Frl.Zizipe
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Willkommen in Absurdistan
Ich kann nur sagen, ich hab wesentlich mehr Minuten mit meiner Tochter zu tun gehabt, als sie pubertiert hat, als wie sie im Kindergartenalter war ....
Zippe
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Willkommen in Absurdistan
Ich muss ja aufpassen, was ich schreib ("Feind" liest mitIch kann nur sagen, ich hab wesentlich mehr Minuten mit meiner Tochter zu tun gehabt, als sie pubertiert hat, als wie sie im Kindergartenalter war ....
Zippe
Ich muss ja aufpassen, was ich schreib ("Feind" liest mit), aber Söhne sind in vielem schon sehr viel pflegeleichter als Töchter - ist zumindest meine Erfahrung.
Aber ich hab meine Kinder sehr jung bekommen und daher noch gut meine eigene Jugend in Erinnerung gehabt.![]()
Meine Mutter sagt heute noch, dass sie lieber nochmal 10 Buben als 1 Mädchen großziehen würde.
Ich hätte mir einen Sohn irgendwie gar nicht vorstellen können. Mir immer schon klar, dass ich eine Tochter bekomme. Einen Sohn hätte ich nicht mit nachhause genommen ....
Zippe
fastfood.Mittagessen kochen (durchscnittlich 10 Minuten) anteilig 3 Minuten.
Mittagessen herrichten, abräumen anteilig 10 Minuten.
Abendessen kochen (durchschnittlich 30 Minuten) anteilig 10 Minuten.
Einen Sohn hätte ich nicht mit nachhause genommen ....
Zippe
fastfood.
Hättest das Paket zurückgeschickt?![]()
Soweit du lesen kannst, war da nix von Nippes polieren in dem geschilderten Tagesablauf.Das stimmt so nicht. Du lernst nur, wenn Du die Grenzbereiche anschaust (z.B. Alleinerziehende) wie man rationell und arbeitet. Natürlich kann eine Hausfrau den ganzen Tag mit dem Polieren ihrer Nippes verbringen ... nur - das ist keine Hausarbeit, sondern Hobby. Aber die effektive Arbeit für ein Kind ist nicht mehr als die 2 Stunden.
Als ich alleinerziehend mit meiner ersten Tochter war, war das auch wesentlich einfacher. Auch dann mit zwei Kindern, alleinerziehend. Deine Rechnung geht trotzdem nicht auf und ist schlicht Blödsinn. Das ist eine typisch blöde Rechnung aus Sicht eine Mannes, der nie wirklich Hand anlegt in der Familie und im Haushalt. Was du da aufgezählt hast sind ein paar Verantwortlichkeiten, sozusagen eine Mindestversorgung. Abgesehen davon, dass du das nicht vom gesamten Aufwand einer zb. 4köpfigen Familie trennen kannst.Nehmen wir ein Mittelding, Kind mit 10 Jahren (Anfang Haupschule).
Frühstück (1/3 des Aufwandes) 5 Minuten.
Abräumen, Geschirrspüler einräumen anteilig 5 Minuten.
Mittagessen kochen (durchscnittlich 10 Minuten) anteilig 3 Minuten.
Mittagessen herrichten, abräumen anteilig 10 Minuten.
Abendessen kochen (durchschnittlich 30 Minuten) anteilig 10 Minuten.
Ist mal ein Grundaufwand von 33 Minuten.
Dazu kommt Wäsche waschen (2xwöchentlich 30Minuten) anteilig 20 Minuten
Arztbesuch (1 Mal im Monat, 2 Stunden) = 120/30 = 4 Minuten
Kinderkrankheit (alle 2 Jahre 2 Wochen mit Intensivpfelge 4h am Tag) 5 Minuten
Lernen (1xwöchentlich 1h) = 10min
Bisher mal Aufwand für das Kind 72min/Tag ... 48min sind noch frei die für irreguläre Tätigkeiten frei bleiben.
Was habe ich vergessen?
Keine Ahnung, worum es dir geht. Du behauptest ein Kind braucht nicht mehr als 2 Stunden Aufwand täglich und das ist schlicht Unsinn. Dafür gab ich dir Beispiele. Das bedeutet nicht, dass ICH da meinem Kind auf den Keks gehe, sondern das dem Kind mit nur 2 Stunden Aufmerksamkeit nicht genüge getan ist. Wenn mein Kind sich in sein Zimmer zum Spielen verzogen hat, habe ich es in Ruhe gelassen. Mein Kind wollte aber meistens lieber mit mir spielen. Das sich das mit dem Alter ändert ist auch klar. Je älter sie werden, verschieben sich die Notwendigkeiten und die Beschäftigungen.hast Du jetzt gerade dein eigenes Wording betrachtet? Es ist da schon alleine das Denken, dass Du dich überfordert fühlst. Oder teilst Du dich, wenn Du mit dem Kind zum Arzt gehst, wenn Du den Haushalt machst oder wenn Du einkaufen gehst? Oder sind das doch Zeiten, die Du MIT dem Kind verbringst?
Wenn Du deinem Kind 14 Stunden auf den Keks gehst, dann wird es sich aber schön bei dir bedanken ... das braucht nicht einmal ein Baby.
Ja, da hast du vollkommen recht. Seh ich ebenso. Habe ich ja auch gemacht. Hat dann letztendlich auch zur Trennung geführt, da der Mann das klare "Nein, so nicht" nicht akzeptieren wollte und auf eine eventuelle Inkonsequenz hoffte, die dann aber nicht erfolgte.Natürlich gibt es Männer, die zum Kind mutieren. Aber da ist es auch deine Aufgabe, hier Grenzen zu ziehen. Und das ist halt eine Grundeigenschaft der Frau, sich immer mehr aufzuhalsen, ich kann ja, ich bin ja so stark (natürlich noch bestärkt durch die Emanzipation) ... und dann genau dieses Verhalten beim Mann fördert. Wäre hier ein klares "nein, so nicht", dann würden solche Verhältnisse auch nicht einreissen.
Ja.Bei sehr vielen Männern ist es natürlich gerade in jungen Jahren auch so, dass sie den Aufwand und die Verantwortung für ein Kind gar nicht abschätzen können. Da finde ich die Methode in den USA recht gut, dass die Kids in der Oberstufe eine Tamagocci-Puppe bekommen und eine Zeit lang als Paar versorgen müssen, um einmal ein Gefühl dafür zu bekommen, was das bedeutet.
Da bin ich auch deiner Ansicht. Und zwar in dem Sinne, wie ich es schon zu @Behind me schrieb.Im Endeffekt ist es aber so, dass keiner weiss, auf was er sich einlässt. Schon gar nicht, wenn es einfach "passiert". Und viele Menschen (Männer wie Frauen) sind dann halt nicht bereit, diese Verantwortung zu übernehmen.
Das ist absurd. Das kannst du doch nicht ernst meinen.Und letztendlich hat hier die Frau die Macht. Sie kann den Mann zur Kinderlosigkeit verurteilen (Abtriebung, Adoption) oder sie kann das Kind behalten und damit den Mann zur Übernahme von Verantwortung zwingen - ob er will oder nicht.
Ja, mit meinem Kind gemeinsam.Hey, Du hast auch im Sandkasten gespielt?
Weder noch.Oder bist Du vielleicht doch nur daneben gesessen, hast gestrickt oder gelesen?
Doch. Und dumm ist das gar nicht. Klar spielen Kinder irwannmal auch allein oder mit anderen Kindern in der Sandkiste und man selbst kann mal mit einer anderen Mutter tratschen. Man kann aber nicht weg, der Zeitaufwand bleibt und das Tratschen war sicherlich keine Beschäftigung, die mich erfüllte. Es gibt sicher Mütter, denen sowas taugt, die sich da ganz entspannt dem Aufpassen und Tratschen hingeben, weil es ihnen einfach gefällt. Ich gehörte nie zu diesen Personen.Egal was davon, Du hast nicht die gesamte Zeit in die Kinderbetreuung investiert (wäre ja dumm, wenn's dich eh nicht braucht weil es spielt).
Klar. Kommt halt auch auf das Alter des Kindes an.Bespaßen ist natürlich auch so eine Sache ... zu viel bespaßen macht die Kinder dann abhängig davon - es fehlt die eigene Kreativität sich zu selber beschäftigen.
Du hast echt nen Knall. Das Spielen und Beschäftigen mit meinen Kindern hat mich nicht ins Burnout geführt. Zudem kann ich mich nicht erinnern irwo erwähnt zu haben, dass meine Kinder mein einziger Lebensinhalt wären. Du vermischt da zu viel zu einer Soße. Es ist doch ein Unterschied, ob man als Frau für ALLE Belange der ganzen Familie (4 Personen) ALLEIN zuständig ist UND zusätzlich noch arbeiten geht (wie in meinem Beispiel vorher angeführt), oder ob man sich mal mit Kindern bischen beschäftigt (so nebenbei, wie man grad Lust hat, wie der Mann das oft tut).Und dich natürlich ins Burnout. Passiert halt oft bei Menschen, die selber keine oder wenig Lebensinalte haben, und sich voll auf das Kind schmeissen weil es ihrem Leben dann Inhalt gibt.
Kommt auch wieder darauf an, was DU unter Erwachsenendingen verstehst und auch auf das Alter des Kindes.Kannst Du ja. Ich kenne keine Kinder, die dich daran hindern, dich mit Erwachsenendingen zu beschäftigen. Ganz im Gegensteil, die "Erwachsenendinge" sind das, was die Kinder durch Beobachtung auch später zu Erwachsenen macht und ihnen einen breiten Horizont eröffnet.
Kommt wieder darauf an, was du unter Unterhaltungsindustrie verstehst. Wenn es dir um irwelche Computerspiele oder Fernsehen geht, dann liegst du bei mir ganz falsch.Natürlich, wenn deine Erwachsenendinge nur in Unterhaltungsindustrie bestehen ... das wird natürlich mit einem Kind schwierig sein. Aber alles andere lässt sich auch mit einem Kind regeln.
.Siehste, mir geht es da genauso. Als stressig empfand ich immer nur die Kindesväter.Ich habe Kinder nie als stressig empfunden - und Gott sei Dank auch sie mich nicht. Bei mir gibt es klare Grenzen, auch wenn ich jederzeit für die Kinder da bin (ausser die Mutter will das gar nicht). Ich spiele mit ihnen, ich lerne mit ihnen ... aber was ich halt nicht bin, ich bin nicht ihr Leibdiener, ich brauche sie nicht, um für mich selber etwas zu erfüllen (von Langeweile über Ersatzpartner bis zu Lebensmittelpunkt), sondern sie sind integraler Bestandteil einer Famile. Mit entsprechenden Rechten und Pflichten, mit klaren Grenzen wann es gemeinsame Zeiten gibt, und wann es Partnerschaftszeiten ohne das Kind gibt (bei älteren Kindern). Und da tun sich halt sehr viele Frauen schwer. Und das geht dann halt sowohl auf die Kinder (von verwöhnt bis abhängig) und auch auf die Partnerschaft.
Halt, halt, halt, halt undso haltDas hat aber halt alles sehr viel mit Prägungen, mit psyhischschen Dispositionen zu tun, die von den Eltern kommen, wie man da mit dem Kind umgeht. Und die Dispositionen des Partners und die Lebenssituation kommen dann halt auch noch dazu, und sind dann halt leider oft Stolperstein.
Aber das kann man halt nicht einseitig erzwingen, sondern das muss integral von beiden Seiten her über Persönlichkeitsentwicklung passieren ... und da ist halt Entwicklung über mehrere Generationen dazu notwendig, und keine Ideologie, die kann nur der Anstoß sein.
Wollt isch auch schon anmerken.....*gfastfood.