Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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Schau dir das mal an:

Mann geht um 7h aus dem Haus und ist um 17h wieder heim. Vorher und hinterher hat er Freizeit.

Frau steht um 6h auf und macht das Frühstück, packt den Kindern das Schulbrot ein, bringt die Kinder zur Schule oder zur Kita. Fährt heim und räumt den Frühstückstisch ab und geht einkaufen, putzt die Wohnung und bereitet das Essen vor. Dann holt sie die Kinder wieder ab und es wird gegessen inkl. Küche wieder aufräumen. Macht Hausis mit ihnen, geht mit ihnen auf den Spielplatz oder fährt sie zum Sportverein 8und wartet da, denn nebst Weg lohnt es sich nicht für 10 Minuten nach Hause zu fahren, ist dann um 17h Zuhause. Bereitet das Abendessen vor, weil der Mann gerae nach Hause gekommen ist, der sich erst mal entspannen muss. Dann wird gegessen, sie setzt nochmal nebenbei eine Maschine Wäsche auf, badet danach die Kinder und bringt sie ins Bett. Es ist 20h. Die Kinder haben noch Durst und, weil sie noch nicht müde sind, nerven sie noch bis 21h rum und sie liest noch eine geschichte vor. Zwischendrin, weil sie eh keine Zeit für sich hat, räumt sie den Geschirrspüler aus. Mann sitzt vor dem Fernseher und spannt aus. Um 22h geht es ins Bett, Mann will natürlich noch Liebe, nachdem er sich beim Fernsehen ausgeruht hat, und mault, wenn Frau keine Lust mehr hat, weil sie abgespannt ist. In der Nacht quakt jedes Kind einmal, wo Frau sich aus dem Bett puhlt, weil der arme Mann ja wieder arbeiten gehen muss.

Ich sehe da noch sechs Stunden Arbeit und Dauerbeschäftigung bei der Frau. Und davon nimmt der Mann ihr gefälligst drei Stunden ab. Plus jede zweite Nacht das aufstehen, wenn mit den Kindern was ist.

entschuldige,
einerseits kann ich deine Zeitplanung nicht nachvollziehen,
andererseits ist deine Zeitplanung ein Beispiel für nicht Planen können.
das was du beschreibst kenne ich bei einigen Frauen, aber es ist ihnen nicht aufgezwungen, der Mann sagt nur, ich helfe nicht, ich mache es meiner Frau eh nicht gut genug.


Desweiteren muss auch der Mann um 6 aufstehen und sich fertigmachen.

ich sage dir einfach, es liegt zu 70% an der Frau wenn es so läuft wie du es beschreibst.
Erstens ist dieser Tagesablauf sowas von daneben,
zweitens ist da keinerlei Ordnung zu erkennen noch Planung
drittens würde ich selbst, wenn ich Mann wäre, meiner Frau den Vogel zeigen*, sollte sie solch einen Tagesablauf mir darstellen wollen und mich da mit einbeziehen.
 
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Ich kenne keine Frau, die das einfordert. Und auch keine, die das wirklich "schön" findet.

Frauen wollen höchstens deshalb die Zeit bei den Kindern bleiben, weil sie keine Dreifachbeastung auf sich nehmen wollen. Arbeit + Kinder + Haushalt. ;)

Jepp, dann ist Frau selber dafür verantwortlich,
wenn nicht fähig das in der Beziehung zu klären.
 
Erstens ist dieser Tagesablauf sowas von daneben,
zweitens ist da keinerlei Ordnung zu erkennen noch Planung
Natürlich ist dahinter Planung:

Aufstehen (auch Frau muss mal duschen und sich anziehen^^), Kinder wecken, Frühstück machen, Tisch decken, frühstücken, Tisch abdecken, Kinder anziehen (aufpassen, dass sie alles dabeihaben), zur Schule bringen, nach Hause fahren ( jetzt ist es 9h), Haushalt machen ( jetzt ist es 11h), einkaufen fahren ( jetzt ist es 12h), nach Hause fahren, Mittagessen kochen, ( jetzt ist es 13h)Tisch decken, Essen, Tisch abdecken, Küche putzen(jetzt ist es 14h), Hausaufgaben mit Kindern machen ...

Dann ist es schon 15h.

Dann bleiben noch eineinhalb bis höchstens zwei Stunden, die Kinder zu ihrer Sportstunde zu fahren, oder was sie sonst an Hobbies haben, oder sie auf dem Spielplatz austoben zu lassen.

17h. Dann kommt der Mann nach Hause.

Tisch decken, nebstbei noch eine Wäsche aufsetzen, Abendbrot essen ( jetzt ist es 18h), Tisch abräumen, aufräumen, Küche putzen, Geschirrspüler anstellen( jetzt ist es 19h), Kinder bettfein machen, Kinderzimmer checken und aufräumen ( jetzt ist es 20h), Kinder ins Bett bringen (kann bis 21h gehen, wenn sie nicht müde genug sind), dann schon mal den nächsten Tag vorbereiten und schwupp es ist 22h. Und nachts ist bei kleineren Kindern ganz oft was, das man aufstehen und nachsehen muss.

Dazu kommen noch Sonderlocken wie kranke Kinder, Termine in der Schule, Elternabend usw.

Natürlich bleiben zwischendurch mal 10 Minuten für einen Kaffee. Wie für den Mann im Job auch. ;)

Jepp, dann ist Frau selber dafür verantwortlich,
wenn nicht fähig das in der Beziehung zu klären.
Und genau darum, weil Männer nach wie vor glauben, ihre Aufgabe ist es, nur arbeiten zu gehen und höchstens noch ein paar Minuten vor dem Schlafengehen ihre Kinder zu bespaßen, steigen die Scheidungsraten. Oder Frauen entscheiden sich gleich unter diesen Bedingungen dagegen Kinder in die Welt zu setzen.

Und immer mehr Männer bleiben alleine und finden keine Frau.

Aber die Frau ist schuld. :ROFLMAO:
 
ich glaube die Babys werden unterschätzt,
selbst Babys schreien weil sie was wollen...entweder Essen, Kuscheln, usw.
Auch das Schreien beim ZuBettgehen, weil sie genau *wissen* das Mama jetzt gleich geht .

Das Gehirn mag sicherlich noch in der Wachstumsphase sein, aber Kinder haben von Geburt an ihren eigenen Charakter, jeder der ein Kind hatte weiß das, man merkt es doch als Mutter.
Und wenn ein Kind schreit weil es lieber auf Mamas Schoss sitzt und dort schläft, das können selbst die Kleinsten in den ersten Monaten schon umsetzen.

Das Kind begreift auch da schon recht schnell.
Sie können ja auch unterscheiden zwischen Menschen die sie mögen oder auch nicht.

Ist meine Meinung dazu.
http://m.huffpost.com/de/entry/9470566
 
Und wie willst Du ein Baby dann erziehen?

Das Natürliche wäre übrigens tatsächlich, wenn die Kinder bei den Eltern schlafen. Es ist unnatürlich, sie in ein Zimmer zu stecken, weil man seine Ruhe haben will.
Zumindest gehen Empfehlungen dahin, das Kind das erste Jahr bei sich im Schlafzimmer zu behalten.
 
ich glaube die Babys werden unterschätzt,
selbst Babys schreien weil sie was wollen...entweder Essen, Kuscheln, usw.
Auch das Schreien beim ZuBettgehen, weil sie genau *wissen* das Mama jetzt gleich geht .

Das Gehirn mag sicherlich noch in der Wachstumsphase sein, aber Kinder haben von Geburt an ihren eigenen Charakter, jeder der ein Kind hatte weiß das, man merkt es doch als Mutter.
Und wenn ein Kind schreit weil es lieber auf Mamas Schoss sitzt und dort schläft, das können selbst die Kleinsten in den ersten Monaten schon umsetzen.

Das Kind begreift auch da schon recht schnell.
Sie können ja auch unterscheiden zwischen Menschen die sie mögen oder auch nicht.

Ist meine Meinung dazu.
Was willst du somit mit deinem Beitrag aussagen? Das man diesen existentiellen Bedürfnissen eines Babys aus erzieherischen Gründen nicht nachgeben soll?

Ja und sie wollen diese Bedürfnisse nach Nähe, Nahrung und Pflege befriedigt haben. Es sind keine ersponnenen Bedürfnisse. Auch wenn das Baby unbewußt weiß, wie es sie durchsetzen kann, sind diese Bedürfnisse für ein Baby existentielle Bedürfnisse. Das ist die Natur des Babys, da es sich nicht selbst versorgen kann.

Babys, denen man diese existentiellen Bedürfnisse aus erzieherischen Maßnahmen oder weil man seine Ruhe haben will verwährt, sind echt arm dran und entwickeln auch kein gesundes Urvertrauen, wie Babys, dessen existentielle Bedürfnisse gestillt werden. Naturvölker schleppen ihre Kinder zb. bis zum 4 Lebensjahr ständig mit sich rum und diese Mütter geben nicht selten Kindern bis zum 4 Lebensjahr die Brust.

http://www.t-online.de/eltern/baby/...ntwickelt-ihr-baby-emotionale-sicherheit.html

„Ihr verwöhnt ja das Kind!“ oder „Lass’ ihn nur schreien, das ist gut für die Lungen“. Solche Sätze müssen sich junge Eltern häufig anhören - oftmals lassen sie sich davon stark verunsichern. Schließlich möchten sie keinen kleinen Tyrannen heranziehen. Doch Psychologen, Hebammen und Bindungsforscher sind sich einig: Ein kleines Baby kann man nicht verwöhnen! In den ersten Monaten eines Menschen wird das „Ur-Geborgenheitsgefühl“ geschaffen und das kann nicht groß genug sein, um ein erfülltes und erfolgreiches Leben zu führen. Das Baby lernt „Mama und Papa sind da, wenn ich sie brauche - ich bin nicht allein“ und bekommt so einen wertvollen Schatz für die weitere Entwicklung mit. Durch die Geborgenheit und die Sicherheit entwickelt es sich zu einer stabilen Persönlichkeit, die mit Krisen in der Regel gut umgehen kann und eine positive Lebenseinstellung hat.

Auf die Bedürfnisse des Babys sollte unverzüglich und einfühlsam eingegangen werden.
Dabei ist es nicht wichtig, dass Mama, Papa oder Oma sofort wissen, weshalb das Baby gerade schreit und dementsprechend reagieren. Die Zuwendung und der Versuch, das jeweilige Bedürfnis zu stillen, schafft schon Vertrauen. Die Betreuungsperson zeigt dem Baby durch eine schnelle Reaktion auf das Schreien, dass sie sich bemüht herauszufinden, was es gerade braucht. Dadurch fühlt sich das Baby ernst genommen. Muss das Baby mit langem Schreien um die Hilfe und die Aufmerksamkeit kämpfen, erfährt es, dass seine Bedürfnisse nicht wichtig sind. Es wird keine Selbstachtung lernen und sich nicht in „seiner Haut“ wohl fühlen.



Was willst du somit mit deinem Beitrag sagen? Das man diesen existentiellen Bedürfnissen aus erzieherischen Gründen nicht nachgeben soll und dem Baby zeigen soll, dass seine Bedürfnisse nicht so wichtig sind?

Klar begreift das Baby schnell. Und, was hat es dann begriffen? Nein, nicht wie üblich angenommen: "Ach, Papa und Mama lassen sich nicht auf der Nase rumtanzen von mir und ich muß lernen, dass andere auch Ruhe brauchen", sondern "ich werde allein gelassen, ich habe Angst, ich bin unwichtig, ich habe Angst ich habe Angst, ich fühle mich nicht wohl, aber keinen interessiert das......und klar ist auch, das sind keine Gedanken, sondern schlicht Emotionen, denn Babys denken nicht in der üblichen Weise wie Erwachsene, sondern leben über den Emotions.- Gefühlskörper. Das tun Kinder übrigens bis zum ca. 7ten Lebensjahr vorwiegend. Erst ab da entwickelt sich ein bewußtes Denken und Logik.

https://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/entwicklungsschritte/geistige-entwicklung/
Die geistige Entwicklung ist ein vielschichtiger Prozess. Er ist vor allem mit der Bewegungsentwicklung, der sinnlichen Wahrnehmung wie Hören, Sehen, Fühlen und dem Erlernen der Sprache verknüpft. Im Zusammenspiel von Anlagen, Reifung und Erfahrung lernt Ihr Kind allmählich, immer komplexer zu "denken", wenn auch noch auf seine eigene, kindliche Weise. Denn bis ein Kind "erwachsen" denkt, ist es noch ein langer Weg........
......................................lesen, wenn man mag......................
Logik im Hier und Jetzt
Im Alter zwischen sechs und sieben Jahren wird das kindliche Denken zunehmend logisch, auch wenn es immer noch an das Hier und Jetzt gebunden ist.

Ab etwa zwölf Jahren unterscheidet sich die Fähigkeit zu denken schließlich kaum noch von der von Erwachsenen.


Das alles bedeutet aber nicht, dass Babys und Kinder nicht lernen und nicht denken. Ganz im Gegenteil. Sie tun es einfach nur auf eine ganz andere Weise wie Erwachsene. Zuerst über die sinnliche Erfahrung (auch emotional und über Gefühle) und dann immer mehr über Zusammenhänge, doch da auch sehr viel emotional und im Hier und Jetzt. Kinder leben im Moment und weder in der Zukunft noch in der Vergangenheit.

Hier ein besonders ausführlicher Artikel über die kindliche Entwicklung:

http://www.famipoint.de/kognitive_entwicklung_saeugling_kleinkind

Das erste Hauptstadium der kognitiven Entwicklung nannte Piaget das sensumotorische, da er davon ausging, dass Säuglinge und Kleinkinder mit ihren Augen, Ohren Händen und anderer sensumotorischer Ausstattung denken und in ihren Köpfen noch nicht viele Aktivitäten ausführen. Das Verhalten in der sensumotorischen Phase entsteht ausschließlich durch das Zusammenspiel von Wahrnehmungseindrücken und motorischer Aktivität. Das Kleinkind verfügt also weder über eine Vorstellungsfähigkeit, noch über eine rationale Einsicht.

Und auch wenn in diesem Artikel ganz viele tolle Sachen stehen, was das Baby und Kleinkind so lernt und hier der Eindruck entstehen mag, dass es ein kognitives Wunderwerk ist (was ja auch ist), so darf nicht vergesen werden, dass das Baby und Kind weder wie ein Erwachsener denkt noch handelt. Und sogar hier wird gesagt:

Reagieren Sie zuverlässig auf das Schreien des Kindes!

Das Baby ist ohne den Erwachsenen hilflos. Es muss von Anfang an die Erfahrung machen, dass es seine Bedürfnisse äußern kann und dass es verlässlich auf Hilfe rechnen kann. Nur so lernt das Kind den Zusammenhang zwischen seinem eigenen Verhalten und der Reaktion der Umwelt darauf, sowie ein Gefühl der Selbstwirksamkeit. Dies zeigt dem Kind, wie Kommunikation funktioniert.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das Manipulieren fängt auch früh an bzw das austesten was funktioniert oder nicht auch wenn man nicht vom bewussten Manipulieren\Austesten reden kann
Das Austesten ist ein natürlicher Erfahrungsprozess bei Babys und Kindern, ja. Und wie du richtig schreibst: es ist nicht bewußt
Das Kleinkind verfügt also weder über eine Vorstellungsfähigkeit, noch über eine rationale Einsicht.
 
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