Demut ist Sex mit Gott.
Was ist Wahrheit? Was ist Liebe? Und was ist wahr, wahrhaftig daran?
Wahrheit ist Liebe, die keiner wollte. Alle sehnen sich danach und halten diese Sehnsucht bereits für Liebe in Aktion selbst, für Ausdruck von Wahrhaftigkeit. Und sind so mehr Sehnsuchtsfetischisten denn Liebeskünstler, in Wahrhaftigkeit. Der nackte Ausdruck des Eindrucks. Die Blaupause auf der Suche nach sich selbst mutiert zum Original.So sie ehrlich ist. Es gibt ja nichts anderes. Jesus. Gott stirbt für dich... für mich. Und darf. Muss Satan sein. Du.
Irgendwann, wenn diese Sehnsucht sich in sich selbst, durch sich selbst abnutzt und ihre Schleier lüftet, wir uns sämtlicher Fremdimplantate wie weltlicher Konditionierungen und Co wie Hormonsteuerung zb *G entledigen, die diese Sehnsucht überhaupt erst erzeugten erkennen wir in ihr das was sie schon immer war. Der grösste Trugschluss allerzeiten, zwar... doch aber auch die Mutter aller Liebesdramen, Komödien, Tragödien, Zärtlichkeiten und Kriegsgewalten.Nur ein weiteres Murmeltier. Das täglich grüsst. Leben eben. Eine Brücke in den Brücken zum Du,... die höchste wohl. Indigo. Da dürften wir landen, wenn wir unserer Sehnsucht bis zum geht nicht mehr folgen.
Und während wir gerade noch meinten dieses oder jener müsste sich ändern stellen wir nun an der Schwelle zum neuen Ufer erstaunt fest, dass wir es sind, die sich gewandelt haben, ja gerade dabei sind, immer und immer zu. Und dabei exakt das sind, geworden sind, was wir schon immer waren. Nur frei. Frei von weltlicher Einmischung und ihrer Kinder, der Zulassung dieser aber gleichzeitig auch frei von dem Zwang sich davon zu befreien.Sein. So sein. Wer bist du? Wir lassen jetzt etwas anderes und doch Altbekanntes zu. Uns selbst. Beschnitten um die Illusion von Gefallsucht und Erfüllungshelfertum sowie Fehlinterpretationen, Manipulationen und das affige hofieren derer, auf das ja nicht die Wahrheit ans Licht käme...
Veröffentlicht: 09.10.2011 um 22:33 von Fiory
...jedoch ultimativ bereichert um die schonungslose Selbsterkenntnis die ihren Höhepunkt im sokrates´schen Paradoxon der Bescheidenheit erlangt: "Ich scheine also um dieses Wenige doch weiser zu sein als "sie", dass ich, was ich nicht weiss, auch nicht glaube zu wissen... geschweige denn vorgebe oder etwa lebe "
Und jetzt passiert etwas im wahrsten Sinne des Wortes Merkwürdiges: Das was vorher, gerade noch; jetzt soeben Sehnsucht war weicht in der eigenen Konstante der Wandlung im Sosein, einem Daseinsaspekt der so rein und so unendlich tief ist, dass jede Beschreibung dessen nur wieder Verunreinigung und oberflächlich sein kann. Stille. Stillstand. Das ganze nochmal von vorn. Nur anderherum. Dieses mal. Dieses einemal. Demut. Die heilige Mutter Gottes. Der Wahrheit, des Weges und des Lebens. Ihr und nur ihr ist die Wahrheit anvertraut. Denn sie kann sie nicht nur ertragen, sondern auch gleichzeitig noch austragen und ihr Geheimnis bewahren aber jenen schenken, die ihren Mann stehen können. Mitten in dieser Welt und doch nicht von ihr oder doch?. Allein. Oder, eben doch nicht so ganz allein. Wie du mich gelehrt hast, Muf?
Wir alle haben die Wahrheit schon viel zu oft abgetrieben. Und darin sind wir schuldig im Sinne der Anklage. Als wir aber entschlafen, da sind wir selbst neben Richter, Angeklagter und Advokat eben der Kläger und sein Staatsanwalt. Wir selbst. Zersplittert in Nebel eben. Das jüngste Gericht im ewigen Hier und Jetzt. Ein gerechtes Urteil. Wahrheit ist Liebe die niemand wollte. Ausser dieser einen. Demut. Und sie wird sie empfangen. Und auch austragen. Der Welt schenken. Oder sie ihr Opfern. Deine Wahl. Amen.
(wie immer... Ins..pi.. ration!)
