Der von Menschen gemachte Klimawandel

natürlich ist klimaschutz nicht nur in deutschland ein thema..aber die anderen sind nicht so verrückt sich auf forschung zu verlassen die zur zeit weder hand noch fuß hat..
Die Annahme, dass die Schuld an der aktuellen Erwärmung der Mensch trägt, wird gestützt durch die Akademien der Wissenschaften aus 80(!) Ländern und dem Weltklimarat.
Was die verantwortlichen Regierungen im Einzelnen daraus machen, ist selbstverständlich unterschiedlich.
Ob "die Anderen", die den Herausforderungen einer dringend erforderlichen Änderung unseres Lebensstils trotzen, verrückt sind, oder lediglich die Fakten leugnen, ist im Ergebnis schlicht egal.

Erinnerst du dich noch an das Verhalten der Tabakindustrie, als man herausfand, dass Tabakrauch Lungenkrebs verursacht?
 
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Ob "die Anderen", die den Herausforderungen einer dringend erforderlichen Änderung unseres Lebensstils trotzen, verrückt sind, oder lediglich die Fakten leugnen, ist im Ergebnis schlicht egal.

sag ich ja, wir werden nichts an der klimaerwärmung ändern..selbt wenn wir sämtlich autos hier verbieten, industrien stillegen usw.

Erinnerst du dich noch an das Verhalten der Tabakindustrie, als man herausfand, dass Tabakrauch Lungenkrebs verursacht?

der tabakindustie hat es nicht geschadet..es hat lediglich dem staatssäckchen sehr sehr gut getan..;)
 
Ich habe kein Problem damit zuzugeben, wenn ich mich geirrt habe.

Und wann wäre das? Wann würdeast Du eingrestehen, deass die Warnungen der Wissenschaftlert doch sehr berechtigt waren?

Ich wäre für Forschung, Innovation und Anpassung, statt Reglementierung, Verzicht und Einschränkung. Ein Industrieland sollte doch in der Lage sein, neue Techniken zu entwickeln, die sowohl dem Klima als auch der Umwelt nützen. Daran wird ja auch gearbeitet. Allerding gibts uneingeschränkt saubere Energie nicht von heute auf morgen. (...)

JAAAA! Niemand spricht sich gegen Forschung und Innovatipon aus - ich am wenigsten. Wenn Du forderst, das zu verstärken... ich bin sofort dabei, DAS mit zu fordern. Du sprichst das damit einhergehende Problem allerdings schon an: Perfekte Lösungen werden da nicht kurzfristig möglich sein. Das Probolem ist aber eilig. Die Erwärmung verbunden mit diversen Kippunkten etc. schert sich nämlich einen Dreck darum, wie weit wir technisch fortgeschritten sind. Es würde sehr unangenehme Folgen haben, wenn wir z.B. den CO2-Gehalt der Atmosphere auf z.B. 560 PPM (Verdopplung ggü vorindustrieller Zeit) erhöhen - ein Wert, der Mitte des Jahrhunderts erreicht werden wird, wenn wir so weiter machen wie bisher. Und das ist gnadenlos - das würde auch so passieren, wenn wir auch bis Mitte des jahrhunderts nicht die nötigen Technologien entwickelt haben. D.h. ausschließlich auf Entwicklung und Innovation zu setzen, ist leider nicht genug.

Klimaforscher haben ausgerechnet, wie lange wir noch "so weiter machen" können, wenn wir die Erwärmung auf z.B. 1,5° oder 2° bis zum Ende des jahrhundserts beschränken wollen. Und es ist sehr sehr sinnvoll, das zu wollen. Und diese Berechnungen sind keine Panikmache, sondern beruhen auf Messungen z.B. des Absorbtionsspektrums von Treibhausgasen u.ä. Und ja, es gibt da Unsicherheiten, aber die könnten z.B. auch bewirken, dass die Rechnungen noch zu optimistisch sind.
 
Klimaforscher haben ausgerechnet, wie lange wir noch "so weiter machen" können, wenn wir die Erwärmung auf z.B. 1,5° oder 2° bis zum Ende des jahrhundserts beschränken wollen. Und es ist sehr sehr sinnvoll, das zu wollen. Und diese Berechnungen sind keine Panikmache, sondern beruhen auf Messungen z.B. des Absorbtionsspektrums von Treibhausgasen u.ä. Und ja, es gibt da Unsicherheiten, aber die könnten z.B. auch bewirken, dass die Rechnungen noch zu optimistisch sind.


Wer sich eingehend mit allen Fakten inklusive der Bereitschaft der Menschheit zum gegensteuern befasst, kommt nicht umhin zu erkennen, dass die 2° lange vor Ende des Jahrhunderts erreicht sind.

:blume:
 
Wer sich eingehend mit allen Fakten inklusive der Bereitschaft der Menschheit zum gegensteuern befasst, kommt nicht umhin zu erkennen, dass die 2° lange vor Ende des Jahrhunderts erreicht sind.

:blume:

Ja. Als Richtgröße für eine Überschlagsrechnung kann man die Angabe verwenden, dass 560 PPM CO2-Anteil eine Erwärmung zwischen 1,5° und 4,5° bewirken wird - diese Angabe enthält zwar eine recht große Unsicherheit, aber alleine schon das optimistische Ende von 1,5° bedeutet schon eine starke Erwärmung. D.h., wenn wir 560 PPM Mitte des jahrhunderts erreicht haben werden - was bei ungebremster Treibhausgasemission passieren wird - sind 2° Erwärmung zu diesem zeitpunkt auch sehr realistisch... wenn nicht gar etwas mehr.
 
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Wer sich eingehend mit allen Fakten inklusive der Bereitschaft der Menschheit zum gegensteuern befasst, kommt nicht umhin zu erkennen, dass die 2° lange vor Ende des Jahrhunderts erreicht sind.

:blume:

Das ist tatsächlich ein schwerwiegender Punkt. Ich bin recht überzeugt davon, nach allem, was ich mir an Dokus reingezogen habe, dass die Berechnungen für den worst case zu optimistisch sind.

Der besagte Point of no Return dürfte schon erreicht sein. So mein Eindruck, die Uhren ticken weit zackiger, als es das Zifferblatt vorgaukelt.

Dennoch, um es ganz deutlich zu machen, rede ich nicht der Tatenlosigkeit und des gemächlichen Abwartens das Wort hiermit. Ich finde nur, dass die weltweiten Diskussionen und politischen Statements, ob sich denn eine Einschränkung des Lebensstandards mit Klima-, Arten- und Umweltschutz verträgt, sowas von obsolet ..
 
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