antidepressiva verschrieben – und das nicht nur bei Depression, sondern auch bei vielen anderen seelischen Störungen. Diese Praxis wird zunehmend von zahlreichen Gesundheitsexperten kritisiert. Denn der Nutzen von Antidepressiva ist fragwürdig und mit Risiken verbunden, während Betroffene oft lange auf einen Psychotherapieplatz warten müssen, obwohl Psychotherapie nachweislich wirksam ist.

Prof. Dr. Reinhard Maß, leitender Psychologe am Zentrum für Seelische Gesundheit Marienheide (ZSGM) am Klinikum Oberberg, rät aufgrund der aktuellen Forschungslage von der Verwendung von Antidepressiva dringend ab. Er behandelt auf seiner Psychotherapiestation seit Jahren schwer depressive Patienten und hat in mehreren Fachveröffentlichungen gezeigt, dass Antidepressiva dabei überflüssig sind. In diesem Buch

  • erläutert er, wie Depressionen entstehen,
  • klärt kritisch über Antidepressiva auf,
  • zeigt, was Sie selbst gegen Ihre Depression tun können,
  • stellt die Perspektive der Verhaltenstherapie vor und
  • beschreibt das stationäre Therapiekonzept am ZSGM und die hier durchgeführte Langzeitstudie.
Entscheiden Sie selbst, welchen Weg der Heilung Sie gehen wollen."

"
aus dem Link:


"Entscheiden Sie selbst, welchen Weg der Heilung Sie gehen wollen."
 
Entscheiden Sie selbst, welchen Weg der Heilung Sie gehen wollen.
Und? Was wolltest du mir damit persönlich vermitteln? Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie all diese Substanzen enorm schädlich sind. Heilung? Null Komma null – im Gegenteil.


Natürlich entscheidet jeder selbst.


Aber ich wollte in meinem eigenen Faden gerade diesen anderen Aspekt hervorheben:
Wie völlig irreführend die Informationen sind – all die Erklärungen, die uns von der Mehrheit der Medien und ebenso von den Ärzten geliefert werden. Für mich als betroffene Person ist das fatal.


Wenn ich eine Chemotherapie wegen Krebs bekäme, dann wüsste ich über alles genauestens Bescheid. Das nur als Illustration.


Doch bei diesen „legalen Drogen“, die nichts anderes sind als der bösartige Auswuchs der Pharma-Konzerne, kann man nur davon träumen, objektive Informationen zu erhalten.
Wo leben wir eigentlich – verdammt noch mal? Punkt.
 
Genau. Es ist weniger eine Schlussfolgerung aus direkten Erfahrungen, sondern eine notwendige Folgerung aus dem, was wir in der Veränderung wahrnehmen: Dass Veränderung überhaupt bemerkbar ist, setzt etwas voraus, das unveränderlich bleibt.
Meinst Du so etwas - wie einen "eigenlich" selbst raumzeitlos unbelebt, objektiv „neutralen“ Beobachter – Wenn keiner hinguckt, verändert sich auch nix?

Wobei der potentielle egolose „Beobachter“ sich dabei aber womöglich in Form von unendlich vielen sterblichen Masken und Kulissen – quasi dann ja bloß immer nur selbst reflektierend, zu erkennen sucht…

Frei nach dem Motto: Allem wohnt (vom Ursprung her betrachtet) die Quantennatur inne, Schrödinger und sein Kätzchen sind 1
 
@Grooti -


Nochmals danke für deine Beiträge hier.
Nach dem neurobiologischen Konstruktivismus als Modell gestalten wir unsere eigene Wirklichkeit – und diese ist immer fließend und ohne festen Grund.
Das erinnert mich an deine Gedanken.


Ich würde dabei nochmals auf F. Varela und auch W. Vogd zurückgreifen. Vielleicht liegt genau hier – an der Schnittstelle zwischen Buddhismus und modernem Konstruktivismus – die eigentliche innere bzw. existentielle Freiheit.
 
Meinst Du so etwas - wie einen "eigenlich" selbst raumzeitlos unbelebt, objektiv „neutralen“ Beobachter – Wenn keiner hinguckt, verändert sich auch nix?

Wobei der potentielle egolose „Beobachter“ sich dabei aber womöglich in Form von unendlich vielen sterblichen Masken und Kulissen – quasi dann ja bloß immer nur selbst reflektierend, zu erkennen sucht…

Frei nach dem Motto: Allem wohnt (vom Ursprung her betrachtet) die Quantennatur inne, Schrödinger und sein Kätzchen sind 1
Hallo Elfman,

das Bild vom „egolosen Beobachter“ ist tatsächlich hilfreich, um den Kern dessen zu erfassen, worüber wir hier sprechen. Es geht nicht um ein bewusstes Ich, das alles registriert, sondern um die notwendige Voraussetzung, die es überhaupt ermöglicht, dass Veränderung wahrgenommen werden kann.

Alles, was wir als Erscheinungen erleben – Masken, Kulissen, selbst Schrödingers Katze – zeigt sich nur innerhalb dieses Rahmens. Ohne ein unveränderliches Fundament gäbe es keine Möglichkeit, Veränderung oder Potenzialität überhaupt zu erkennen. Der Beobachter ist daher nicht ein individuelles Wesen, sondern eher die latente Bedingung, aus der jedes Vorhandensein und jede Abwesenheit von Ereignissen hervorgeht.

Das bedeutet auch: Die Realität dessen, was wir wahrnehmen, hängt nicht davon ab, dass ein „Ich“ hinschaut. Sie zeigt sich immer als Relationen von Veränderungen. Aber die Erfahrbarkeit selbst setzt etwas voraus, das unveränderlich bleibt, sonst könnten keine Relationen bestehen. Dieses Unveränderliche ist weder Zeit noch Raum noch Objekt – es ist die Voraussetzung für alles, was in der Welt der Erscheinungen als „existierend“ erscheint.

In diesem Sinn ist jede Beobachtung, jeder mögliche Zustand, jede „Katzensuperposition“ nur eine Bewegung innerhalb der Erscheinungen. Der „egolose Beobachter“ ist nicht eine zusätzliche Entität, sondern die notwendige Bedingung, die es erlaubt, dass das Vorhandene überhaupt wahrgenommen werden kann. Alles andere – Masken, Kulissen, Zustände – reflektiert sich nur in ihm, ohne dass er selbst ein Teil der Veränderung wird.
 
Wobei der potentielle egolose „Beobachter“ sich dabei aber womöglich in Form von unendlich vielen sterblichen Masken und Kulissen – quasi dann ja bloß immer nur selbst reflektierend, zu erkennen sucht…
Na ja, man kann es vielleicht allegorisch verstehen: Wir tragen viele verschiedene Masken, also unterschiedliche „Personen“. Aber was verbirgt sich dahinter? Das ist eine sehr spannende Koan-Frage, auf die es keine eindeutige Antwort gibt.
 
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@Grooti -


Nochmals danke für deine Beiträge hier.
Nach dem neurobiologischen Konstruktivismus als Modell gestalten wir unsere eigene Wirklichkeit – und diese ist immer fließend und ohne festen Grund.
Das erinnert mich an deine Gedanken.


Ich würde dabei nochmals auf F. Varela und auch W. Vogd zurückgreifen. Vielleicht liegt genau hier – an der Schnittstelle zwischen Buddhismus und modernem Konstruktivismus – die eigentliche innere bzw. existentielle Freiheit.
Genau – in diesem Übergangsfeld zwischen der fließenden Konstruktion unserer Wirklichkeit und der Einsicht in das, was unveränderlich bleibt, zeigt sich die Möglichkeit echter innerer Freiheit. Es geht nicht darum, die Erscheinungen zu verleugnen, sondern zu erkennen, dass das, was wir erleben, in ständiger Bewegung ist, während das Beobachtende selbst unberührt bleibt. In diesem Bewusstsein entfaltet sich Handlungsspielraum jenseits festgelegter Strukturen.
 
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