Anevay
Sehr aktives Mitglied
- Registriert
- 26. September 2012
- Beiträge
- 33.849
Und z.B. Walter von Locadou wäre an diesem Test wahrscheinlich interessiert gewesen, wenn er positiv ausgefallen wäre. Ich hätte ihm zumindest bescheid gesagt, so dass er das noch genauer und weiter verfolgen hätte können.
Bei einer Testperson = einem Wahrsager?
Ok, so kann man natürlich auch vorgehen, und sich immer sehr vorsichtig ausdrücken, wenn ein definitiver Beweis fehlt. Denn der wird in sehr vielen Fällen nie kommen. Es wird immer Möglichkeiten geben, eine Aussage wahr zu halten, auch, wenn ein Experiment keine Evidenz dafür zeigt und umgekehrt. Aber wozu?
Wieso sollte ich mich vorsichtig ausdrücken? Ich weiß recht gut, wie Studien zu nehmen sind, wo ich hinschauen kann, um Fehler aufzudecken oder Motive, also in welcher Absicht eine Studie durchgeführt werden soll. Und mit welchem Ergebnis.
Alleine die Tatsache, dass die gängige Wissenschaftsmeinung (Politikum) schon geradezu persönlichkeitsgestört auf alles reagiert, was auch nur mit Esoterik zu tun haben könnte, zeigt mir, dass die Vorbehalte extrem stark sind. Ein Student (aus den Naturwissenschaften) gefährdet bereits noch während seines Studiums seine berufliche Karriere, wenn er es wagt, nachhaltig öffentlich zu glauben oder gar belegen zu wollen, dass an Magie, Präkognition usw. was dran ist.
Tja, es sehr wahrscheinlich Zufall. Nehmen wir die Fälle, wo jemand z.B. etwas träumt, was er später als Präkognition interpretiert. Bei der Menge, die wir so träumen und der menge, was so passiert, müsste es eher mit einem Wunder zugehen, wenn es da nie Übereinstimmungen geben würde.
Das menschliche Gehirn sendet und empfängt ständig, auch wenn Du das grad wieder gepflegt ignorierst.
Menschen konnten sich viele Fähigkeiten von Tieren auch nicht erklären und erst nach grausamsten Tierversuchen, z.B. mit Fledermäusen, wurde herausgefunden, wieso sie sich in der Dunkelheit orientieren können. Wir meinen viel über Wahrnehmung zu wissen, ich sehe es allerdings so, dass dies nur das Offensichtlich, Einfache ist, was wir uns bislang erklären können.
Was meine persönlichen Erfahrungen betrifft, weiß ich die auch einzuordnen, bin aber nicht bereit, sie zu verallgemeinern, so wie Du es hier tust mit deiner Ein-Personen-Testung.
Und oft bietet Wissenschaft auch nicht mehr als Erklärungsmodelle an, schau mal in die Physik, wie die da rumquanten, rechnen und vermuten mit Vermutungen und Beobachtungen und doch so wenig wissen und vieles von dem, womit sie arbeiten, nie gesehen haben, geschweige denn belegt. Nicht einmal einen so alltäglichen Begriff wie Zeit kriegen die "gebacken".
Du musst ja nur an das glauben, Joey, was Du selbst sehen und anfassen kannst. Mir ist es auch fern dich von irgendetwas überzeugen zu wollen, an das Du nicht glaubst.
Nur deine Vorgehensweise und was Du angeblich beweisen willst ist nicht mehr, als das diese eine Person ganz offensichtlich in deinem Minimini-Test "versagt" hat. Tut mir Leid, aber mehr sagt es nicht aus.
Lg
Any
