Depression in den USA

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naja, de gelder kommen hauptsächlich von den zentralbanken. die drucken dieses und vergeben es, wie sollte es anders sein, als kredite.
auch der iwf "unterstützt" in not geratene staaten. hier handelt sich um ein zusammenschluss von 185 ländern, die diverse "zahlungen" an den iwf tätigen. wenn man in not gerät kann man sich auch hier kredite ziehen - unter gewissen zugeständnissen selbstverständlich.
Das heißt also, die drucken eigentlich *legal* Falschgeld und bringen das in Umlauf. Eine echte Deckung als Gegenwert gibt es ja dafür ja garnicht mehr.
Und kassieren dafür noch Zinsen - echt stark.

Nur echt drucken ist doch zu teuer - weißt du wieviel Papier das ist, bei 500 Milliarden Euro ?
Der größte Schein ist doch ein 500ter
 
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Das heißt also, die drucken eigentlich *legal* Falschgeld und bringen das in Umlauf. Eine echte Deckung als Gegenwert gibt es ja dafür ja garnicht mehr.
Und kassieren dafür noch Zinsen - echt stark.

Nur echt drucken ist doch zu teuer - weißt du wieviel Papier das ist, bei 500 Milliarden Euro ?
Der größte Schein ist doch ein 500ter

ja natürlich drucken die legal... das ist momentan der job der zentralbanken, sie sind quasi dazu verpflichtet so zu handeln, sonst wäre der ganze laden ja schon längst abgesoffen.
und natürlich wird das geld nicht wirklich gedruckt... he, wir leben in 2008 !!!
da tippt man die zahlen einfach in den pc und schiebt sie kurz mal auf die konten...
 
ja natürlich drucken die legal... das ist momentan der job der zentralbanken, sie sind quasi dazu verpflichtet so zu handeln, sonst wäre der ganze laden ja schon längst abgesoffen.
und natürlich wird das geld nicht wirklich gedruckt... he, wir leben in 2008 !!!
da tippt man die zahlen einfach in den pc und schiebt sie kurz mal auf die konten...
Eben, das sagte ich doch die ganze zeit schon - Die verarschen den kleinen Mann auf der straße also mit etwas was es garnicht gibt und lassen den das als Steuerzahler auch noch bezahlen.

Wie wäre es wenn wir kurzeitig Herbstlaub als neue Währung einführen - Liegt momentan überall auf der Sraße rum.
Einfach einen fiktiven Wert zuordnen und schon sind wir aus dem schneider.
 
ich halte das nicht für galgenhumor.
schliesslich haben wir uns die karnation ganz bewusst ausgesucht....


Und warum lehnst Du Dich nicht ganz entspannt zurück und nimmst "Dein Karma" hin?

So wie Du und einige sich hier aufführen, schafft Ihr euch damit nur neues und müßt das wieder und wieder durchleben.
Oder seid Ihr kleine Masos?


Sage
 
ich halte das nicht für galgenhumor.
schliesslich haben wir uns die karnation ganz bewusst ausgesucht....



Das schleudert uns ja zurück in die Steinzeit! :schmoll:
So mit Lehmhütten und so!

Das hab ICH mir bewußt ganz bestimmt NICHT ausgesucht.
Schon gar keine furz-doofe Finanzkrise! :D

Da komm ich lieber in 1000 Jahren erst wieder. Oder ich lande gleich in
der Steinzeit - dank Flux-Kompensator. :zauberer1
 
Verbraucherindex
US-Bürger verlieren Vertrauen in die Wirtschaft

28. Oktober 2008, 15:22 Uhr

Schockierende Daten aus den USA: Das Vertrauen der Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ist auf ein historisches Tief gefallen. Der entsprechende Index stürzte von gut 61 Punkten im September auf lediglich 38 Zähler. Das ist der niedrigste Stand seit Beginn der Messung im Jahr 1967.

Die US-Verbraucher haben so wenig Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung wie nie zuvor. Der entsprechende Index sank im Oktober auf 38,0 Punkte nach revidiert 61,4 Zählern im September, wie das Forschungsinstitut Conference Board meldete. Tiefer war das Barometer noch nie seit Beginn der Umfrage 1967 gefallen. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 52,0 Punkte gerechnet. „Die Finanzkrise hat sich in den vergangenen Wochen negativ auf das Verbrauchervertrauen ausgewirkt“, sagte Lynn Franco von dem Marktforschungsinstitut. Sowohl die Aussichten für den Arbeitsmarkt als auch für die Inflation hätten sich verschlechtert. „Das sind schlechte Nachrichten für die Einzelhändler, die sich schon jetzt auf ein sehr schwieriges Weihnachtsgeschäft vorbereiten.“

Der Index der gegenwärtigen Lage verringerte sich auf 41,9 Zähler von 61,1 Punkten. Der Erwartungsindex fiel auf 35,5 Punkte nach 61,5 Zählern im September.

Die Stimmung der Verbraucher gilt als zentraler Indikator für die Konsumausgaben, die etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen.

In Deutschland sieht die Lage etwas anders aus: Die deutschen Verbraucher widerstehen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zufolge der Finanzkrise. Trotz der teils panischen Reaktionen an vielen Börsen habe sich das Konsumklima stabilisieren können, wenn auch auf niedrigem Niveau, erklärte die GfK. Dazu trage vor allem eine leicht steigende Einkommenserwartung in Verbindung mit einer rückläufigen Sparneigung bei.

Trotz der Finanzkrise habe sich die Kauflaune der Deutschen etwas verbessert. Für November 2008 sagt die Nürnberger GfK einen Anstieg des Konsumklima-Index um 0,1 auf 1,9 Punkte voraus. „Das Konsumklima trotzt der Finanzkrise“, sagte GfK-Experte Rolf Bürkl. Im Gegensatz dazu müssten allerdings die Konjunkturerwartung sowie die Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen.

http://www.welt.de/wirtschaft/article2639903/US-Buerger-verlieren-Vertrauen-in-die-Wirtschaft.html
 
mittlerweile sieht man die auswirkungen der "finanz"krise auf die realwirtschaft.

29.10.2008 10:44

Sony verdient 90 Prozent weniger

Vorige Woche hatte der japanische Elektronikkonzern seine Jahresziele drastisch herabgeschraubt. Da war jedem klar, dass Sonys Quartalsbilanz miserabel ausfallen wird. Der Beweis hat Sony heute nachgeliefert.

Der japanische Elektronikkonzern erlitt im zweiten Quartal einen Ergebniseinbruch von 90 Prozent. Das operative Ergebnis fiel auf 11,05 Milliarden Yen (rund 89 Millionen Euro) von 111,62 Milliarden Yen vor Jahresfrist. Der Gewinn nach Steuern schrumpfte zwischen Juli und September um 72 Prozent auf 2,082 Milliarden Yen. Der Umsatz gab nur leicht nach - ein halbes Prozent.

Als Grund für das schwache Quartal nennen die Japaner vor allem den starken Yen. Außerdem fragen Konsumenten infolge der globalen Konjunktureintrübung Sonys Produkte weniger nach. Einige Produkte wie LCD-Fernseher und PCs werden zwar gut gekauft. Aber der für Sony wichtige Markt mit Kompaktkameras zum Beispiel schwächelt. Darüber hinaus leidet der Konzern unter den negativen Auswirkungen der Kursverlusten an der japanischen Börse. Diese haben sich mit über 40 Milliarden Yen im "Financial Services-Segment" niedergeschlagen.

Gewinnwarnung, die zweite
Vergangenen Donnerstag hatte Sony bereits einen deutlichen Gewinnrückgang für das zweite Quartal angekündigt. Zudem revidierte der japanische Konzern seine Gewinnerwartungen für das Geschäftsjahr 2008/09 nach unten.

Das war schon das zweite Mal in diesem Jahr. Wegen des starken Yen, des harten Preiskampfs bei Flachbildschirmen und Digitalkameras sowie der nachlassenden Nachfrage peilt Sony im laufenden Geschäftsjahr nur noch ein konsolidiertes Nettoergebnis von 150 Milliarden Yen an. Zuvor hatte der Konzern 240 Milliarden in Aussicht gestellt.

http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_319246
 
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Europa im Strudel der Finanzkrise

Von Heinz-Jürgen Fandrich

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Die Einschläge kommen näher, werden dichter und detonieren in immer schnellerer Folge.

Chronik der letzten zwei Monate.

Auch Europa ist in den Strudel der Ereignisse involviert. Kaum ein Anleger ist noch ist noch in der Lage diesen undurchsichtigen Dschungel zu erfassen. Eine Rückschau auf die letzten 2 Monate:

Großbritannien steht vor dem größten wirtschaftlichen Abschwung seit 60 Jahren, der viel tiefer gehen wird und länger dauert , als die Menschen erwarten. So Alistair Darling, the chancellor, im Interview mit dem Guardien am 30.8.2008.

Rund 500 000 Wohnungen sollen in Spanien Leerstehen. Innerhalb von sechs Monaten schlossen die zehn größten Maklerfirmen mehr als die Hälfte ihrer Filialen in Spanien. ( handelsblatt 2.9.2008 )

Spaniens Wirtschaft bricht zusammen. Die Immobilienkrise hat besonders hart in Spanien zugeschlagen. Ständig geraten neue Branchen in den Abwärtssog. ( Die Welt 2.9.2008 )

Die neueste Studie des Centre für Economic und Business Research sagt voraus, dass im kommenden Jahr mehr als 100 000 Stellen in der britische Finanzindustrie wegfallen werden. Das wäre der größte Arbeitsplatzverlust seit Jahrzehnten. ( handelsblatt 24.9.2008 )

Die angeschlagene britische Hypothekenbank Bradford & Bingley wird größtenteils verstaatlicht. Die britische Regierung stellt 18 Milliarden Euro zur Verfügung, um Bradford & Bingley zu retten. (dpa, reuters 29.9.2008)

Der angeschlagene Finanzkonzern Fortis wird teilweise verstaatlicht. Mit insgesamt 11,2 Milliarden Euro retten die Regierungen Belgiens, der Niederlande und Luxemburgs die größte Geschäftsbank der Benelux-Staaten vor dem drohenden Untergang. (REUTERS 30.9.2008)

Großbritannien. Financial crisis: Retailers face worse conditions for 30 years. ( telegraph 30.9.2008 )

Belgien und Luxemburg springen bei Dexia ein, um den angeschlagenen Immobilienfinanzierer zu stützen. Gemeinsam mit Frankreich helfen sie mit 6,4 Milliarden Euro aus. Zugleich erklärte Dexia-Vorstandschef Axel Miller seinen Rücktritt. (boerse.ARD.de 30.9.2008)

Die Fortis Tochtergesellschaft ABN Amro wurde am 3.10. 08 von den Niederlande verstaatlicht. (N-TV 4.10.08)

Bundesregierung und Bankenvertreter hatten sich in der Nacht zum Montag in dramatischen Verhandlungen auf ein Rettungspaket über 35 Mrd. EUR für die Hypo Real Estate geeinigt. Die Banken könnten sich bislang nicht darauf einigen, wie ihr Anteil von 8,5 Mrd EUR an der Bürgschaft für einen Kredit in Höhe von 35 Mrd EUR verteilt wird. ( FinanzNachrichten.de 3.10.2008 ) Die Verhandlungen sind gescheitert. Die Deutsche Bank stellte fest, dass statt der ausgewiesenen 35 Mrd. Euro bis Ende 2009 ca. 100 Mrd. Euro fehlen. (4.10.2008 N-TV) Ende offen.

Frankreich rutscht in die Rezession. Das geht aus neuen Zahlen des Statistikamts in Paris hervor. Die französische Regierung ist alarmiert - und stellt dem Mittelstand 20 Milliarden Euro zur Verfügung. ( Spiegel 4.10.2008 )

Die Regierungen Frankreichs, Deutschlands, Groß Britanniens und Italiens vereinbaren ihre nationalen Finanzinstitute jeder für sich selbst zu unterstützen. Gemeinsame Aktionen sind nicht geplant. (N-TV 4.10.08)

Die Bundesregierung übernimmt die Sicherung aller Spar- und Girokonteneinlagen privater Personen bis zu einer Höhe von insgesamt 568 Mrd. Euro bei allen deutschen Banken. Interview mit Finanzminister Steinbrück und Erklärung von Bundeskanzlerin Merkel. (ZDF Heute Journal 5.10.2008)
Die Einlagengarantie soll laut Finanzministerium für alle Girokonten, Spareinlagen und Termingelder von Privatpersonen bei nationalen Kreditinstituten gelten. Die Zusage decke damit insgesamt 568 Mrd. Euro ab. (FTD 5.10.2008)

Es fing mit Irland an: Die Regierung des Inselstaates garantierte als erste in vollem Umfang die Einlagen der Banken. Seitdem zieht ein europäischer Staat nach dem anderen nach. Zuletzt erhöhten Dänemark, Österreich und Schweden den Kontenschutz. (FTD 7.10.2008)

Die britische Regierung will in die größten Banken des Landes mindestens 45 Milliarden Pfund investieren. In den Gunuß der Finanzspritzen sollen auch Royal Bank of Scotland und Barclays fallen. (Bloomberg 7.10.2008)

In Großbritannien hat mit der Royal Bank of Scotland, Barclays und Lloyds ein Trio von großen Banken den Staat um Finanzhilfe gebeten. ( BBC 7.10.2008 )

In Island ist ein möglicher Bankenkollaps durch die Verstaatlichung der landesweiten Institute begegnet worden. Mit diesem Schritt will die Regierung die Fortführung des Geschäftsbetriebs der Banken und die Einlagen der Kunden sichern. ( BörseGo 7.10.2008 )

Angst vor dem Crash: "Die Leute heben Geld ab" ( abendzeitung 7.10.2008 )

Deutscher Export bricht massiv ein. Die deutschen Ausfuhren sind im August so stark zurückgegangen wie seit mehr als fünf Jahren nicht mehr. Die Europäische Zentralbank erwartet für die kommenden Monate "sehr schwaches Wachstum". ( Spiegel 9.10.2008 )

Markt für Staatsanleihen in Ungarn kollabiert. (FTD 9.10.2008)

Steinbrück will Rettungsplan für ganze deutsche Finanzbranche. Die Bundesregierung geht in die Offensive: Finanzminister Steinbrück schlägt erstmals ein Maßnahmenpaket zur Stützung des gesamten deutschen Bankensektors vor. Bundesbankchef Weber denkt offen über eine Teilverstaatlichung von Banken in Deutschland nach - die Zeit des Zögerns sei vorbei. ( Spiegel 10.10.2008 )

Euro-Gipfel beschließt Krisenhilfe für Banken. Europa atmet auf: Die 15 Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone haben einen Schutzschirm für ihr gesamtes Bankensystem beschlossen. Mit Liquiditätshilfen, Kapitalspritzen und neuen Bilanzierungsregeln für Banken soll die Notsituation bewältigt werden. ( Spiegel 12.10.2008 )

Koalitionsspitze einigt sich auf 470-Milliarden-Rettungspaket. Es ist das größte Finanzrettungspaket der Nachkriegsgeschichte: Kanzlerin Merkel, Vize Steinmeier und Finanzminister Steinbrück haben sich auf die Grundzüge eines Hilfsplans für die deutschen Banken geeinigt. Das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts dürfte damit Makulatur sein. ( Spiegel 14.10.2008 )

Die Konjunkturaussichten für 2009 verschlechtern sich drastisch. Die Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten, dass die globale Krise Deutschland als Exportnation besonders schwer treffen wird: In ihrem Herbstgutachten gehen sie nur noch 0,2 Prozent Wachstum aus - die Republik steht kurz vor einer Rezession.
( Spiegel 14.10.2008 )

Mehr als 1'000'000'000'000 Euro für angeschlagene Banken. Rettungspakete in ganz Europa beschlossen.
Die grossen europäischen Länder haben heute nacheinander ihre Rettungspakete für die stark angeschlagene Finanzbranche präsentiert: Allein Deutschland will mit rund 500 Milliarden Euro den Banken unter die Armee greifen. Frankreich hat 360 Milliarden Euro Staatsgelder bereitgestellt. ( nzz 14.10.2008 )

Das Leiden der Zulieferer. Die Autohersteller sind in der Krise. Was übersehen wird: Dahinter steht ein Heer von Zulieferern, die mitgezogen werden und um ihre Existenz kämpfen müssen. (FTD 15.10.2008)

Anleger rennen dem Staat die Bude ein. Der Bund kann sich vor neuen Anlegern kaum retten Bei der Finanzagentur stehen die Telefone nicht still. Vor allem die neue Tagesanleihe boomt. Die täglich neuen Schlagzeilen über die Finanzmarktkrise und die Gefahren für die Konjunktur lassen Anleger in Scharen zu sicheren Bundeswertpapieren greifen. ( handelsblatt 15.10.2008 )

Osteuropäer am Rande des Staatsbankrotts. Die Finanzkrise bringt ganze Staaten an den Rand des Ruins. Ungarn, Serbien und die Ukraine rufen nach Notkrediten. Einige Länder stehen an der Schwelle zur Panik.
( welt 16.10.2008 )

Schottland steht kurz vor dem Staatsbankrott. Mit hochriskanten, dilettantischen Auslandsengagements hat sich das größte Unternehmen des Landes schwer verhoben. (FTD 16.10.2008)

Industrie fordert staatliches Notprogramm. Deutschlands Wirtschaft schlägt Alarm: Industrie und Ökonomen fordern staatliche Hilfen, um die drohende Rezession abzuwenden. ( Spiegel 16.10.2008 )

Krise bei IKB schlimmer als befürchtet. Die weltweite Finanzkrise macht der angeschlagenen Mittelstandsbank IKB massiv zu schaffen. Langfristige Kredite seien kaum mehr refinanzierbar, erklärte die Bank - auch Teile des Neugeschäfts geraten ins Wanken. In den nächsten zwölf Monaten benötige die Bank 14 bis 16 Milliarden Euro zur Refinanzierung. ( Spiegel 17.10.2008 )

Ungarn kämpft verzweifelt gegen die Finanzkrise an. Auch die Ukraine, die Türkei und Serbien sind Fälle für Noteinsätze des IWF. ( Spiegel 17.10.2008 )

Daimler erwägt die Produktion zu drosseln, General Motors trennt sich endgültig von der Spritschluckermarke Hummer und hat ein Drittel mehr Autos auf Halde als sonst. Experten sehen die Autoindustrie in der größten Schwächephase seit der Ölkrise 1973. (manager-magazin 18.10.2008)

Sorgen um UBS. Im dritten Quartal zogen Kunden 84 Milliarden Sfr ab. ( MMnews 19.10.2008 )

Das 500-Milliarden-Euro-Rettungspaket für Deutschlands Banken ist in Kraft. Das Bundeskabinett hat in einer Sondersitzung die Hilfen samt etlichen Bedingungen beschlossen. ( Spiegel 20.10.2008 )

Das Vorgehen in der Finanzkrise soll nun weltweit koordiniert werden. US-Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz wird eine von der UN-Vollversammlung berufene Sonderkommission führen. (manager-magazin 20.10.2008)

Angesichts der Finanzkrise will der französische Staat den sechs größten Privatbanken des Landes bis zum Jahresende mit insgesamt 10,5 Milliarden Euro frischem Kapital unter die Arme greifen. (manager-magazin 20.10.2008)

Die britische Industrie blickt mitten in der Konjunkturflaute so skeptisch in die Zukunft wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Die Unternehmen gehen davon aus, dass sie ihre Produktion so stark drosseln müssen wie zuletzt im Sommer 1980, wie der Branchenverband CBI am Dienstag mitteilte. ( Handelsblatt 21.10.2008 )

Frankreichs Präsident hat angesichts der Finanzkrise zur Stützung der europäischen Wirtschaft eine Teilverstaatlichung strategisch wichtiger Industrien vorgeschlagen. … Die Wirtschaftskrise ist da", sagte der französische Präsident. ( Spiegel 21.10.2008 )

Die LBBW ist ein weiterer sicherer Kandidat für das Rettungspaket der Bundesregierung. Einer großen Bilanzsumme von 500,4 Mrd. Euro zum Ende des 1. Halbjahres stehen nur lausige 8,65 Mrd. Euro an Eigenkapital gegenüber. ( 21.10.2008 )

Laut ‚Capital’ ist im vergangenen Krisenjahr die Bilanzsumme des Instituts, also das gesamte Geschäftsvolumen, dramatisch gestiegen, ohne dass ihr Eigenkapital-Puffer entsprechend erhöht wurde.
Das Institut bewegt dadurch wesentlich mehr Masse, der aber nahezu gleich bleibend viel Eigenkapital als Sicherheit gegenübersteht. Diese Relation vom Eigenkapital zur Bilanzsumme lag zuletzt bei mageren 1,6 Prozent. (MMnews 21.10.2008)

Heute hat der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy eine Teilverstaatlichung strategisch wichtiger Industrien vorgeschlagen, um die europäische Wirtschaft zu stützen. (WIWO 21.10.2008)

Die französische Grossbank wird 2,55 Milliarden Euro aus dem Rettungsfonds der französischen Regierung in Anspruch nehmen. (Berner Zeitung 21.10.2008)

Angesichts der Finanzkrise müsse die niederländische Großbank ING zehn Mrd. EUR Staatshilfen in Anspruch nehmen. ( BörseGo 22.10.2008 )

6,4 Milliarden Euro Kapitalbedarf bei der BayernLB. ( Spiegel 22.10.2008 )

VW trennt sich von bis zu 25.000 Leiharbeitern. (Welt 23.10.2008 )

Island steht vor dem Staatsbankrott. Der Internationale Währungsfonds stellt dem Land einen Kredit über zwei Milliarden Dollar zur Verfügung. Das reicht wahrscheinlich bei Weitem nicht aus. ( Spiegel 24.10.2008 )

Sechs-Milliarden-Franken-Spritze schockte die Schweizer. Die staatliche Hilfe für die Großbank UBS ist ein Schock für die Schweiz. ( Spiegel 24.10.2008 )

Steinbrück warnt vor Zusammenbruch des Finanzsystems. Die Finanzkrise wird die Bundesrepublik nach Einschätzung von Peer Steinbrück noch mindestens bis Ende 2009 in Atem halten. Der Finanzminister sieht nach wie vor die Gefahr eines Kollaps des Finanzsystems. (spiegel 25.10.08)

Der deutsche Autohersteller Daimler reagiert laut einem Zeitungsbericht mit fünf Wochen Zwangspause auf den drastischen Einbruch der Nachfrage. ( Frankfurter Allgemeinen 25.10.2008 )
BMW, Volkswagen, Fiat, General Motors, Peugeot, Renault - überall wird radikal gestrichen: Schichten, Investitionen, Personal. ( FAZ 26.10.2008 )

Region Mittel- und Osteuropa: … jetzt geht es Schlag auf Schlag: Die exportabhängige Industrie leidet unter der Nachfrageflaute im Westen. Kapital fließt ab. Kredite in Auslandswährung können nicht mehr bedient werden. Den Ungarn droht sogar ein Staatsbankrott. ( WIWO 26.10.2008 )

Postbank muss wegen der anhaltenden Finanzmarktkrise ihr Kapital um bis zu eine Milliarde Euro erhöhen und die Dividende für dieses Jahr streichen. 460 Mill.€ Verlust im dritten Quartal. ( Handelsblatt 27.10.2008 )

http://www.mmnews.de/index.php/200810291414/MM-News/Europa-im-Strudel-der-Finanzkrise.html
 
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