Die hässliche Fratze der Fremdenfeindlichkeit

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ich sehe hier keine Hetze, nur weil Bürger dieses Landes es anders sehen wie du.

Ich auch nicht. Die Hetze sehe ich in den überzogenen Schlussfolgerungen/Forderungen und in den Gerüchten und Lügen, die verteilt werden.

Ich heiße auch nicht alles gut, was da draußen von deutschen Bürgern gemacht wird.

(y) Prima

Es sagt nicht aus wie viele Moslems so sind. Ach, bitte hänge dich nicht schon wieder an dem so sind auf.

"Die Meisten" ist schon eine Mengenangabe - und zwar eine pauschalisierende, die ohne gute Begründung nicht unbedingt haltbar ist. Und doch, ich hänge mich weiter an "So sind sie" auf, weil auch darin eine Art Mengenangabe impliziert ist.

Glaubst du es sind nur Einzelne?

Nein. Aber ich glaube, es sind nicht genug um Moslems a priori Ehrenmorde bzw. deren Billigung zuzuschreiben.

Dabei stelle ich mir jetzt zu deinem Thema:
Die hässliche Fratze der Fremdenfeindlichkeit
gerade vor wie es wohl wäre, wenn ganz Europa auf der Flucht wäre, und z. B. im Iran, es kann auch jedes andere arabische Land sein, keine Grenzen beachtend, wie Heuschrecken (da gibt es jetzt wieder Proteste), einfallen würde.

Die Reaktion da wäre vielleicht nicht so nett wie hier. Na und? Müssen wir unsere humanitären Werte deswegen über Bord werfen, weil wir sie andernorts nicht so antreffen würden?

Wie wäre da wohl die Reaktion der Bürger dieses Landes, wenn es so wäre und Hunderttausende einfach ohne Registrierung in ihrem Land untertauchen, und ein anderer Teil durch kriminelle Handlungen auffällig werden?

Die mangelhafte Registrierung ist etwas, was ich auch hier kritisiere. Das ist eindeutig schief gelaufen. Ändert aber nichts daran, dass ich "fordere", diesen Menschen faire Chancen zu bieten.

Oder ist es ein schlechter Vergleich, da ja Diktatur?

Nein, ist kein schlechter Vergleich. Aber wir müssen nicht Menschen so behandeln, wie sie uns in ihrer Situation behandeln würden, sondern, wie wir in ihrer Situation behandelt werden wollten. Und, sollte ich mich zur Flucht gezwungen sehen, möchte ich andernorts faire Chancen auf Schutz und ein halbwegs menschenwürdiges Leben haben. Und Deutschland ist leider eines der wenigen Länder, die bereit sind, das in größerem Maßstab zu bieten.
 
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wer die meisten???? Dass glaube ich dir nicht, denn woher willst du so was wissen.

In diesen Ländern, du musst nicht fragen was für Länder, wird das von allen Seiten gedeckt. Alle schauen weg. Es sind Helden die die Ehre der Familie wieder herstellten

Du hast dich schon mal geirrt, doch das steht in einem anderen Thread.


Und??? Ist das jetzt das neuste "Argument"...um Siriuskind mundtot zu machen?

Sage
 
Wir hatten das schliesslich vor 70 Jahren schon mal

In den 90ern ebenfalls. Begann in Hoyerswerda mit einem Angriff auf ein Flüchtlingsheim unter zustimmendem Gegröhle von Zuschauern. Das Ganze mit Todesopfern:
----------------------
Auf die Angriffe von Hoyerswerda folgten weitere Angriffe auf Flüchtlingsheime in Deutschland, darunter im Jahr 1991 in Thiendorf (Sachsen) mit acht Verletzten sowie Brandanschläge in Freital (Sachsen), Bredenbeck (Niedersachsen), Münster (Nordrhein-Westfalen), March (Baden-Württemberg) und Tambach-Dietharz (Thüringen).[3]

In der Nacht zum 11. Oktober 1992 wurde die Aushilfskellnerin Waltraud Scheffler bei einem Überfall auf ein Lokal in Geierswalde bei Hoyerswerda so schwer verletzt, dass sie 13 Tage später starb. Scheffler hatte versucht, auf die mit „Sieg Heil“-Rufen eindringenden Skinheads einzureden. Doch ein Neonazi schlug ihr mit voller Wucht eine Holzlatte auf den Kopf.[7]

Am 19. Februar 1993 kam es in Hoyerswerda zu einem weiteren Todesopfer rechtsextremer Gewalt. Der 22-jährige Mike Zerna wurde bei einem Überfall von rechtsextremen Skinheads auf Jugendliche vor dem Jugendklub "Nachtasyl" zusammengeschlagen. Die Angreifer, darunter drei wegen fremdenfeindlicher Gewalttaten Vorbestrafte, prügelten auf Konzertbesucher und den Fahrer und Techniker der christlichen Gothic-Metal-Band Necromance aus Spremberg ein. Dann kippten sie ein Auto auf den am Boden liegenden Zerna. Sechs Tage später erlag er seinen Verletzungen. Nach Ansicht des Landgerichts Bautzen sind Polizei und Sanitäter mitverantwortlich für den Tod, weil sie erst eine Stunde nach dem Überfall am Tatort eingetroffen waren.[7]
-------------
https://de.wikipedia.org/wiki/Ausschreitungen_in_Hoyerswerda
 
wer die meisten???? Dass glaube ich dir nicht, denn woher willst du so was wissen.

In diesen Ländern, du musst nicht fragen was für Länder, wird das von allen Seiten gedeckt. Alle schauen weg. Es sind Helden die die Ehre der Familie wieder herstellten

Du hast dich schon mal geirrt, doch das steht in einem anderen Thread.



Weil zu Silvester kriminelles Gesocks in Köln und anderswo tätig war, habe ich mich geirrt? Was ist mit dem grösseren "Rest" der wirklichen Flüchtlinge, die nicht und nie ausfällig werden? Ich habe nie bestritten, dass mit dem Flüchtlingsstrom nicht auch Kriminelle hierher kommen, das ist doch normal, da kommen nicht nur mehrere tausend Engel hierher. Und gegen diese Kriminellen muss man hart angehen. Aber von vornherein vermuten, dass diese Leute so ticken und in Panik geraten, wenn ein orientalisch aussehender, schwarzhaariger Mann auf einen zukommt, ist, nun ja, strange.

Und bei über eine Milliarde Muslime auf der Welt weiss ich, dass Ehrenmorde zum grössten Teil nicht befürwortet werden.
 
In den 90ern ebenfalls. Begann in Hoyerswerda mit einem Angriff auf ein Flüchtlingsheim unter zustimmendem Gegröhle von Zuschauern. Das Ganze mit Todesopfern:
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Auf die Angriffe von Hoyerswerda folgten weitere Angriffe auf Flüchtlingsheime in Deutschland, darunter im Jahr 1991 in Thiendorf (Sachsen) mit acht Verletzten sowie Brandanschläge in Freital (Sachsen), Bredenbeck (Niedersachsen), Münster (Nordrhein-Westfalen), March (Baden-Württemberg) und Tambach-Dietharz (Thüringen).[3]

In der Nacht zum 11. Oktober 1992 wurde die Aushilfskellnerin Waltraud Scheffler bei einem Überfall auf ein Lokal in Geierswalde bei Hoyerswerda so schwer verletzt, dass sie 13 Tage später starb. Scheffler hatte versucht, auf die mit „Sieg Heil“-Rufen eindringenden Skinheads einzureden. Doch ein Neonazi schlug ihr mit voller Wucht eine Holzlatte auf den Kopf.[7]

Am 19. Februar 1993 kam es in Hoyerswerda zu einem weiteren Todesopfer rechtsextremer Gewalt. Der 22-jährige Mike Zerna wurde bei einem Überfall von rechtsextremen Skinheads auf Jugendliche vor dem Jugendklub "Nachtasyl" zusammengeschlagen. Die Angreifer, darunter drei wegen fremdenfeindlicher Gewalttaten Vorbestrafte, prügelten auf Konzertbesucher und den Fahrer und Techniker der christlichen Gothic-Metal-Band Necromance aus Spremberg ein. Dann kippten sie ein Auto auf den am Boden liegenden Zerna. Sechs Tage später erlag er seinen Verletzungen. Nach Ansicht des Landgerichts Bautzen sind Polizei und Sanitäter mitverantwortlich für den Tod, weil sie erst eine Stunde nach dem Überfall am Tatort eingetroffen waren.[7]
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https://de.wikipedia.org/wiki/Ausschreitungen_in_Hoyerswerda



Ja, das stimmt und es war danach weiterhin immer vorhanden!
 
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lass es einfach. Dann weißt du mehr wie z. B. internationale Organisationen.

"Wo geschehen Ehrenmorde?
In nahezu allen Teilen der Welt und in allen soziokulturellen Milieus wird Mädchen und Frauen jeden Alters im Namen der "Ehre" Gewalt angetan. Jährlich werden nach einer Studie des UN-Weltbevölkerungsberichts rund 5000 Mädchen und Frauen in mindestens 14 Ländern im Namen der "Ehre" ermordet. Die Dunkelziffer ist allerdings sehr viel höher, weil die wenigsten Fälle vor Gericht gebracht werden. Häufig wird der Mord als Unfall oder Selbstmord getarnt oder die Frauen werden gezwungen Selbstmord zu begehen.

Verbrechen im Namen der "Ehre" werden, obwohl sie kein religiöses Phänomen sind, zwar vor allem in islamischen Ländern begangen, sie sind allerdings nicht auf diese beschränkt. Verbrechen im Namen der Ehre finden auch in Brasilien, Ecuador, Italien etc. statt."
Quelle
 
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