Die 7 Bewusstseinsstufen

aber dadurch, dass das alte Muster beendet ist, kann vielleicht irgendwann was Neues entstehen.
Übrigens: dadurch, dass das Ganze jetzt anders ist, zeigt ja auch, dass sich die Partneraffinität geändert hat, oder? Durch die Begegnung mit dem Anderen sieht man ja, wo man selber steht. Ich sehe, dass ich jetzt woanders stehe.
 
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Übrigens: dadurch, dass das Ganze jetzt anders ist, zeigt ja auch, dass sich die Partneraffinität geändert hat, oder? Durch die Begegnung mit dem Anderen sieht man ja, wo man selber steht. Ich sehe, dass ich jetzt woanders stehe.
Weisst du, was ich mir jetzt gerade gedacht habe? Dass ich den Menschen von damals vermisse, der, den ich damals in ihm gesehen habe...ich vermisse das Verliebtsein...irgendwie komisch, was? :confused:
 
Hallo Lilith, :)

Weisst du, was ich mir jetzt gerade gedacht habe? Dass ich den Menschen von damals vermisse, der, den ich damals in ihm gesehen habe...ich vermisse das Verliebtsein...irgendwie komisch, was? :confused:

Nee, das ist nicht komisch, das ist der "gängige" Ablauf, den Du da schilderst. Wobei ihn allerdings trotzdem jeder anders wahrnimmt, forumliert und für die spätere Partnerwahl umsetzt.

Aber ist es nicht auch was Schönes, sich an das Verliebtsein zu erinnern?

Liebe Grüße
Martina
 
Aber ist es nicht auch was Schönes, sich an das Verliebtsein zu erinnern?
Einerseits ja; das Angenehme zurzeit ist für mich das, dass sich der Gedankenstrick aufgelöst hat, immer hat sich im Kopf das Gleiche gedreht, ohne dass es einen Ausweg gab; nun endlich ist die Erlösung da, endlich kann ich es ganz loslassen.
 
Simi schrieb:
Und zweitens stösst mich seine Sprache ab- die ist voll künstlich- aufgesetzt und technokratisch. So spricht kein Meister- ein Verwirklichter schon gar nicht. Auch gründet ein solcher keine 'integralen Institute'. In die Eins gibt es nichts zu integrieren- sie ist bereits vollständig.

Du scheinst eine klare Vorstellung darüber zu haben, wie ein "Verwirklichter" zu nach außen zu wirken habe. Künstlich-aufgesetzt... meinst Du intellektuell? Bist Du selbst ja nicht, klar. Oder ist das eine Charakterfrage (Sympathie/Projektion)? Oder ein gewisser Unterschied zwischen männlichem und weiblichem Denken? Oder tatsächlich das Ergebnis unterschiedlicher Realisationsgrade? Ich denke, von allem etwas.


ICH denke, von allem etwas.

:)
 
Liebe Lilith, :)

Einerseits ja; das Angenehme zurzeit ist für mich das, dass sich der Gedankenstrick aufgelöst hat, immer hat sich im Kopf das Gleiche gedreht, ohne dass es einen Ausweg gab; nun endlich ist die Erlösung da, endlich kann ich es ganz loslassen.

Es ist nunmal Tatsache, dass man sich von Menschen besser lösen kann, wenn man sie wieder sieht. Denn nur dann kann man endlich gucken, ob die Gedankenstricke - wie Du sie nennst - wirklich noch zu dir und der Verbindung zu diesem Menschen passen. Solange Du nicht die Gelegenheit hast, diesem Menschen nochmals gegenüber zu treten, solange haben Deine Phantasie-Gedanken die "Macht."

So ist es ja auch, wenn Menschen Angehörige durch Flugzeugabstürze oder Schiffsunglücke verlieren, wenn Menschen einfach verschwinden, wie in den Kriegen - wenn man sie einfach nie wieder sieht. Sie sind schwer loszulassen, weil man das Bild behält, das man zu letzt von ihnen hatte. Klar entwickelt man sich, aber man kann es mit diesem Menschen nicht abgleichen, wenn man ihm nicht begegnet bzw. wenn man nicht Abschied nehmen kann.

Dein Bericht ist ein gutes Beispiel dafür, dass Du Dich verändert, entwickelt hast, das aber erst in der Begegnung als "wahr" erkennen konntest. Erst Durch die Begegnung hast Du erkannt, dass Du nun anders guckst und andere Voraussetzungen Dein Denken und Handeln bestimmen ....

Ich drücke Dir alle Daumen, dass alles gut wird. :liebe1:

Lieben Gruss
Martina
 
Hallo Martina! :)

Kayamea schrieb:
Erst Durch die Begegnung hast Du erkannt, dass Du nun anders guckst und andere Voraussetzungen Dein Denken und Handeln bestimmen ....
Über die Änderung des Kriteriums wurde hier ja auch schon gesprochen: dass man nämlich nicht die Verliebtheit als Kriterium zur Partnerwahl nimmt, sondern ob der andere auch bereit ist, bei sich selber hinzuschauen.

Mir fällt gerade noch was ein: wenn einem was an sich selber liegt, ist man offen, wenn nicht, ist man zu. D.h. dieses Verschlossensein, dieser Schutzpanzer gegenüber dem anderen zeigt ja, wo man da grad steht. Sobald man sich selber mehr Liebe geben kann, kann man sich auch öffnen. Da bin ich gerade dabei, mich selber wieder mehr zu mögen, dadurch kann ich lockerer sein. Das war nicht ganz leicht, denn die Begegnung mit ihm hat gleich mal mein ganzes Angstpotenzial hervorgebracht, dadurch musste ich erstmal zumachen. Schon interessant, wie man sieht, wie das, was hier besprochen wurde, dann wirklich so passiert.
 
@Simi :)
Mich würde interessieren, was du jetzt über die Sache denkst.
Ich habe das Gefühl, dass es mir jetzt möglich ist, auf die Verständnisebene zu gehen (Luftebene). D.h. sich dem anderen langsam öffnen und ihn als Mensch sehen.
 
Simi schrieb:
der Typus, der das auch versucht, auch scheitert, aber nicht resigniert, sondern kapituliert- er gibt auf ganzer Linie auf, steht kurz davor, sich umzubringen, weil sein Leben nun völlig sinnlos geworden ist. Dieser Typus ruft in höchster Verzweiflung Gott an- und wird erhört. Er kommt den entscheidenden Schritt weiter und betritt das Reich der Schatten.
Hallo Simi!

Wäre es Dir möglich, diesen entscheidenden Schritt zu präzisieren? Warum ist es notwendig, in das Reich der Schatten einzutreten? Was erwartet ihn dort? Und ist es nicht so, daß zugleich sich eine andere Dimension offenbart, die nicht zum Reich der Schatten zugehört?

Abraxas462 schrieb:
ICH denke, von allem etwas.
Hallo Abraxas!

Ganz recht. In jeder Intuition liegt ein Körnchen Wahrheit. Der Mensch ist ein vielschichtiges Wesen, und ein wesentliches Merkmal seines Geistes ist die Gleichzeitigkeit - die Dinge bestehen immer nebeneinander.

Sich also eine bestimmte Vorstellung von etwas zu machen unter Ausschluß anderer Möglichkeiten führt in den allermeisten Fällen in eine Denkfalle. Derart denkende Menschen sind mir zunächst suspekt.

Derjenige allerdings, der seine Ideen mit Vehemenz vertritt, insbesondere gegen die vorherrschende Meinung, dem wiederum höre ich mit besonderer Aufmerksamkeit zu. Nicht, daß er nicht auch in einer Denkfalle sitzen würde, - nein, das Interessante ist sein gegen die Verdrängung gerichtetes Bewußtsein.

Ich sympathisiere gewissermaßen mit dem Outsider, dem Verrückten, dem Schizophrenen, dem Ruchlosen... Vielleicht ist es ein heiliger Narr, wenigstens aber ist er interessant genug. Denn was ist es, wovon der Mensch sich abwendet? Es sind die Zonen seiner selbst, die ihn, wenn er bewußt genug wäre, hinzuschauen, in die Tiefe führen würden.

In der Regel aber handelt es sich nicht um solche Berufene. Meistens sind es nur belanglose Hirngeburten, die ich sofort als solche erkenne und nicht weiter beachte.

Simi hat zweifellos etwas sagen. Gleichwohl irrt sie, wie jeder Mensch. Für mich sind es Inspirationen, ein sporadisches Aufdecken von Zusammenhängen. Das ist es, was Entwicklung kennzeichnet: ein Mosaikspiel - doch das Bild wird sich niemals vervollständigen, denn der Geist kann die unendliche Intelligenz nicht umfassen, schon garnicht sprachlich.

Es gibt eine Sphäre, auf die indirekt verwiesen wird. Du hast das "Ich" großgeschrieben. Was ist denn das Nicht-Ich? Kann Nicht-Ich benannt werden? Nein, es geht zugleich immer um etwas, über das nicht diskutiert werden kann ;). Das sind sogar die entscheidenden Fragen. Die Diskussion schleicht immer um das Ungesagte.
 
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Hallo Jokkmokk, :)

Derjenige allerdings, der seine Ideen mit Vehemenz vertritt, insbesondere gegen die vorherrschende Meinung, dem wiederum höre ich mit besonderer Aufmerksamkeit zu. Nicht, daß er nicht auch in einer Denkfalle sitzen würde, - nein, das Interessante ist sein gegen die Verdrängung gerichtetes Bewußtsein.

... solange dieser Verhemenz keine Willensbeeinflussung oder sonstiges Machtstreben zugrunde liegt, höre ich da auch eine zeitlang ganz gerne zu. Doch wird das meist recht schnell langweilig, spätestens dann, wenn man die Denkfalle erkannt hat.

Ich sympathisiere gewissermaßen mit dem Outsider, dem Verrückten, dem Schizophrenen, dem Ruchlosen... Vielleicht ist es ein heiliger Narr, wenigstens aber ist er interessant genug. Denn was ist es, wovon der Mensch sich abwendet? Es sind die Zonen seiner selbst, die ihn, wenn er bewußt genug wäre, hinzuschauen, in die Tiefe führen würden.

Das tun viele, mit dem "Außergewöhnlichen", "Extraordinären" etc. sympatisieren, wie sonst entstehen Idole und sonstige Heilige ?.... eine Kunst ist es aber doch auch, mit dem "kleinen Mann" zu sympatisieren, der zwar nicht vom Hocker reißt mit seinem Reden, der aber wesentlich authentischer und vorallem mit Wärme in die Tiefen führt, als es der intellektuelle Phantast, der seine Ideen als "die" Wahrheit verbreitet, zu erreichen vermag.

Die Balance findet sich dort, wo ich mir nicht zu schade bin, im kleinen zu gucken und auch nicht zu arrogant, dem der nach meinem Gefühl große Reden schwingt, nicht doch zuzuhören. Denn man kann sowohl hier als auch da Wertvolles für die eigene Entwicklung des Bewusstseins erhalten. Wie du sagtest: es ist das Zusammenführen der einzelnen Elemente.

In der Regel aber handelt es sich nicht um solche Berufene. Meistens sind es nur belanglose Hirngeburten, die ich sofort als solche erkenne und nicht weiter beachte.

Auch du kannst.... - nein, auch Du irrst. :)

Für mich sind es Inspirationen, ein sporadisches Aufdecken von Zusammenhängen. Das ist es, was Entwicklung kennzeichnet: ein Mosaikspiel - doch das Bild wird sich niemals vervollständigen, denn der Geist kann die unendliche Intelligenz nicht umfassen, schon garnicht sprachlich.

Ein wahres Bild, das Du da zeichnest.

Die Diskussion schleicht immer um das Ungesagte.

ich würde meinen, eine Diskussion schleicht um das, was sich Dir noch nicht erschlossen hat bzw. was Du thematisieren möchtest, dabei kann es sich durchaus um Ungesagtes handeln, aber "immer" halte ich in diesem Zusammenhang für überzogen.

Liebe Grüße
Martina
 
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