Also Bibo, das Wort ist Wahrheit und die Vorstellung zum Wort im Ähnlichkeits- und Gleichnisbezug zeugt Bewusstsein. Doch wer hat heutzutage schon eine klare und trotzdem erweiterbare Vorstellung zu seinem Wort? Doch wohl niemand, dank der regelnden und geregelten Muttersprache des gewohnheitsmäßigen Satzflusses. Ja wir stehen heutzutage kommunikativ unter einem ständigen und unbewussten Ausfluss, sodass viele Menschen jegliche Kommunikation schon für überflüssig halten (= Alzheimer-Krankheit), denn sie erweitert nicht in erweckender Weise das Bewusstsein, sondern macht nur noch, wie ein rauschender Bach, schläfrig, denn diesen braucht man einfach nicht zu verstehen, weil sich sein Rauschen einfach schön berauschend anhört.
Das Wort auf der Goldwaage? Das stört.
Im Wort als Wortschatz liegt alles ohne ein Geheimnis offen, doch die Menschen haben sich nun einmal am schönen Klangfluss der berauschenden Muttersprache besoffen.
Hier ein Beispiel, ich hoffe du erkennst darin die Ähnlichkeitsbezugskraft des Wortes als bewusstseinserweiternden Aspekt:
Vermodern = modern, denn jeder hat irgendeine übersäuernde Vermoderungskrankheit, geboren heraus aus seinem Neid, er ebnet ihm den Weg hinein in seine sich stetig steigernde Unzufriedenheit, denn schließlich ist das Erwerben der neusten Mode sehr gescheit, und ist der Geldbeutel dazu nicht bereit, dann gibt es sogar in der harmonischen Ehe einen sehr sauren Streit.
Und dadurch, dass ich das hier übers Wort schrieb, da ist es nun so, dass es bewusster wird und als ein vom Menschen verdrängter Aspekt seiner zeitlichen Existenz, kein Geheimnis mehr blieb.
beziehungsWEISE