Aussagen aus dem Meditations-Unterforum, Thread "Bewusstseinserweiterung", Post #302,
welche auch für diesen Thread durchaus erhellend und erkenntnisreich sein könnten ...
Eine sehr gute Frage, sie ist gar nicht so einfach zu beantworten. Ich möchte jetzt nicht explizit von dir als Schlafende sprechen, denn die Unterscheidung zwischen Schlaf und Wachen ist nicht so klar getrennt. Zu gewissen Themengebieten kann ein Erwachter zum Schlafenden sagen, dass er schläft, weil der Erwachte selbst die Träume als solche erkannt hat
So kann ein Nichterwachter niemals Erwachte erkennen oder gar verstehen, doch umgekehrt verhält es sich anders - und natürlich ist das für den Nichterwachten unverständlich.
Aha, von daher weht der Wind ...
Du siehst dich als "Erwachten" ?
Denn letztlich kann man immer nur soweit sehen, wie der eigene Horizont reicht.
Willst du damit in einem Anflug von Demut zart andeuten, dass auch dein eigener Horizont begrenzt sein könnte?
Arcturin schrieb:
Das bedeutet, man sieht, wenn jemandes Horizont kleiner ist und sich innerhalb des eigenen befindet (wissensmäßig).
Interessant! Erklär doch mal bitte möglichst detailliert, woran genau du dieses "Sehen" des "kleineren" Horizonts bei anderen festmachst!
In der virtuellen Welt dieses Eso-Forums liest man ja nur geschriebene Worte am Computer-Bildschirm. Welche Worte von "anderen" musst/willst du denn lesen, damit sich "andere" neben dir innerhalb deines Horizonts sonnen dürfen?
Viele Unterstellungen werden als Angriff gewertet, aber was wird angegriffen? Es wird dein Ego angegriffen
Und dein eigenes Ego führt dabei den Angriff?
Damit ist so ein Unterstellen eine weitaus liebevollere Methode, als man aus egoistischer Sicht annehmen mag, denn es fordert das Ego heraus; fordert also gerade das heraus, was beim Erwachen nach und nach überwunden wird.
"Liebevollere Methode"? *lach*
Unterstellungen in diesem Kontext werden laut Wiktionary definiert als "falsche, meist negative Behauptungen über eine Sache/Person" ...
Weder der biblische Jesus des Neuen Testaments noch der Jesus als geistiger Verfasser von "Ein Kurs in Wundern" hatten/haben es nötig, mit Unterstellungen zu arbeiten, um ihre Lehre kundzutun und zu evtl. Erkenntnissen zu verhelfen ...
Was sagt es über dich selbst aus, wenn du es für notwendig erachtest, mit diesem miesen Werkzeug der Unterstellung zu arbeiten?
Arcturin schrieb:
Unterstellungen können helfen, zu erwachen.
Blödsinn hoch 3. ... Deine Unterstellungen "helfen" höchstens, das Ego weiter zu verstärken ... und bezeugen damit lediglich, welches in den Illusionen gefangenen Geistes Kind du derzeit immer noch bist...
Letztendlich KANN NICHTS helfen beim Erwachen... außer vielleicht ein wenig Bereitwilligkeit und sich einen offenen Geist zu bewahren ...
Der Kurs in Wundern selbst sagt: "Wenn wir bereit sind, wird Gott selbst den letzten Schritt in unserer Rückkehr zu ihm tun."
Und etliche (vemeintlich?) "Erwachte" (welche sich selbst so bezeichnen) der Neuzeit sagen sinngemäß: "Erleuchtung/Erwachen geschieht, WENN sie geschieht - nicht WEGEN irgendwelcher Methoden, sondern TROTZ irgendwelcher Methoden"
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