Der Grund dürfte sein, der ein- oder zweimalige Gebauch von Drogen kann nützlich sein um Geistwesen und andere spirituelle Phänomene zu sehen. Der Mensch ist jedoch so veranlagt, dass er es immer wieder haben will, schliesslich sogar täglich. Dann jedoch sind viele Drogen zerstörerisch.
Was heisst hier 'der Mensch ist jedoch so veranlagt...'
mag sein, aber dann bin ich kein Mensch (und das habe ich auch aus noch anderen Gründen schon lange vermutet...

)
Mich muss niemand über Drogen aufklären und welchen Schaden sie anrichten können, ganz speziell König Alkohol, die Egodroge. Klar machen Opium, Heroin und Kokain süchtig, doch hast du schonmal jemanden kennengelernt, der nach Ayahuasca, Peyotl oder Fliegenpilz süchtig wurde? Ich nicht, im Gegenteil die meisten, die es ausprobieren machen es einmal und nie wieder. Denn diese Astralreisen konfrontieren den Probanden mit seinem Unterbewusstsein, seinem Schatten und das ist gar nicht lustig...
Wenig bekannt ist, dass Albert Hofmann, der Entdecker des LSD, mit Aldous Huxley befreundet war und mit C.G. Jung - um nur die drei prominentesten Meskalin und LSD (Mutterkornderivat) Initiierten aus jenem hermetischen Freundeskreis zu nennen, der mit Halluzinogenen arbeitete. Weiterhin Stanislav Grof, dem später untersagt wurde, dieses Medikament einzusetzen, nachdem T. Leary eine LSD Kirche in Kalifornien ins Leben rufen wollte. Das war natürlich ein grosser Fehler! Denn so wurde das LSD verboten.
Was don Juan angeht, so hatte er seine Pfeifchenmischung stets dabei und Mescalito war sein Verbündeter. Vom Verlag wurde Castaneda nahegelegt, sich gegen den Gebrauch von Halluzinogenen zu äussern, da abertausende von Jugendlichen zu don Juan Fans geworden waren, es drohte zu eskalieren...
Das alles nur zur Klärung Stichwort 'Drogen'.
Zurück zum Sinn des Lebens: Der Sinn ist das Leben selbst, da stimme ich voll überein mit dir, Schattenelf. SINN bezieht sich auf SEIN und was wäre Leben anderes als Sein?
Hi Pfeil - auch mir steht der Hinduismus näher als der Buddhismus, doch da beide das gleiche Ziel anpeilen - Befreiung aus dem Samsara, dem Rad der Wiedergeburten - so ist mir auch der Buddhismus lieb.
Für mich persönlich war von Anfang an klar, dass der Sinn des Lebens nur sein kann Spass zu haben. Natürlich unter Berücksichtigung der Zwänge durch Dharma.
Da stimmt doch etwas nicht. 'Spass haben als Sinn des Lebens', andrerseits 'die Zwänge durch Dharma' - wie könntest du den Sinn des Lebens (Spass)verwirklichen, solange du unter dem Gesetz des Karma stehst? Bist du jedoch befreit von deinem Karma, so bist du befreit von (zwanghafter) Wiedergeburt.
Oder beziehst du dich vielleicht auf das Leben nach Ablegen des materiellen Körpers, nachdem du erkannt hast, dass er eine Illusion ist?
Krishna weist in der Bhagavad Gita immer wieder daraufhin, dass der Mensch drei Eigenschaften in sich beherbergt:
die Ignoranz, die Leidenschaft und die Güte. Nur wer die beiden ersteren in sich überwunden hat, und allein die Güte in sich bewahrt hat, der kann das Samsara verlassen.
Mir scheint, du hast nicht begriffen, dass 'Spass haben' und 'Lust' erleben und anstreben zum Komplex 'Leidenschaft' gehört. Die ewige Glückseligkeit auf Erden anzustreben ist ja wohl eine Illusion, dem Spass haben wird sehr schnell und immer wieder ein Ende gesetzt; ich kann nicht verstehen, wie ein Krishna Freund überh
Du hast es erfasst. Wenn man alles schon erlebt hat, alle Lust, dann ist man bereit vom materiellen Körper befreit zu werden.
Steht das nicht im Widerspruch zu deiner Aussage, der Mensch sei so veranlagt, dass er süchtig wird? in diesem Fall Lust-süchtig? Demnach wird das Verlangen nach Lust nie engültig gestillt, es strebt nach ständiger Wiederholung, egal ob du schon alle Lust erfahren hast, du willst sie wiederholen bis dass der Tod euch scheide...