Also Drake, irgendeinen drakonischen Kampf muss ich doch führen, sonst würde ich doch im Leben nichts mehr fühlen und nichts mehr spüren. Und wenn ich selbst dabei mein bester Gegner bin, und dabei nicht dümmer aus dem Kampf hervorgehe als ich in ihn hineinging, so macht das doch Sinn.
Also Bibo das Wort ist Geist, doch dem Menschen fehlt, durch seine Art vernagelt zu sein auf seine muttersprachlich perfekte Regelform, jegliches Verständnis für diesen Geist, ja er lehnt das geistige Verständnis und die dadurch ans Licht kommende Wahrheit sogar strickt ab.
Warum?
Das ergibt sich so:
Wenn einem nichts mehr schmeckt, dann kann man auch die Wahrheit sagen, so lange wie einem etwa schmeckt kann man sie nämlich nicht vertragen.
So lange jemandem in dieser Welt noch etwas schmeckt, da werde er auch keinem verraten, welche gedankenabschaltende Dummheit bei ihm dahinter steckt.
Im erkennenden Wort soll der Reiz des Lebens liege, doch ich lehne als Mensch das Erkennen ganz natürlich ab, weil mich das Geheimnisvolle reizt, welches ich über mein Handeln geschmackvoll lösen will. Ich löse mich also in vielen unbewussten Worten der muttersprachlichen Handlungsreglung, die auf Zerstreuung hinausläuft, auf.
Lockernde Lösung anstatt erkennender Bewusstseinszeugung, aus dem eigenen Willen heraus.
Wenn unser Leben uns nicht mehr schmeckt und nicht mehr gefällt, so sollten wir uns erst einmal sagen: „Wir sind durch die Sexualität auf dieser Welt, und wir haben somit einst gewählt, was uns gefällt.“ Wer hat sich uns denn diesbezüglich in den Weg gestellt?
Wie das dadurch entstehende Problem der Gedankenlosigkeit eben nun grade mal ausfällt, wenn es alle mal mit der Sexualität experimentell probieren, und weil dann plötzlich absolut nichts mehr hinhaut, sich im gegenseitigem Hass verlieren. Viele versuchen natürlich diesen Hass dann noch, um aus ihrem Leben das Beste zu machen, wegzuharmonisieren, sodass sie sich dann eben in der humorvollen Spaßgesellschaft verlieren.
Und so haben wir sie dann plötzlich, die Moral ihrer vernünftigen Wahl.
Die Moral wird in der Familie geboren, unter dem Motto: „Ich kann andern nicht gönnen, was mir persönlich keinen Genuss mehr bringt, weil mir der, mit dem ich auf Dauer zusammen bin, schon mächtig stinkt, vor allem, wenn er in mir eindringt." Aber das ist doch sicherlich nicht durch dessen Weisheit bedingt, wenn er als Hauptbeschäftigung immer nur das mit seinem Partner des Ehebündnisses tun möchte, was jeder Dumme, ohne auch nur zu überlegen (ohne an die Konsequenzen zu denken), bringt.
Was gönnen Mütter ihren heranwachsenden Kindern, sind sie denn nicht ständig dabei diese moralisch zu behindern?
Also Bibo, sei interessant und abenteuerlich durch dein logisch durchschauendes und geistreiches Wort, wenn nicht, so erblickst du irgendwann ein Mittel deiner Sucht, und dieses führt dich in die totale Irre hinein fort.
Fühlst du dich zu jemand in süchtigster Weise hingezogen, und das nur deswegen, weil du unterschwellig spürst, dass er sich dir (da du ihm zu langweilig bist) entziehen möchte (Entzug zeugt Sucht, und das Suchtmittel ergreift dann sofort vor dem Süchtigen die Flucht), so zeigst du eine Schwäche für ihn, und er wird auf dich als den Schwachen einschlagen, denn er kann deine ständigen Annäherungsversuche einfach nicht mehr vertragen. Doch der von seiner Droge Besessene, der macht dann sogar oftmals aus seiner Not eine Tugend und wird zum schmerzsüchtigen Masochisten, und der Schläger behält ihn dann großzügigerweise verzeichnet in seinen Austeillisten, denn eines ist dabei doch ganz logisch, wer dann Schläge empfangen will, der darf auch großzügig bezahlen, für seine genossenen Qualen.
Ja wir leben in einer gut finanzierten Dominagesellschaft, in dieser sind schon viele Schmerzsüchtige, die für sich die reife und starke Frau suchen, erschlafft.
Welcher Umstand gibt diesen Erschlafften aber nun wieder Selbstbewusstsein und Kraft? Ob irgendeiner von ihnen wohl die Verbindung hin zum höheren Bewusstsein schafft, denn immerhin steht dazwischen noch die Hiebe (Liebe) austeilende Dominakraft.
Also Bibo es nützt nichts sich vollzustopfen mit Fressen, um stark zu sein und seine Schwäche zu vergessen.
beziehungsWEISE