Also nonni, ohne die zwiespältige Erkenntniskrise, keinen zunehmenden Einblick ins eigene Paradox, und ohne diesen Einblick kein Erkennen der Einheit, denn der rationale Mensch hat für alles, was ihm paradox erscheint, keine Zeit. Was ihm widersinnig ist, dazu ist er auch nicht an einem neuen Tag, in gedankenträchtiger Art und Weise, bereit.
Die Moral dieser Gesellschaft ist ein Widerhalleffekt der unschönen Schüsseln, aus denen heraus die vergötterten Gattinnen, die delikatesten Speisen verzehren, denn es gibt der Frauen viele, die scheinbar wissen, dass man (Frau) aus einer schönen Schüssel nicht essen kann. Doch ihre panische Diät und Hungerkur folgt daraufhin sodann, glaubt sie als Frau etwa, dass sie damit dem, der für sie schön einen an der Schüssel hat, imponieren kann? Nein, nein, mit einer schönen Schüssel fängt sie auf keinen Fall etwas an, weil ihr diese nichts bieten kann. Und somit ist wieder die schlichte und vernünftige Schüssel dran, die sie geschmacksberauscht leert und danach mit ihrer Moralvorstellung füllen kann. Doch an allen gesellschaftsrelevanten Stellen bringt diese die gespeicherten Moralvorstellungen sogleich an, denn, was die Diätgöttin sagt, übertrifft alles, sodass für den, der plötzlich einen moralischen Sprung in seiner Gesetzgeberschüssel hat, nichts schöner sein kann. Dass er damit, die Aussichten aller schönen Schüsseln zertrümmert, die seiner Göttin, in optisch bestechender Weise, womöglich doch noch, auf ein schönes Abenteuer hin, gefährlich werden könnten, macht ihn total an. Er ist zwar nicht schön aber dafür ist er ein zuverlässiger und gesetzestreuer Mann, der, wenn er will, kraft seiner gesetzlichen Machtbefugnis, alle schönen Schüsseln zerschlagen kann.
Ja ein herrlicher Moraleinfall, der da in unserer Gesellschaft die Oberhand gewann.
Und alles fing damit an, dass sie aus einer schönen Schüssel nicht essen kann, doch von einer schönen Schüssel ein Kind zu bekommen, das macht sie sicherlich mächtig an, und genau deswegen hält sie sich bei ihrem verschönernden Schüsseldiätprogramm mächtig ran.
Ja, was sie in diesem Fall dann alle sehr vernünftig betont sagen: Wen man weswegen liebt, das ist eine reine Geschmackssache, über Geschmack lässt sich streiten, Liebe geht durch den Magen.
Wie muss ein Mann sich benehmen, damit die Frauen vor Wut darüber Kinder kriegen, um so ihre Wut zu neutralisieren und zu harmonisieren? Ja bestechend süß muss er sein, denn die so von ihm ausgestrahlte Lächerlichkeit und Dummheit, die powert die heimliche bis unheimliche Wut so richtig in sie hinein.
Das ist ja echt zum Kinderkriegen! Aber die Kinder sind dann ihr heiliger Ernst, sodass sie über jeden Lächerlichen siegen.
Wie wird die unter Druck setzende Dauererregung einer zur Hysterie neigenden Frau kompensiert? Nur durchs Kinderkriegen kann sie sich stillen, darauf muss sie den Mann, der hoffentlich nicht vorher noch schnell impotent wird, aber erst einmal drillen.
Eigentlich kann ich ja nicht altern, doch die meisten Menschen wählen eine andere Alternative, der ich mich nicht anschließe, weil die zum Kinderkriegen ist. Warum? Damit die Welt nicht ausstirbt, wie ihr ja alle wisst.
Als Süßer habe ich Angst vor der Sexualität, denn durch die Mutter, die ich über die Sexualität zeuge, werde ich sodann in die Reihe der zu bemutternden Kinder, als ihr Süßer, gleich mit eingereiht, und Kinder haben nun mal keine Sexualität. Ich habe also Angst davor, durch das Produkt meiner Zeugung zum Kind zurückgestuft zu werden, welches von der Mutter zurechtgewiesen wird, wenn es da um die Sexualität geht, die nach ihrer mütterlichen Auffassung für Kinder, die in ihren Augen unschuldig sein sollten, unüblich ist (sie dürfen sie, so wie auch ich, in ihren Augen nicht üben).
Als erwachsenes Kind, unter ihren mütterlichen Fittichen, will ich von ihr also das Unvernünftige, wenn es um die Sexualität geht, die dann ihrem Muttertrieb überhaupt nicht entgegenkommt, da sie durch das Resultat der Sexualität zu einer sehr bestimmenden und vernünftigen Mutter geworden ist, welcher Umstand ihrem Trieb, den da entgegen der Sexualität, sehr entgegenkommt.
Durch die Sexualität ist sie zu etwas geworden, und als Macher kommt sie mir dann noch nicht einmal mehr entgegen und gönnt mir dafür einen Auszeichnung bzw. einen Orden. Ich halte mich also besser von den Frauen zurück, dann können sie nämlich sagen: Wir sind auch ohne sein Zutun zu etwas geworden, und dafür gönnen wir uns ein großes Lob und einen goldenen Orden.
Eine Frau möchte nicht immer eines Mannes Spielzeug sein, welches dann auch noch nach dem Spiel Kinder gebiert, das sieht doch wohl jede Mutter ein, und deswegen muss sie als Mutter übergroß und herabschauend vernünftig vor ihm sein, jeden seiner Annäherungsversuche empfindet sie sodann als lächerlich und sagt deswegen kategorisch: Nein, darauf lasse ich mich nicht ein, den seine Lächerlichkeit empfinde ich als absolut unrein!
Frauen wollen einen süßen Mann, reagieren jedoch dann, aus ihrem eigenen Willen heraus, sehr mütterlich reserviert und nicht mehr für voll nehmend sauer, und das ist dann ihre tötende Reaktion, wenn sie sich erst einmal daran gewöhnt haben, auf Dauer, unter dem Motto: Wenn er selbst nichts merken, so hält sie dann aber auch, voller Mitgefühl und Trauer, fest an den dummen Bauer, doch durch steigende materielle Ansprüche, ihm gegenüber (denn er merkt ja sowieso nichts mehr), ziehen sie um sich herum Mauer für Mauer.
Ja sie hasst es im Prinzip, dass sie wegen seiner Dummheit, in der er ja immer so hilflos ist, Mitleid mit ihm hat, sie hat sich dadurch sogar schon selbst satt, vor allem auch deswegen, weil sie der Versuchung nicht kann widerstehen, ihm gegenüber jedem Tag neue Provokationswege, der neckischsten Art und Weise, zu gehen, denn sie braucht das als ihre heimliche Machtdemonstration, wenn die Männer in diesem Fall dumm vor ihr dastehen, dann kann sie nämlich wieder den Weg mütterlich sich gebärdenden Mitgefühls gehen, um ihren Selbsthass, so noch viel besser zu verstehen, denn sie empfindet ihre nicht nachlassende Falschheit, als ihre Triebkraft und ihr Lebenselixier, schon zum Durchdrehen.
Süße Männer, über die sie heimlich bis unheimlich sauer wird, haben alles zu verantworten in dieser Welt, was sie als auslösender Katalysatorstoff anstellt.
Wir können es und wollen es uns nicht vorstellen in Gott eins mit allen zu sein, denn Hässlichkeit und ekelhafte Trägheit, beruhend auf Unwissenheit, tritt ständig, wieder und wieder, in unserem Augenschein, im heimlichen bis unheimlichen Selbsthass verhaftet, reihen wir uns da gleich mit ein. Ja wir wollen endlich einmal damit fertig sein, nur deswegen laden wir voller Erschöpfung den (hoffentlich endgültigen) Tod zu uns ein.
beziehungsWEISE