Die Bibel

Eigentlich ist es gar nichts Besonderes, wenn man darauf kommt, dass der Nazaräner verheiratet gewesen ist und einen Sohn hatte, der bei der Geburt auch gleich wieder gestorben war, ebenso wie dessen Mutter. Wir müssen darauf Rücksicht nehmen in der damaligen Zeit war nicht nur die Säuglingssterblichkeit sehr hoch sondern auch die allgemeine Lebensdauer war im Vergleich zu heute geringer. Bedeutet also in jeder Familie gab es einen oder mehrere solcher und ähnliche Fälle im Zusammenhang mit dem Tod. Darum müssen wir auch gar nicht verwundert sein, dass nicht die Verbesserung der Gesundheit der Neugeborenen im Mittelpunkt stand – dessen Unterfangen medizinisch auf schwachen Beinen stand – aber sehr wohl die allgemeine Lebenserhaltung mit der Kraft des Geistes die jeden Einzelnen und daher auch die Apostel angesprochen hat. Oder wie es Paulus provokant formulierte: Mit den Waffen der Gerechtigkeit, in der Rechten und der Linken.

Selbstverständlich ist es nicht leicht mit der Kommunikation umzugehen, sonst könnte das jedes Kind. In den Visionen wie wir sagen, die als ASW gelten könnten, da gibt es mehrere Kennzeichen die dafür sprechen. Auf einfacher Basis wäre da die Perfektion in der sprachlichen Darstellung, die nicht nur in der Schriftsprache, sondern auch in der Mundart ausfallen kann, und dabei ähnlich wie in Reimen oder in Liedern eine Vollkommenheit anstrebt. Passiert das mir selbst im Traum, ja dann muss ich davon ausgehen, ich bin ein schlafendes Genie, denn im Alltag fehlt mir diese Qualität.
Ähnlich verhält es sich mit der Präzision in der Klangfarbe oder gar in den Bildern, und dabei selbstverständlich zumindest in Farbe.
Ein anderes Merkmal ist die Angabe von Zahlen, oder die Verwendung von mehreren Personen in einer optischen Darstellung die gleichzeitig jeweils handeln. Während wir selbst in unseren Träumen die Festlegung auf eine Person beschränken und dabei Werte zusammenfassen.
Das wesentliche Kriterium für eine externe Beteiligung in den Wahrnehmungen ist und bleibt jedoch die Perspektive in die nahe und ferne Zukunft. Sie ist daher nicht unbestritten bei den Gegnern von ASW und hier wird gerne eine Lösung auf sensitiver Basis in der Person selbst gesucht. Wie wahr! Stellt diese Ansicht doch nichts anderes dar, als das was mit solchen Mitteilungen versucht wird zu fördern.
Alle diese Punkte – bei denen die Ebene der Empfindungen noch nicht angesprochen worden ist und die darauf transportierten Informationen – können dann auch noch in rätselhafter Formulierung auftreten. Was auch recht interessant ist, denn wenn ich die Antwort bereits weiß, weil ich mir ja die Frage selbst gestellt hätte, kann ich sie sofort nennen, und brauche dazu keinen einzigen Joker.

Fragen und Antworten müssen aber nicht nur Gegenwart und Zukunft betreffen, sondern die können sich auch auf die Vergangenheit beziehen und sind auch anregend. Hier verhält es sich ähnlich wie mit einem Ratespiel, wenn die Antwort oder Wahrheit nicht wirklich bekannt und allgemein zugänglich ist.
Liegt man hier richtig oder falsch lässt sich nicht immer überprüfen. Nur wenn man sich auf die gleiche Sache konzentriert, und die Ergebnisse von verschiedenen Personen überprüft werden, dann kann man von einer angenäherten Wahrheit sprechen.


Etwa so:

Bei der Bewertung von Jakobus und Johannes lag ich zwar gefühlsmäßig richtig,
sie sind nahe Verwandte gewesen, aber keine Brüder. Also Onkel und Neffe. Ebenso richtig ist die Jahresangabe bei Johannes mit 17 bis 20 Jahre während der Missionszeit. Nur bei Jakobus, so muss ich zu meiner Schande gestehen, habe ich zu hoch gegriffen, wegen seiner Funktion als nächster Ältester, war ich mit meinem „Blick“ bei 46 Jahren gelandet.

Nun lese ich aber, dass die Differenz von Johannes und Jakobus „nur“ 15 Jahre betragen hat. Daher lässt sich die Jahreszahl mit 35 festlegen. So schreibt uns Nostradamus. Hier spielen allgemeine Richtlinien eine Rolle und vor allem die Praktiken der Essener. Die hatten die Jahre bis 30 für ihre Schüler vorgesehen, von 30 bis 40 war der Zeitraum für die aktiven Mitglieder, und ab 40 Jahren konnte man eine leitende Funktion in der Gemeinschaft ausüben. Diese Führungspositionen wurden wieder vergeben von einem Kreis aus 60jährigen und darüber.

Nehmen wir nun den Nazaräner und Judas heraus als jene „über 40“, dann hat der Rest der Truppe eine Spannweite von 20 bis 35 Jahren gehabt. Das entspricht genau der Erwartungshaltung der Flower-Power Bewegung aus dem vorigen Jahrhundert:

„Traue niemand über 30.“

Rückbezüglich auch ein kleiner Seitenhieb auf die 30 Silberlinge mit Nebenwirkung. Was ja eigentlich ein sehr alter Kaufpreis und Tauschwert gewesen ist, wenn eine Frau von einer Sippe zu einer anderen gewechselt hatte.

Mehr war nicht drinnen.
Kein Platz im Sanhedrin.



und ein :weihna1
 
Werbung:
Offenbar hatten bestimmte Menschen mit bestimmten Verhaltensweisen einen grossen göttlichen Zorn erregt, und der Gott hat deshalb wie fast überall im AT Gericht geübt an diesen Menschen durch andere Menschen, Sintflut etc.

Dies diente dazu, das Böse zu bekämpfen laut Theologie, damit dem Bösen Verhalten bestimmter Menschen / Völker Einhalt geboten wurde und es nicht Überhand nehmen konnte


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Offenbar hatten bestimmte Menschen mit bestimmten Verhaltensweisen einen grossen göttlichen Zorn erregt, und der Gott hat deshalb wie fast überall im AT Gericht geübt an diesen Menschen durch andere Menschen, Sintflut etc.

Dies diente dazu, das Böse zu bekämpfen laut Theologie, damit dem Bösen Verhalten bestimmter Menschen / Völker Einhalt geboten wurde und es nicht Überhand nehmen konnte


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und hat das was genützt...?...Deiner Meinung nach....
 
Meiner Meinung nach ist es sehr schön auf die Dinge des Alltags zu achten,
der Umgang mit den Menschen und untereinander,
und die jeweiligen Bewertungen, dass ist gut oder so schlecht und recht vor sich gegangen.
Wenn man sich diesen Luxus erlauben kann.

Das hat aber „nur“ mit dem menschlichen Zusammenleben zu tun.
Eine Selbsttäuschung erlaube ich mir hier zu sagen.
Es ist doch so im Grunde genommen, dass wir uns in der Meditation auf den Verzicht von den üblichen Schmerzen und Freuden einstellen, davon trennen wollen, damit ein Zustand erreicht wird der vom Körper getrennt ähnlich ist.

Hier in der Ausrichtung auf die Meditation kommen wir zuerst zu jenen Strömungen, die den Alltag sehr gering halten in seiner Stärke, denn damit ist der Weg in die Meditation sehr klein bemessen, eine relativ kurze Wegstrecke.

Andererseits kommen jene Bewegungen die sich der „Luxusausführung“ annähern immer mehr ins Trudeln, so wird etwa „dein Reich komme“ in Aussicht gestellt, das immer schon da ist, genau so wie eine Seele von einer Person „wiederkommt“ und uns eigentlich nie verlassen hat, solange sie nicht der Sättigung anheim gefallen ist, oder fallen wird, und durch eine andere ersetzt werden müsste. Wie das eben so ist in den Dynastien von Königen und anderen Herrschern in der Anlehnung an weltliche Machtstrukturen.

Zwei wesentliche Hauptrichtungen im religiösen Verhalten der Menschen wie mir scheint, die nicht ganz rein auftreten und immer wieder Mischformen erkennen lassen. In der Weitergabe in Generationen durch die handelnden Personen immer wieder verschwommen und verzerrt vorzufinden sind.

Bedeutet also neben der gewohnten Harmonie nach dem Augenmaß, kann ich mir einen solchen Aufputz erlauben, dann gebe ich vor die erforderlichen Maßnahmen für eine bevorstehende Veränderung schon getroffen zu haben, oder ich bin mit den vorhandenen Gegebenheiten im Einklang. Eventuell erwarte ich mir eine Hilfestellung von Außen.

Aber keinesfalls ist der Vorweiß eines Sondermodells der Garant für eine spätere alleinige seelische Weiterentwicklung. Irgendwie sind das zwei verschiedene Paar Schuhe.

Diese Richtlinien barfuss zu wandeln oder mit Sandalen zu gehen,
haben schon noch ihre Richtigkeit und Bedeutung.

Anderseits müssen wir uns eingestehen, die eine Ausrichtung kommt ohne die andere nicht wirklich ganz zurecht, ja ist sogar in der Verneinung in ihrer Existenz und Grundfrage extrem gefährdet. Was geistig und weltlich betrifft.


und ein Vorhang :baden:
 
Hmmm,

Was ich mich frage ist, aus welchem Grund hat diese multidimensionalen mathematischen und sonstigen methaphysischen Entsprechungen der Bibel noch niemand, in einem Buch zusammengefasst, öffentlich gemacht?

das ist doch längst geschehen,
und zwar von niemand geringerem als von Gott selbst, welcher von den alten überlieferten Schriften sagt:

Jakob Lorber - Himmelsgaben, Bd. 2:
"[HiG.02_43.02.23,01] Also schreibe denn! Ich sage dir und euch allen: Weder die Vulgata noch die Lutherische Übersetzung ist vollkommen richtig und ist die eine wie die andere voll Fehlern. Ja, Ich möchte dir sagen: Die „Zerstörung Jerusalems“ ist in der einen wie in der andern anzutreffen. Selbst die griechische ist voll Unordnung und Irrtümern. Darum denn auch in allen den Sekten kein wahrer Glaube und keine rechte Liebe mehr anzutreffen ist, weil allenthalben der Grund verstöret ist!

[HiG.02_43.02.23,02] Diese Verstörung des Grundes aber rührt aus derselben grundeitlen Herrschquelle, aus welcher die ganz entsetzliche Kirchenversammlung zu Nizäa geflossen ist! – Wie gestaltig aber gar wohl diese schmächliche Quelle?

[HiG.02_43.02.23,03] Siehe, als Mein Wort durch die Apostel und Jünger schon gar vielseitig ausgebreitet war, da gab es denn auch bald eine Menge Evangelisten, welche das niedergeschrieben haben, was sie entweder aus dem Munde der Apostel oder Jünger selbst vernommen haben oder was ihnen von Augen- und Ohrenzeugen wiedererzählt worden ist. Solche Ur-)Aufzeichnungen, entweder in griechischer oder jüdischer Sprache, wären alle anzunehmen, denn da wirkte der Heilige Geist und war alles richtig.

[HiG.02_43.02.23,04] Aber weil derlei Aufzeichnungen bald einen guten Handelsartikel zu bilden anfingen, so erstanden bald in allen Winkeln falsche Evangelisten, schrieben Evangelien zu Tausenden, ohne daß sie von der eigentlichen Lehre mehr wußten als jetzt die Chinesen, und behaupteten aber doch, solches aus dem Munde der wundertätigen Apostel selbst vernommen zu haben, und gaben sogar eidlich vor, daß sie dazu von den Aposteln selbst aufgefordert worden seien.

[HiG.02_43.02.23,05] Ein gewisser, vorher rechtschaffener Mann, namens Arius, war gar ein berüchtigter solcher falscher Prophet und Evangelist. Dieser behauptete am Ende sogar, daß er vom Geiste Gottes dazu aufgefordert worden sei, den Menschen klärlichst darzutun, daß Christus kein Gott, sondern nur ein ganz gewöhnlicher Prophet war und er (Arius selbst) es nun auch sei, so gut wie Christus!

[HiG.02_43.02.23,06] Solche Lehre hatte damals besonders unter den Erzjuden und auch gar vielen Heiden ein großes und sogar vielfach willkommenes Aufsehen erregt. Und Arius befand sich dabei sehr wohl, und das eine geraume Zeit hindurch. Diese Lehre machte große Fortschritte und bedrohte bald die anderen, alten christlichen Gemeinden.

[HiG.02_43.02.23,07] Die Bischöfe fingen daher an, sich untereinander zu beraten, wie dieser Sache abzuhelfen sei? Aber Mich besahen sie nicht und ließen Mich aus der Beratung.

[HiG.02_43.02.23,08] Sie ließen alle Evangelien sammeln und prüften sie mit ihrem Verstande. Dieser aber konnte ihnen nicht zeigen, welches da das rechte wäre. Sie entschlossen sich daher zu einer allgemeinen Versammlung, in welcher der Heilige Geist offenbar zugegen sein würde, ja sein müßte!

[HiG.02_43.02.23,09] Allein der Heilige Geist kam nicht, und so stritt die Versammlung statt um die Wahrheit des Evangeliums nur um das bischöfliche Primat, demzufolge denn auch der Patriarch von Konstantinopel und der Bischof von Rom einander in die Haare gerieten, welche Haarreißerei das bisher dauernde Schisma zur Folge hatte.

[HiG.02_43.02.23,10] Da nahm denn der Bischof von Rom alle die gesammelten Schriften und ließ daraus die Vulgata zusammenschreiben und authentisierte dieselbe. Seine Nachfolger taten noch eine Zeitlang dasselbe und feilten mit Hilfe der sogenannten Kirchenväter über einhundertsiebzig Jahre lang daran.

[HiG.02_43.02.23,11] Desgleichen tat auch der Patriarch von Konstantinopel. Da aber der Patriarch seine griechische wegen der vorgeblichen Ursprache für die authentischere ausposaunte, so ward auch die Vulgata allerschnellst geheim ins Griechische (rück-)übertragen und wurde häufig unter die Griechen verteilt. Solchen Unfug erlaubten sich aber auch die Griechen. Darum ward denn für Rom wieder die lateinische geltend und für die Griechen die griechische.

[HiG.02_43.02.23,12] Da der Arius aber noch sein Wesen in seinen Schülern forttrieb, trotz der vielfachen Verdammung sowohl von Seite Roms wie auch von Seite Konstantinopels, so fing man gar bald an, mit Schwertern in den Arianismus zu schlagen und verbrannte womöglich alle alten Urkunden, so sie nicht entweder mit der Vulgata oder mit der griechischen Bibel übereinstimmten.

[HiG.02_43.02.23,13] Nun siehe, Luther hatte sonach zu seiner Zeit nichts als diese zwei Bücher, nämlich die von ihm verdächtigte Vulgata und die griechische Bibel, welche freilich wohl in mehreren asiatischen Sprachen zu haben war, dennoch aber stets dieselbe blieb.

[HiG.02_43.02.23,14] Wenn du nun solches weißt, so wirst du gar leicht einsehen, daß weder die eine noch die andere völlig richtig ist. Die Lutherische jedoch ist der Vulgata in manchem vorzuziehen. Daher rühren denn auch bei Luther die versetzten Textzahlen her, da er dadurch das Abweichende der Vulgata und der griechischen Bibeln andeuten wollte.

[HiG.02_43.02.23,15] Jedoch ist in der Form dieser Bücher die Hauptsache aufbewahrt und für den Geist völlig rein. Denn der innere Sinn blieb völlig rein unter was immer für einer Form. Und das aber ist ja auch die Hauptsache.

[HiG.02_43.02.23,16] Daher kannst du dich an eine oder die andere halten, und du kannst nicht irren und kannst darum auch ganz ruhig sein. Denn auf den Buchstaben kommt es nicht an, sondern auf den Geist; dieser ist es ja, der da lebendig macht!

[HiG.02_43.02.23,17] Verstehe demnach solches wohl und sei völlig ruhig! Amen.
 
IZABELLA: denn das mit der Maya ist noch nicht gegessen*schmatz*g*, denn das Individuelle oder die Angst vor dem unpersönlichen, dem Unwichtig sein, vor dem Ausgelöscht werden, ist ja ein Ego-Gschichtl:)-sagt man-*ggg*

Denn auch der Kristall ist nicht ewig in seiner jetzigen Form....er zerfällt in Einzelbestandteile oder wird einem Umwandlungsprozess unterworfen, wobei danach ein neuer anderer Kristall entstehn kann oder eben nicht und es bleiben nur die Mineralstoffe, zwar vorhanden, im kleinen die Atome. Doch schließen sie sich wieder zusammen zu einer Form, so ist es eben eine andere Form, nie wieder der Eine, scheinbar, erste individuelle Kristall.

Das wäre meine Erklärung für das Leben in den Formen, im Sein der Wandlung hier. Das kann ich sehn und erkennen. Also, Wieso sollte für uns etwas anderes gelten? Nur weil wir es uns wünschen oder einbilden?


dann müsste man die Frage beantworten können, wenn wir hier auf Erden eine internes und externes individuelles und kollektives Gedächtnis haben, was dann diesem Gedächtnis in den Himmeln entspricht.
Also was ist z.b. die himmlische Entsprechung eines persönlichen Gedächtnisses oder einer Autobiographie?
wie unten, so oben.

Die Richtung ist doch nicht die eines Verlierens von Eigenschaften, sondern von Umwandlung von Eigenschaften in höhere Eigenschaften, wo die elementaren Eigenschaften erweitert, ergänzt oder auf einer anderen Ebene gelebt werden. Was geschieht also mit dem individuellen Gedächtnis, dem Kern jeglicher Individualität?

Was bin "ich" meinem innersten Wesen nach als Individuum? Es hängt mit dem Gedächtnis zusammen, mit all dem, was die Geschichte aufgeschichtet hat.
Was passiert, wenn der Bewusstseinsfokus von der Identifizierung mit einem einzelnen Blatt zu der Identifizierung mit dem ganzen Baum wechselt? Ist das Blatt dann nicht mehr da?
 
Was passiert, wenn der Bewusstseinsfokus von der Identifizierung mit einem einzelnen Blatt zu der Identifizierung mit dem ganzen Baum wechselt? Ist das Blatt dann nicht mehr da?

Was passiert, wenn das Blatt vom Baum fällt?
Es erinnert sich noch daran, wie es war, ein Teil des Baumes zu sein. Merkt auch, dass jetzt, ohne Baum was anders ist. Ziemlich anders. Und stirbt schließlich.

Kommt/käme das Blatt denn überhaupt irgendwie auf den Baum zurück?

Oder wie geht's sonst weiter?

Wenn der Fokus auf dem Baum ist, bleibt der Baum. Ohne dieses eine Blatt.
Wenn er auf dem Blatt ist, vergeht das Blatt und für das Blatt, mit ihm, auch der Baum.

Eigenartig...
 
IZABELLA: denn das mit der Maya ist noch nicht gegessen*schmatz*g*, denn das Individuelle oder die Angst vor dem unpersönlichen, dem Unwichtig sein, vor dem Ausgelöscht werden, ist ja ein Ego-Gschichtl:)-sagt man-*ggg*

Denn auch der Kristall ist nicht ewig in seiner jetzigen Form....er zerfällt in Einzelbestandteile oder wird einem Umwandlungsprozess unterworfen, wobei danach ein neuer anderer Kristall entstehn kann oder eben nicht und es bleiben nur die Mineralstoffe, zwar vorhanden, im kleinen die Atome. Doch schließen sie sich wieder zusammen zu einer Form, so ist es eben eine andere Form, nie wieder der Eine, scheinbar, erste individuelle Kristall.

Das wäre meine Erklärung für das Leben in den Formen, im Sein der Wandlung hier. Das kann ich sehn und erkennen. Also, Wieso sollte für uns etwas anderes gelten? Nur weil wir es uns wünschen oder einbilden?


dann müsste man die Frage beantworten können, wenn wir hier auf Erden eine internes und externes individuelles und kollektives Gedächtnis haben, was dann diesem Gedächtnis in den Himmeln entspricht.
Also was ist z.b. die himmlische Entsprechung eines persönlichen Gedächtnisses oder einer Autobiographie?
wie unten, so oben.
Liebe Maria,

hab hierzu versucht eine menge zu ordnen und zu schreiben, doch es ist zu weitläufig das Thema, für mich, um es in zwei kurze Sätze zu fassen. Für mich spielen da sehr viele Dinge mit rein und die Frage ist imho nicht hier kurz zu beantworten, dass müssten wir besprechen:):umarmen:

Die Richtung ist doch nicht die eines Verlierens von Eigenschaften, Was geschieht also mit dem individuellen Gedächtnis, dem Kern jeglicher Individualität?
Also ich gehe davon aus, dass es diese individuellen Kerne in Wahrheit nicht gibt, es ist das Ich_Bewußtsein und so, wie du es selbst schön beschrieben hast, ist es das was vom Licht beleuchtet wird und zum strahlen gebracht wird, aber nicht selbst das Licht ist.

Jenseits dessen im "BewußtSein" hört die Individualiät total auf und etwas anderes beginnt zu leuchten aus sich selbst heraus. Ich habe da begriffen, dass auf dieser Ebene des Seins nur das eine Licht leuchtet und dieses Licht ist reines absolutes BewußtSein, dass sich durch meine Form ausdrückt. Es ist das Leben sowohl auch die Wandlung sowhl auch immerwährendes Sein jenseits meiner vermeintlichen Individualität.

Da existieren keine Formen und auch keine Eigenschaften, den Eigenschaften kann man nur Formen zuordnen.......sondern von Umwandlung von Eigenschaften in höhere Eigenschaften, wo die elementaren Eigenschaften erweitert, ergänzt oder auf einer anderen Ebene gelebt werden. Dies gilt für mich, nur für die Ebene der Entfaltung des IchBin auf der Erde.

Was bin "ich" meinem innersten Wesen nach als Individuum? Es hängt mit dem Gedächtnis zusammen, mit all dem, was die Geschichte aufgeschichtet hat.
Ja, hier auf der Erde, bin ich ein Individuum, eines von vielen halt und wenn ich mich damit identifiziere, so kann ich mich auch identifizieren mit der Geschichte und dem Gedächtnis, hier wirkt es auf dieser Ebene auch.

Was passiert, wenn der Bewusstseinsfokus von der Identifizierung mit einem einzelnen Blatt zu der Identifizierung mit dem ganzen Baum wechselt? Ist das Blatt dann nicht mehr da?

Das Blatt ist vom Baum nicht zu trennen. Blätter sind wie Haare auf meinem Kopf, deshalb hinkt das Beispiel etwas für mich, obwohl ich weiß, worauf du hinauswillst. Das Licht des Baumes ist im Blatt, sobald das Blatt abfällt vom Baum, ist das Licht im Baum, es war immer schon das Licht des Baumes. Das Blatt weiß das und ist nur in diesem Sein verankert, das durch Es das Licht strahlen kann eine Weile.
 
Das ist so ergreifend, wenn aus dem hebräischen "äni" ein "anochi" wird...
beides bedeutet "ich", das eine ist das Ego in seiner Begrenztheit, das andere ergreift das Nichts beim Schopf und ist das "ICh bin", das in der Vollform daherkommt, denn zu den Zeichen von "äni" tritt einfach eine Kaph dazu, eine greifende Hand.

von den Zahlen her die 61, die in die 81 maturiert, also ihre Matura macht, ihr Abi.
Wobei eben dann abi als "mein Vater" wohnt in mir gelesen werden darf...

gewissermaßen der Unterschied zwischen "ich bin in deiner Hand"...

also in der Hand Gottes sein und von ihr umschlossen und festgehalten sein, das ist schon mal sehr hübsch, aber doch noch getrennt...

doch das andere in der Hand Gottes sein als wirklich in ihr selbst drin zu sein, quasi Teil, Bestandteil der Hand Gottes und damit des Wirkens Gottes zu sein...

oder "ergriffen" wandelt sich zu "ergreifend" und "er greifend"... :zauberer2

könnte doch auch sein, dass der große Vogel Greif damit gemeint ist...
ach, ich liebe Kaffee... von der greifenden Hand, der "kaph" abgeleitet... :morgen:
 
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