So, ich muss doch hier schreiben, da die schöne Tradition der politischen Debatte hier mittlerweile so sportlich vonstatten geht.
Ein aktueller Aspekt freiheitlicher westlicher Demokratie ist die Privatisierung. Sie ist eine Folge der zutiefst menschlichen Gruppenbildung von Gleichgesinnten. Ich finde die Anzahl der Teilnehmer an den Bilderberg-Treffen, immer roundabout 130/140 Personen, auch mit Bedacht gewählt im Sinne der vertraulichen Überschaubarkeit und in der Möglichkeit direkter Kontaktaufnahmen innert drei Tagen. Genau das ist nämlich die Idee von Meetings, wenngleich Bilderberg natürlich im globalen Niveau (und USA-forcierten) westlich industriellen Zivilisation sich abspielt.
Im überschaubaren, nahezu privaten Rahmen, in einer Atmosphäre von Nähe und Vertrauen kann ein konstruktiver Austausch an Gruppen- und Einzelinformationen fließen (in der Besprechung, beim Abendessen oder beim Saunagang). Alles geschieht in einem Umfeld, das genauso geschaffen wird, damit inoffizielle (intuitive vielleicht sogar) Aussagen legislative Regierungshandlungen eben nicht unmittelbar nach sich ziehen müssen, es aber gleichwohl können und tun, da ALLES miteinander verwoben ist.
Die Einnahme der jeweiligen POSITIONEN ist variabler als mit offiziellem Protokoll. Darum kann ich aber nicht sehen, warum jemand, der Verantwortung in einer bestimmten Dimension trägt, genau deswegen besonders frei oder besonders korrupt sein sollte. Interessen hat jeder.
Denn es impliziert vielmehr im umgekehrten Sinne ein verdammt HOHES Maß an Verantwortung und Selbstdisziplin, das sollte Esoterikern eigentlich besonders leicht erkennbar sein.
Oder wie ist es, wenn oberflächliche Widersprüche im Grunde den gleichen Kern haben. Fühlt es sich dann vielleicht 'stimmig' an?
LG Loge33