Der spirituelle Aufstieg in eine neue Dimension durch vegane Ernährung

  • Ersteller Ersteller Venus3
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Pelisa schrieb:
Das ernährungstechnische Verhalten? Kühlschranktür öffnen. Kühlschrank leer? Tiefkühltruhe suchen. Öffnen.
Ja, das klingt alles sehr gut. Aber ich denke, Legenda
wollte uns mir ihrer Allegorie doch etwas viel ...äh...
tiefgehendereres nahebringen.

Keine Ahnung was, aber gut. Kühlschränke sind da
wohl viel zu profan für die gedankliche Tiefe dieser
Geschichte.

Pelisa schrieb:
Ich bin skeptisch. Den Text verändern und Dinge hinzufügen darf nur Legenda. Sie meint ja, es gäbe kein Feuer, naja, in der Hütte ist vielleicht ein E-Herd.
Hmmm, ##kopfkratz##, das sind natürlich wichtige
Argumente. Feuer also auch nicht? Hmm...

Halt! Jetzt weiss ich!

Ein Astronaut wird auf eine Reise zum Mars geschickt.

Der Astronaut wird während des langen Fluges in
eine Art Tiefschlaf versetzt.

Kurz vor der Landung wird er erweckt und bringt
die gefährliche Landung auf dem Mars super über
die Bühne.

Nach dieser Anstrengung wird er hungrig und muss zu
seinem Entsetzen feststellen, dass die dumme NASA
ihm lediglich einen Kirschbaum und zwei Schweine
als Verpflegung mit auf den Weg gegeben hat.

(Die näheren Umstände, wie die Schweine und der
Kirschbaum die Reise überlebt haben, lassen wir
einfach mal aussen vor.)


Die Frage also: wie soll sich der Astronaut ernähren?

Ja! Das muss es sein! Was sonst? So wird es Legenda gemeint haben!

Gruss
LB
 
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Galahad schrieb:
so Venus
Und nun zähle noch mal die Tonnen an Lebensmitteln auf die in der EU jedes Jahr vernichtet werden ohne das wir dafür die Wälder in Südamerika abholzen.
Du machst hier eine Milchmädchenrechnung auf. Das von dir angeführte dient eher dem Gewinn als der Ernährung und ist daher hier vom Thema her irrelevant.


Dein Wunsch ist mir Befehl:

Nahrungsmittelverschwendung:


Um 1 kg Fleisch zu erzeugen, benötigt man 7–16 kg Getreide oder Sojabohnen. Dies kann ohne Übertreibung als die effektivste Form von Nahrungsmittelvernichtung bezeichnet werden.
Bei der «Umwandlung» von Getreide in Fleisch gehen durch diese künstliche Verlängerung der Nahrungskette unter anderem 90% Eiweiss, 99% Kohlenhydrate und 100% Faserstoffe verloren. Hinzu kommt, dass vom Körper der so genannten Schlachttiere nur ein kleiner Teil tatsächlich das gewünschte Fleisch ausmacht. Beim Rind ist der Gewichtsanteil an Fleisch (ohne Knochen) nur gerade 35%, beim Kalb 39%.12
Dennoch werden 57% des Getreides in der Schweiz an Tiere verfüttert (1990). In den USA fressen die rund 8 Milliarden Schlachttiere 80% der Getreideernte. Bei den Sojabohnen dienen weltweit sogar 90% als Futtermittel.13 Rund die Hälfte des weltweit produzierten Getreides wird an Tiere verfüttert, um deren Fleisch zu essen.
Würden
Würden z.B. die Amerikaner nur 10% weniger Fleisch essen, so könnte man mit dem dadurch eingesparten Getreide rund eine Milliarde Menschen vor dem Hungertod bewahren.
Allein in der Schweiz werden jährlich rund 1700000 Tonnen Kraftfutter an die Nutztiere verfüttert, der grösste Teil davon ist Futtergetreide. Die Schweiz kann sich diese Verschwendung leisten, bei den Entwicklungsländern sieht es jedoch kaum besser aus: Wie die FAO berichtet, dienten 1981 75% der Getreideeinfuhren in die Dritte Welt als Futter. Doch auch der inländische Nahrungsmittelanbau steht weltweit in direkter Konkurrenz zum Futtermittelanbau: In Ägypten zum Beispiel ist innerhalb 25 Jahren der Anbau von Mais als Viehfutter auf Äcker vorgedrungen, die früher Weizen, Reis und Hirse, alles Grundnahrungsmittel, hervorbrachten. Der Anteil des Futtergetreides ist dabei von 10% auf 36% angestiegen.14
Ähnlich erging es auch den anderen Ländern, die ihren Fleischkonsum erhöhten.
In Taiwan wurde 1950 die Bevölkerung noch mit 170 kg Getreide pro Kopf und Jahr satt. Bis 1990 versechsfachte sich der Fleisch- und Eierkonsum. Durch diese Verlängerung der Nahrungskette ist der Getreidebedarf pro Kopf auf 390 kg angestiegen. Trotz ständig wachsenden Ernten konnte Taiwan diesen steigenden Bedarf nur durch Einfuhren decken. Während Taiwan 1950 noch Getreide exportierte, musste es 1990 74% seines Bedarfs aus dem Ausland einführen, grösstenteils als Viehfutter.15
Ähnliche Zahlen ergeben sich für die ehem. Sowjetunion: seit 1950 Verdreifachung des Fleischkonsums, Vervierfachung des Futtermittelverbrauchs.
1990 verzehrte das Vieh dort bereits dreimal so viel Getreide wie die Menschen. Die Einfuhren an Futtergetreide widerspiegeln dies: Von fast null im Jahre 1970 stiegen sie auf 25 Millionen Tonnen im Jahr 1990. Damit wurde die ehem. Sowjetunion zum zweitgrössten Futtermittelimporteur der Welt.



http://www.vegetarismus.ch/info/oeko.htm


Ach und weil du gerade von Gewinn gesprochen hast:



Ökonomie

Wie ist es möglich, dass trotz den oben beschriebenen immensen Nachteilen einer fleischorientierten Gesellschaft der Fleischkonsum weltweit weiterhin ansteigt?37 Nebst einigen psychologischen und sozialen Gründen, die meist durch die Werbung hervorgerufen werden (Fleisch gibt Kraft usw.), ist ein Aspekt kaum zu unterschätzen: das Geld.
Auf den ersten Blick scheint dies ein Widerspruch, denn unter normalen Umständen müsste ein Wirtschaftszweig, der auf die Vernichtung von Nahrungsmitteln und Ressourcen programmiert ist, längst von selbst zusammenbrechen. Die Kosten, welche die heutige Fleischproduktion weltweit verursacht, stehen längst in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zu ihrem angeblichen Nutzen.


Kosten auf die Steuerzahler abgewälzt

Ein Grund, weshalb die Fleischindustrie immer noch existiert, ist der, dass die Einnahmen aus dem Geschäft privatisiert werden, die Kosten jedoch auf die Allgemeinheit (und somit auf alle Steuerzahler) abgewälzt werden. Nach Schätzung des renommierten Worldwatch-Instituts in Washington müsste sich der Fleischpreis verdoppeln oder verdreifachen, wenn man die vollen ökologischen Kosten einschliesslich der Verbrennung fossiler Brennstoffe, der Absenkungen des Grundwassers, der chemischen Verseuchung des Bodens und der Erzeugung von Ammoniak und Methangas auch auf die Rechnung setzen würde.38 Ganz zu schweigen von den Folgekosten im Gesundheitswesen.


Subventionierter Wahnsinn


Obwohl der Grossteil der Kosten der Fleischproduktion auf die Allgemeinheit (= Steuerzahler) abgewälzt wird, reicht dies noch nicht, um die Fleischproduktion wirtschaftlich rentabel zu machen. Deshalb wird der Markt durch weitere finanzielle Interventionen (Subventionen) so stark verfälscht, dass es überhaupt attraktiv ist, Fleisch zu produzieren.
Auch international wird die Viehwirtschaft stark unterstützt und damit am Leben erhalten: Allein in Lateinamerika hat die Weltbank von 1963 bis 1985 1,5 Milliarden Dollar in die Viehwirtschaft hineingepumpt, zumeist in grosse Rinderfarmen.39
 
Venus

Ich vermute einfach mal das Du meine Aufforderung absichtlich falsch beantwortet hast.

Ich meinte die Tonnen von Nahrungsmitteln die in der EU jedes Jahr vernichtet werden.
Nicht das was als Tierfutter verwendet wird. Das Zeug hat ja noch einen Nutzen.
Ich rede von der Vernichtung von Nahrungsmitteln die dadurch keinerlei Zweck erfüllen.
 
TopperHarley schrieb:
Hallo Pelisa,

scheinbar kommen wir ohne Ignorliste miteinander aus, nasowas! :D Ja du hast das Recht dich gestört zu fühlen und gleichzeitig hat jeder auch das Recht nicht zu antworten. Natürlich bin ich ein Scheinheiliger :dontknow2 ... aber zumindest weiß ich das. Man glaubt ja irgendwie man ist soooo gut und man MUSS einfach in den Himmel kommen ... aber wir machen ganz schön viele Fehler, wenn man sich mal traut genauer hinzusehen. Es gibt viel zu tun.

Wegen deiner letzten Frage ... was ist das Positive am Vegetariertum? Das steht in meinen alten Beiträgen und spricht möglicherweise nicht für mich, wenn das nicht hervorgekommen ist :) ... hmmm ... du willst eine Begründung ohne Leid ... warum auch immer.

Der Grund für MEIN Vegetariertum hängt damit zusammen, dass es quasi eine "Investition" in mich selber ist, die ordentlich Cash liefert (= spiritueller Cash :)) ... aber es ist nur EINE Stütze eines viel größeren Gebäudes, denn wenn du dein Bewusstsein wirklich steigern willst, dann bedarf es natürlich mehr als nur deine Ernährung zu verändern.

Aber ich tu das hauptsächlich für mich ... und davon werden hoffentlich alle Geschöpfe rund um mich profitieren. Jeder Mensch kann sich immer nur selbst erlösen und wenn er dem näherkommt verändert das immer das Umfeld mit. Es geht gar nicht anders :)

lg
Topper


Hi Topper,

ich komme völlig ohne Ignorierliste aus. Mein erster und einziger Versuch damit hat exakt bis zum ersten Posting des Ignorierten gedauert. Ich bin viel zu neugierig. ;)

Wäre es möglich, die verschiedenen Ansichten so stehen zu lassen, dass jeder das im Rahmen seiner Philosophie Richtige tut?

Ich habe nach dem Positiven gefragt weil das meiner Art zu Denken entspricht. Ich möchte nicht "Leid verhindern", das ist mir zu wenig, zu sehr auf das Negative konzentriert. Ich möchte dafür arbeiten dass das Leben auf dieser Welt schön ist. Was aus Angst getan wird trägt auf Dauer keine guten Früchte. Venus aber droht nur und zeichnet ein furchterregendes dunkles Bild. Nichts für mich.
Du siehst, meine Frage ist nicht böse gemeint.

lg
Pelisa

PS: Du kommst aus Steyr? Wunderschöne Stadt! :)
 
Galahad schrieb:
Venus

Ich vermute einfach mal das Du meine Aufforderung absichtlich falsch beantwortet hast.

Dann könnte ich ja mal glatt vermuten, dass du die tatsächliche

Nahrungsmittelverschwendung, welche durch das Fleischproduzieren

entsteht, auch mit Absicht lieber mal nicht gelesen hast.


Und um auf deine Nahrungsmittelverschwendung zu sprechen zu

kommen.


Ich bin mir sicher, wenn es kein Fleisch mehr zum essen geben würde,

würden nicht mehr so viele Nahrungsmittel weggeschmissen

werden!!!!!
 
Alana Morgenwind schrieb:
Was Legenda sagen wollte ist, daß das Leben des geschlachteten Schweins unwiederbringlich verloren ist, der Kirschbaum aber jährlich seine Kirschen schenkt.


Und die herzlichsten Glückwünsche zum Geburtstag:foto:
liebe Grüsse

Alana Morgenwind
Mir scheint das Beispiel von Legenda beinhaltet einfach zu viele unbekannte Variablen und man sieht ja wie die anderen jetzt herumdichten :)

Aber wenn man beim Kern der Geschichte bleibt ... nämlich Fruchtfleisch vs. Tierfleisch ... dann müssen einem die folgenden Dinge auffallen:

- Tierfleisch schmeckt in rohem Zustand nach nichts! Die Geschmacksnerven unserer Zunge werden erst dadurch angesprochen, indem wir das Fleisch ordentlich einsalzen und würzen. Insofern glaube ich, dass die Rezepte im vegetarischen Bereich noch lange nicht ausgereizt sind! Es ist wie eine neue Wissenschaft und man darf gespannt sein, welch tolle Gerichte uns da noch erwarten ... alles ist also nur eine Frage der Gewürze ... man kann irgend etwas Neutrales dazu hernehmen ...

- Fruchtfleisch schmeckt vor allem süßlich ... und es zielt auf die Geschmacksnerven der Zunge ab. "Iss mich sagte die Kirsche!" :) Der Baum belohnt den Kirschesser mit einem süßlichen Geschmack, wegen der Vermehrung.

Oft sind die Samen der Pflanzen eben mit einer Ummantelung der Verfühung umgeben, damit wir uns dem Leckerbissen hingeben, damit sie sich so leichter/besser verbreiten können. Das ist irgendwie eine ausgeklügelte Kooperation ... wir helfen uns beide :-) ... ist schon gewaltig, weil das zeigt, dass wir alle ein Bewusstsein sind ...

Ja aber Vegetarier essen dann nicht nur Früchte sondern darüber hinaus auch die Samen selbst oder auch die ganze Pflanze (ok, keinen Baum :) Man könnte jetzt das Spiel weiter treiben und sich fragen, warum das Tier nicht süß schmeckt? Will es denn nicht gefressen werden? Hmmm ... diese kleine Selbstaufopferung da ... sowas von eigenwillig diese Viecher! Na eigentlich wollen sie es eh! *g* Man muss halt nur ein wenig nachhelfen, damit sie sich freiwillig auf den Griller legen.

Und jetzt bitte nicht sagen, bei einer Karotte wäre das nicht anders? Rennt die Karotte denn etwa davon? hä? :D

lg
Topper
 
LeBaron schrieb:
Ja, das klingt alles sehr gut. Aber ich denke, Legenda
wollte uns mir ihrer Allegorie doch etwas viel ...äh...
tiefgehendereres nahebringen.LB

Du wirfst mir Oberflächlichkeit vor? Ich mühe mich im Schweisse meines Angesichts um haltbare Interpretationen, und jetzt das! Wo ist eigentlich diese tolle Igno-Liste versteckt von der alle dauernd reden?


LeBaron schrieb:
Die Frage also: wie soll sich der Astronaut ernähren?

Ja! Das muss es sein! Was sonst? So wird es Legenda gemeint haben!

Gruss
LB

Zum NASA-Verklagen ist es wohl zu spät. Vielleicht haben die Angehörigen noch die Möglichkeit dazu? Es ist einfach verantwortungslos, ihn so zum Mars zu schicken. Der Astronaut ist verloren, ca so wie Bruce Willis damal als Ben Affleck überleben durfte. (Ich habe damals meinen Begleiter schwer schockiert als ich als Letzte, wirklich Allerletzte, im großen, großen Kinosaal draufkam dass Brucie sterben wird. Ein ungeheurer Bruch der bis dahin absoluten Regel "Bruce Willis stirbt hart, aber nie". Unfassbar. Exkurs Ende).
Also, unser Astronaut ist verloren. Vom Mars kommt er mit dieser Verpflegung niemals heil nach Hause. Ich empfehle David Bowie: "Life on mars" :D
 
@Galahad: Jetzt bist Du reingefallen und venus hat sich wieder wen gefunden, den sie mit ihren Weisheiten zuballern kann und der noch nicht auf ihrer Ignore-List steht. :D

Im Ernst: Da ich ja selbst ein Forum führe, wäre ich schon langsam sauer, würde ein User sich andauernd mit unzähligen Zitaten selbst zitieren, weil es die Datenbank unnötig aufbläht...

Im Übrigen hat venus ihren Nick schon richtig gewählt, jetzt zitiere also ich einmal:

Wird der nach dem römischen Kriegsgott benannte Mars von der Astrologie mit Krieg, Tod und Vernichtung in Zusammenhang gebracht, verbindet man mit Venus das Gegenteil. Die Ergebnisse der Raumfahrtmissionen haben aber gezeigt, daß es eher umgekehrt sein sollte, denn so wie es auf der Venus zugeht, so stelle ich mir die Hölle vor...
Quelle: http://private.addcom.de/jselk/Venus.htm

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

:D :D :D
 
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Mag sein das Du da Recht hast, obwohl ich es bezweifle. Man würde nicht weniger Getreide anbauen nur weil es keine fleischliche Nahrung mehr gibt. Man würde nachher halt nur mehr Getreide vernichten,

Aber wenn wir keine Fleischlichen Produkte mehr hätten, woher sollen wir dann die notwendiegen Vitamiene und Proteiene beziehen?

Und nun schreibe bitte nicht "aus der Apotheke". Die Pharmakonzerne müßen Sie ja auch irgendwoher bekommen.
Übriegens schon mal darüber nachdegacht woher wir unsere Kleidung bekommen sollen?
Da gibt es nicht gerade allzuviele Möglichkeiten.
 
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