Also gerard, du bist schlau, Gott hat Angst vor den Tod, nur das weiß der Mann noch nicht so genau, er ist ja schließlich keine Frau.
Die unbewusste (verdrängte) Todesangsterregung lässt den Mann vor der Frau als lächerlich erscheinen (also muss er ihr das Gegenteil beweisen und zieht in den Krieg, unter dem Motto: „Sieh nur, ich fürchte nicht Tod noch Teufel, über beide gehört mir der heldenhafte Sieg.“

, denn um diese Erregung abzureagieren, betet er die Frau, über seinen Trieb zur Sexualität, als sein Lebenselixier an, und genau diese Lächerlichkeit bzw. Dummheit, ist es, die sie bei ihm einfach nicht verkraften kann. Sie kritisiert in diesem Fall also ständig den Mann, weil sie genau weiß, dass sie in seiner heimlichen Angsterregung vor den Tod, nicht sein Lebenselixier sein kann, höchstens ein Rauschmittel, welches ihm sein Sterben durch den gebotenen Genuss der geistigen Umnachtung nicht bewusst werden lässt. Und dann? Mann o Mann!
Und was sagen sich die Frauen dann: „Nun gut, wenn die Männer (in ihrer hervorgehobenen Potenz) so blöd sind und keiner von ihnen anders sein will und kann, dann stellen wir ihnen, durch eine Geburt, die eigene Sterblichkeit vor Augen und schenken ihnen, ein sie anspruchsvoll aufzehrendes Kind, und wehe, wenn sie unter der Vaterlast dann nicht zum Altern in aller Gebrechlichkeit bereit sind.“ Dummheit wird bestraft, ja sie gewinnt.
Aber warum sehen die Männer die Frau als ihr Lebenselixier an? Weil die Frau sich mehr mit der Fülle ihres schönen Gefälles beschäftigt, um männerbelebend zu gefallen, ist es doch so, dass sie sich über den Tod nicht so viel unterschwellige und ängstigende Gedanken machen will und kann (den Gedanken der Endgültigkeit, den die Männer müssen mit aller Macht und mit heldenhaften Taten verdrängen, der tangiert die gut versorgten Frauen gar nicht so, ja er tut sie noch nicht einmal so sehr einengen), sie sagt sich einfach: „Was geht mich, so lange, wie ich das blühende Leben bin und sehr komfortabel im Mittelpunk stehe, der Tod an, da denke ich einfach nicht dran, und wer nicht will, dass ich vor ihm hysterisch werde, der packe dieses Thema bitte nicht mit eindringlich wahren Worten an, er zeige mir lieber, durch unendlich viele Liebesbeweise, dass ich für ihn immer nur das blühende Leben sein kann."
Natürlich immer nur unter dem Motto: „Tod, du bist ein Mann, drum fass mich, als das Lebenselixier dieser Welt, bitte nicht an.“
Geld (= Geltung) ist jedoch für sie Leben, wofür sie natürlich mal ab und zu eine Ausnahme machen kann, unter dem Motto: „Erobere mich, sei ein ganzer Kerl und fass mich an.“ Hat sie in diesem Fall etwa Angst, dass das Nichterreichen einer hohen finanziellen Grundlage ihr eventuell das Leben kosten kann, denn nur durch ihre ausreichende Gefällefinanzierung (durch ihre kostspielige Traumerfüllung) kommt sie ja, bei den dafür gut zahlenden Männern, an, wobei sie durch deren Liebesbeweise unbesorgt das Lebenselixier dieser Welt sein kann.
beziehungsWEISE