Plissken
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So einfach ist's wohl nicht.
Bei der Erinnerung handelt es sich um Vergessenes, das der Seele potentiell immer zur Verfügung steht. Durch äußere Anstöße, wie z.B. die eines Lehrers wird das vergessene Wissen wieder bewusst. Die Seele erinnert sich somit an das Vergessene, aber ihr kommt vor, als hätte sie etwas „Neues“ gelernt. So zumindest die Erklärung Platons.
Und was dann? Was soll das sich daran erinnern bringen? Hast du denn auch einen Plan, wie man sich daran erinnert? Ist nicht grade die Erfahrung mit bestimmten Situationen, genau das was einen dazu bringen soll, etwas zu erkennen. Das erkennen von etwas, dass man eventuell schonmal erlebt hat?!
Einen zumindest für uns Menschen erkennbaren Plan gibt es nicht. Manche erinnern sich an Vieles, manche an Weniger. Auch das, woran man sich erinnert, ist unterschiedlich. Bei manchen Menschen reichen die Erinnerungen nicht lange zurück. Bei anderen sehr lange zurück. Bei speziellen Menschen können Erinnerungen an den ursprünglichen Entstehungsort der Seele wieder aktiviert werden. (Erleuchtung)