ich glaube die Babys werden unterschätzt,
selbst Babys schreien weil sie was wollen...entweder Essen, Kuscheln, usw.
Auch das Schreien beim ZuBettgehen, weil sie genau *wissen* das Mama jetzt gleich geht .
Das Gehirn mag sicherlich noch in der Wachstumsphase sein, aber Kinder haben von Geburt an ihren eigenen Charakter, jeder der ein Kind hatte weiß das, man merkt es doch als Mutter.
Und wenn ein Kind schreit weil es lieber auf Mamas Schoss sitzt und dort schläft, das können selbst die Kleinsten in den ersten Monaten schon umsetzen.
Das Kind begreift auch da schon recht schnell.
Sie können ja auch unterscheiden zwischen Menschen die sie mögen oder auch nicht.
Ist meine Meinung dazu.
Was willst du somit mit deinem Beitrag aussagen? Das man diesen existentiellen Bedürfnissen eines Babys aus erzieherischen Gründen nicht nachgeben soll?
Ja und sie wollen diese Bedürfnisse nach Nähe, Nahrung und Pflege befriedigt haben. Es sind keine ersponnenen Bedürfnisse. Auch wenn das Baby unbewußt weiß, wie es sie durchsetzen kann, sind diese Bedürfnisse für ein Baby existentielle Bedürfnisse. Das ist die Natur des Babys, da es sich nicht selbst versorgen kann.
Babys, denen man diese existentiellen Bedürfnisse aus erzieherischen Maßnahmen oder weil man seine Ruhe haben will verwährt, sind echt arm dran und entwickeln auch kein gesundes Urvertrauen, wie Babys, dessen existentielle Bedürfnisse gestillt werden. Naturvölker schleppen ihre Kinder zb. bis zum 4 Lebensjahr ständig mit sich rum und diese Mütter geben nicht selten Kindern bis zum 4 Lebensjahr die Brust.
http://www.t-online.de/eltern/baby/...ntwickelt-ihr-baby-emotionale-sicherheit.html
„Ihr verwöhnt ja das Kind!“ oder „Lass’ ihn nur schreien, das ist gut für die Lungen“. Solche Sätze müssen sich junge Eltern häufig anhören - oftmals lassen sie sich davon stark verunsichern. Schließlich möchten sie keinen kleinen Tyrannen heranziehen. Doch Psychologen, Hebammen und Bindungsforscher sind sich einig: Ein kleines Baby kann man nicht verwöhnen! In den ersten Monaten eines Menschen wird das „Ur-Geborgenheitsgefühl“ geschaffen und das kann nicht groß genug sein, um ein erfülltes und erfolgreiches Leben zu führen. Das Baby lernt „Mama und Papa sind da, wenn ich sie brauche - ich bin nicht allein“ und bekommt so einen wertvollen Schatz für die weitere Entwicklung mit. Durch die Geborgenheit und die Sicherheit entwickelt es sich zu einer stabilen Persönlichkeit, die mit Krisen in der Regel gut umgehen kann und eine positive Lebenseinstellung hat.
Auf die Bedürfnisse des Babys sollte unverzüglich und einfühlsam eingegangen werden. Dabei ist es nicht wichtig, dass Mama, Papa oder Oma sofort wissen, weshalb das Baby gerade schreit und dementsprechend reagieren. Die Zuwendung und der Versuch, das jeweilige Bedürfnis zu stillen, schafft schon Vertrauen. Die Betreuungsperson zeigt dem Baby durch eine schnelle Reaktion auf das Schreien, dass sie sich bemüht herauszufinden, was es gerade braucht. Dadurch fühlt sich das Baby ernst genommen.
Muss das Baby mit langem Schreien um die Hilfe und die Aufmerksamkeit kämpfen, erfährt es, dass seine Bedürfnisse nicht wichtig sind. Es wird keine Selbstachtung lernen und sich nicht in „seiner Haut“ wohl fühlen.
Was willst du somit mit deinem Beitrag sagen? Das man diesen existentiellen Bedürfnissen aus erzieherischen Gründen nicht nachgeben soll und dem Baby zeigen soll, dass seine Bedürfnisse nicht so wichtig sind?
Klar begreift das Baby schnell. Und, was hat es dann begriffen? Nein, nicht wie üblich angenommen: "Ach, Papa und Mama lassen sich nicht auf der Nase rumtanzen von mir und ich muß lernen, dass andere auch Ruhe brauchen", sondern "ich werde allein gelassen, ich habe Angst, ich bin unwichtig, ich habe Angst ich habe Angst, ich fühle mich nicht wohl, aber keinen interessiert das......und klar ist auch, das sind keine Gedanken, sondern schlicht Emotionen, denn Babys denken nicht in der üblichen Weise wie Erwachsene, sondern leben über den Emotions.- Gefühlskörper. Das tun Kinder übrigens bis zum ca. 7ten Lebensjahr vorwiegend. Erst ab da entwickelt sich ein bewußtes Denken und Logik.
https://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/entwicklungsschritte/geistige-entwicklung/
Die geistige Entwicklung ist ein vielschichtiger Prozess. Er ist vor allem mit der Bewegungsentwicklung, der
sinnlichen Wahrnehmung wie Hören, Sehen, Fühlen und dem Erlernen der Sprache verknüpft. Im Zusammenspiel von Anlagen, Reifung und Erfahrung lernt Ihr Kind allmählich, immer komplexer zu "denken", wenn auch noch auf seine eigene, kindliche Weise. Denn bis ein Kind "erwachsen" denkt, ist es noch ein langer Weg........
......................................lesen, wenn man mag......................
Logik im Hier und Jetzt
Im Alter zwischen sechs und sieben Jahren wird das kindliche Denken zunehmend logisch, auch wenn es immer noch an das Hier und Jetzt gebunden ist.
Ab etwa zwölf Jahren unterscheidet sich die Fähigkeit zu denken schließlich kaum noch von der von Erwachsenen.
Das alles bedeutet aber nicht, dass Babys und Kinder nicht lernen und nicht denken. Ganz im Gegenteil. Sie tun es einfach nur auf eine ganz andere Weise wie Erwachsene. Zuerst über die sinnliche Erfahrung (auch emotional und über Gefühle) und dann immer mehr über Zusammenhänge, doch da auch sehr viel emotional und im Hier und Jetzt. Kinder leben im Moment und weder in der Zukunft noch in der Vergangenheit.
Hier ein besonders ausführlicher Artikel über die kindliche Entwicklung:
http://www.famipoint.de/kognitive_entwicklung_saeugling_kleinkind
Das erste Hauptstadium der kognitiven Entwicklung nannte Piaget das sensumotorische, da er davon ausging, dass Säuglinge und Kleinkinder mit ihren Augen, Ohren Händen und anderer sensumotorischer Ausstattung denken und in ihren Köpfen noch nicht viele Aktivitäten ausführen. Das Verhalten in der sensumotorischen Phase entsteht ausschließlich durch das Zusammenspiel von Wahrnehmungseindrücken und motorischer Aktivität.
Das Kleinkind verfügt also weder über eine Vorstellungsfähigkeit, noch über eine rationale Einsicht.
Und auch wenn in diesem Artikel ganz viele tolle Sachen stehen, was das Baby und Kleinkind so lernt und hier der Eindruck entstehen mag, dass es ein kognitives Wunderwerk ist (was ja auch ist), so darf nicht vergesen werden, dass das Baby und Kind weder wie ein Erwachsener denkt noch handelt. Und sogar hier wird gesagt:
Reagieren Sie zuverlässig auf das Schreien des Kindes!
Das Baby ist ohne den Erwachsenen hilflos. Es muss von Anfang an die Erfahrung machen, dass es seine Bedürfnisse äußern kann und dass es verlässlich auf Hilfe rechnen kann. Nur so lernt das Kind den Zusammenhang zwischen seinem eigenen Verhalten und der Reaktion der Umwelt darauf, sowie ein Gefühl der Selbstwirksamkeit. Dies zeigt dem Kind, wie Kommunikation funktioniert.