Der Satan der Endzeit, ist es denn schon so weit?

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Wechselwirkung in der Kommunikation zwischen zwei verschiedenen Standpunkten bedeutet, das Standpunkt A Standpunkt B beeinflusst und umgekehrt. Wenn Standpunkt A anders ist als Standpunkt B folgt daraus, daß das jeweilige Kommunikationsergebnis eines Kommunikationsaktes für beide neu ist und von neuem in den nächsten Kommunikationsschritt eingeht, woraus wiederum eine Wechselwirkung erfolgt usw.. Daraus kann man nur schließen, daß jeder neue Zeitpunkt in der Kommunikation einen noch nie dagewesenen Zustand zeigt. D.h. das jeder Standpunkt einzigartig, nicht wiederholbar ist. Es ist nicht mal möglich, die vorangegangenen Zustände korrekt zu erinnern, da das System sich ja bereits verändert hat und diese Veränderung bereits in die Erinnerung hineinwirkt. Wir haben also vor dem jetzigen Standpunkt keinen anderen eingenommen, noch werden wir in Zukunft einen anderen haben. Doch das widerspricht total unserem Gefühl: wir haben stets das Gefühl, unseren Standpunkt nicht zu verlassen, stabil und fortwährend darauf zu stehen, uns selbst nicht verändert zu haben. Wie könnten wir sonst auf so etwas wie einen alten Standpunkt beharren? Anders gefragt: wie kommen wir zu der Idee, in einem Diskurs uns selbst nicht vollkommen von unserer Ausgangslage entfernt zu haben?

Das ist keine Idee, sondern Bewusstsein. Du bist Dein eigener Standpunkt.
Ansonsten sind es kranke Konzepte, die zu Standpunkten erklärt werden, von denen ausgegangen wird, anstatt vollkommen vom Innigsten Selbst.

Wenn Du also von geistig saft- und kraftstrotzendem Leben = weltapfelkerngesundes Bewusst-/Gewahr-Sein ausgehst, kannst Du Dich doch niemals geistig veraltet und verstaubt oder wie Asche, sondern nur frühlingsfrisch mit Dir fühlen.

Du selbst als zeitloses Bewusstsein = geistig unvergängliche Intelligenz bist doch unwandelbar. Was wir wandeln, sind unsere begrenzten oder engen Ansichten zu uns selbst und aller Welt und damit erweitert sich unser Verständnis.
 
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Du bist doch immer in der Beziehung zu Dir sicher und von dort ziehst Du Verknüpfungsfäden zu aller Welt, mit der Du Dich vernetzt. Und dann hast Du sie im Auge bzw. Bewusstsein.
Kennst Du eine andere Welt als die, die sich Dir zu Füssen legt und vor Augen ist?

Und diese Welt, die uns als geistiger Parallele als Heimatplanet direkt vor Augen ist, spiegelt wiederum auch alle anderen Welten und den Kosmos selbst IM PRINZIP.

In diesem Zusammenhang ein Zitat von mir aus dem Thema >Beim Zeus..<:

Nein, in der totalen Beziehung zu mir selbst verlieren sich auch alle Verknüpfungfäden, weil ich keine Distanz mehr zu mir habe. Eben darum, weil ich mich in der wechselwirkenden Vernetzung dieser Beziehungen nicht mehr sehen kann, so wie in sich spiegelnden Spiegeln das letzte Spiegelbild nicht zu finden ist. Eben dieses total vernetzte Wechselwirken zwischen mir und der Welt löst mich auf und eben das ist der Kosmos, der keinen Kern, kein Auge mehr hat, sondern nur noch sich spiegelnde Spiegelbilder. Es gibt kein Auge, daß in einen Spiegel blicken kann, es gibt nur noch Bilder.
 
Nein, in der totalen Beziehung zu mir selbst verlieren sich auch alle Verknüpfungfäden, weil ich keine Distanz mehr zu mir habe. Eben darum, weil ich mich in der wechselwirkenden Vernetzung dieser Beziehungen nicht mehr sehen kann, so wie in sich spiegelnden Spiegeln das letzte Spiegelbild nicht zu finden ist. Eben dieses total vernetzte Wechselwirken zwischen mir und der Welt löst mich auf und eben das ist der Kosmos, der keinen Kern, kein Auge mehr hat, sondern nur noch sich spiegelnde Spiegelbilder. Es gibt kein Auge, daß in einen Spiegel blicken kann, es gibt nur noch Bilder.

Wie Du meinst. :)
 
Das ist keine Idee, sondern Bewusstsein. Du bist Dein eigener Standpunkt.
Ansonsten sind es kranke Konzepte, die zu Standpunkten erklärt werden, von denen ausgegangen wird, anstatt vollkommen vom Innigsten Selbst.

Wenn Du also von geistig saft- und kraftstrotzendem Leben = weltapfelkerngesundes Bewusst-/Gewahr-Sein ausgehst, kannst Du Dich doch niemals geistig veraltet und verstaubt oder wie Asche, sondern nur frühlingsfrisch mit Dir fühlen.

Du selbst als zeitloses Bewusstsein = geistig unvergängliche Intelligenz bist doch unwandelbar. Was wir wandeln, sind unsere begrenzten oder engen Ansichten zu uns selbst und aller Welt und damit erweitert sich unser Verständnis.

Nichts was ist, ist unwandelbar. Diese endgültige Instanz von der Du als Bewusstsein sprichst muss etwas jenseits alles Wandelbaren sein. Wenn Bewusstsein aber "etwas" ist, so kann es nicht unwandelbar sein.
 
Nichts was ist, ist unwandelbar. Diese endgültige Instanz von der Du als Bewusstsein sprichst muss etwas jenseits alles Wandelbaren sein. Wenn Bewusstsein aber "etwas" ist, so kann es nicht unwandelbar sein.

GOTT ist sich immer gleich und Bewusstsein als Wort ist mehrdeutig.
Du gehst jedoch von Vergänglichem aus.
 
GOTT ist sich immer gleich und Bewusstsein als Wort ist mehrdeutig.
Du gehst jedoch von Vergänglichem aus.

Wenn Gott absolut ist, so muss er sowohl immer gleich als auch vollkommen veränderlich also vergänglich sein können. Sonst macht doch der Begriff Gott keinen Sinn, wenn man ihn nur auf das eine oder das andere beschränkt. Ich finde diese Festlegung Gottes auf das Unvergängliche nicht überzeugend. Der Begriff geht automatisch von Gott als eine klar umgrenzte, vollkommene Wesenheit im Vergleich zu anderen, unvollkommenen Wesenheiten (Lebewesen) aus. Folglich müssen wir als unvollkommene Wesen nur besser nach ihm suchen, um ihn zu finden. Aber das funktioniert vom Begriff her nicht. Wenn Gott absolut ist so beinhaltet er auch das nicht Absolute. Und da hakt es ziemlich, finde ich. Ausser Du sagst, Gott ist sowohl absolut als auch nicht absolut, dann passt es wieder, denn das entspricht ja genau unserer Erfahrung, genau dem was wir finden, wenn wir Gott suchen, nämlihc sowohl das Absolute (in Form von all dem was wir nicht finden, was als Nicht-Wissen offenbleibt) als auch das Vergängliche (in Form von all dem, was wir finden, was wir wissen und zu Standpunkten machen). Für mich ist dieser Gottesbegriff jedenfalls viel klarer, als anzunehmen, daß sich da draußen oder drinnen in mir irgendwo ein unbekanntes Gotteswesen aufhält, das ich erst finden muss.
 
Wenn Gott absolut ist, so muss er sowohl immer gleich als auch vollkommen veränderlich also vergänglich sein können. Sonst macht doch der Begriff Gott keinen Sinn, wenn man ihn nur auf das eine oder das andere beschränkt. Ich finde diese Festlegung Gottes auf das Unvergängliche nicht überzeugend. Der Begriff geht automatisch von Gott als eine klar umgrenzte, vollkommene Wesenheit im Vergleich zu anderen, unvollkommenen Wesenheiten (Lebewesen) aus. Folglich müssen wir als unvollkommene Wesen nur besser nach ihm suchen, um ihn zu finden. Aber das funktioniert vom Begriff her nicht. Wenn Gott absolut ist so beinhaltet er auch das nicht Absolute. Und da hakt es ziemlich, finde ich. Ausser Du sagst, Gott ist sowohl absolut als auch nicht absolut, dann passt es wieder, denn das entspricht ja genau unserer Erfahrung, genau dem was wir finden, wenn wir Gott suchen, nämlihc sowohl das Absolute (in Form von all dem was wir nicht finden, was als Nicht-Wissen offenbleibt) als auch das Vergängliche (in Form von all dem, was wir finden, was wir wissen und zu Standpunkten machen). Für mich ist dieser Gottesbegriff jedenfalls viel klarer, als anzunehmen, daß sich da draußen oder drinnen in mir irgendwo ein unbekanntes Gotteswesen aufhält, das ich erst finden muss.

Wie Du meinst. :)
 
Kommunikation ist Ausdruck von Verwirrung. Die Ohren sind nur für die eigenen Worte offen und was der eigene Mund herausposaunt öffnet nicht die Ohren des anderen sondern verstopft nur die eigenen.
 
Kommunikation ist Ausdruck von Verwirrung. Die Ohren sind nur für die eigenen Worte offen und was der eigene Mund herausposaunt öffnet nicht die Ohren des anderen sondern verstopft nur die eigenen.

:confused:

Sprichst Du mit Dir selbst?

Bist Du Dir der Intention zu Deiner Aussage bewusst?

Oder möchtest Du nur Deine Ansicht zu Dir und aller Welt von mir bestätigt haben?
 
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