Vicky69
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Der Glaube dass es etwas gibt was geheilt werden müsste hält einen in der Krankheit und Trennung gefangen.
So eine dogmatisch anmutende Aussage, insbesondere wenn man sie als Ratschlag umformulieren und ernst nehmen sollte, ist natürlich Blödsinn, weil so ein Ratschlag nicht umsetzbar ist.
Entweder man verspürt einen zu heilenden Mangel oder man verspürt ihn nicht. Denk an deine eigene "Geschichte", als du ein großes Verlangen nach Gott etc. hattest. Wenn du diesen zu heilenden Mangel in dir nicht wahrgenommen hättest, nicht an ihn geglaubt hättest, dann hättest du dich nie auf die Suche nach Gott etc. gemacht, um deiner damaligen Unzufriedenheit/deinem Verlangen Heilung zu verschaffen.
Von deinem jetzigen angeblichen Zustand des "Erwachtseins" den vermeintlich Unerwachten, welche (noch) einen zu heilenden Mangel in sich verspüren, den Ratschlag zu geben, sie sollen bloß einfach nicht daran glauben, dass es etwas gäbe, was geheilt werden müsste und sie wären damit von jeglicher Krankheit und Trennung befreit, ist schon ein bissi mehr als aberwitzig.
Ich denke, dies solltest du als vermeintlich "Erwachte" eigentlich selbst wissen.
Ansonsten weißt du nicht von was das Buch redet.
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