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magdalena
Guest
ich denke, dass es nicht möglich ist das fühlen umzuschulen.Umschulung des Fühlens?
wozu auch?
es geht aber sehr wohl um das bewusste erkennen und interpretieren des eigenen fühlens.
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ich denke, dass es nicht möglich ist das fühlen umzuschulen.Umschulung des Fühlens?
Mein Fühlen hat sich verändert. Es ist nicht so, dass ich nicht mehr wütend werde, aber es hat eine andere Qualität bekommen. Ebenso Trauer, Scham, Eifersucht etc.ich denke, dass es nicht möglich ist das fühlen umzuschulen.
wodurch hat es eine andere qualität bekommen?Mein Fühlen hat sich verändert. Es ist nicht so, dass ich nicht mehr wütend werde, aber es hat eine andere Qualität bekommen. Ebenso Trauer, Scham, Eifersucht etc.
Ich habe akribisch alle alten, verdrängten Gefühle und Verletzungen aus meinem Unterbewusstsein an die Oberfläche geholt und geheilt. War sehr schmerzhaft, aber die Tatsache, dass z.B. Wut sich nicht mehr ohnmächtig und bedrohlich sondern kraftvoll und lebendig anfühlt, war den Aufwand wert.wodurch hat es eine andere qualität bekommen?
genau das meinte ich ja - die gefühle selbst haben sich nicht verändert -Ich habe akribisch alle alten, verdrängten Gefühle und Verletzungen aus meinem Unterbewusstsein an die Oberfläche geholt und geheilt. War sehr schmerzhaft, aber die Tatsache, dass z.B. Wut sich nicht mehr ohnmächtig und bedrohlich sondern kraftvoll und lebendig anfühlt, war den Aufwand wert.
Wut selbst fühlt sich anders an - für mich ist das eine Veränderung. Sie ist rein und klar und schön und macht Spaß - nicht immer, aber immer öfter. Vielleicht meinen wir das gleiche und haben unterschiedliche Worte dafür?genau das meinte ich ja - die gefühle selbst haben sich nicht verändert -
Das war bei mir ein langer Weg. Zu Beginn fühlte ich mich nicht wohl und wusste nicht was das ist. Ich wollte mich verkriechen, flüchten ins heile Heim, bis ich irgendwann begriff, dass auch meine Eltern mir nicht helfen können. Dann lernte ich, dass das Gefühle sind und irgendwann lernte ich, dass es unterschiedliche Gefühle sind, die die gleichen oder auch unterschiedliche Ursachen haben können und dass die Umwelt oder die anderen Menschen nicht böse, oder zumindest gefährlich sind, sondern dass diese nur die Auslöser sind und ich es bin, der reagiert. Dann kam die Übung darimn zu erkennen was zu welchen Reaktionen führt, welche Hemmnisse einer anderen Reaktion im Wege stehen. Die Zeiten in denen mir etwas bewusst wird wurden immer kürzer. Nun kann ich meist während oder kurz nach einer Reaktion diese erkennen und auch den Motor, der diese antreibt sehen. Und es gehört auch dazu, zu seinen Gefühlen zu stehen und diese rauslassen zu dürfen, wenn ich weinen, lachen oder fluchen will, kann ich dies tun, allerdings entscheide ich mich mitunter auch dagegen und lass es. Das ist wie mit dem Libet-Experiment, das Unbewusste trifft Entscheidungen, aber ich habe noch ein Veto.Nachtrag: die Gefühle dauern auch nicht mehr so lange, ich erkenne schneller die Ursache und finde leichter eine Lösung, ob und wie ich reagieren will.
Die Frage an dem Punkt ist, wie verändern sich Gefühle, wenn ich mit dem Verstand eingreife, kann ich überhaupt ein anderes Gefühl erzeugen, als das, was unwillkürlich entsteht? Wie authentisch bin ich, wenn ich mich rational für ein bestimmtes Gefühl entscheide. Ich denke, sobald sich der Verstand einmischt kann es nicht mehr authentisch sein. Das würde heißen, die Wahrnehmung und das ausagieren (wie will ich reagieren) muss auf der emotionalen Ebene bleiben um authentisch zu sein.Kurzfassung: ich bin wütend, dafür gibt es einen guten Grund. Was ist der Grund? Will ich reagieren und wenn ja wie?