Laguz
Sehr aktives Mitglied
Offenbar bekam Nawalny bereits in Omsk Atropin, das nur dann verabreicht wird, wenn eine Vergiftung vorliegt bzw. vermutet wird.die russische Seite hat 59 Untersuchungen in den ersten 44 Stunden durchgeführt,
wo der Patient in Omsk war, und alle Unterlagen sind für die deutsche Seite
zugänglich
jetzt warten man auf Belege/Beweise aus D.
Zumindest sagt das der Chemiewaffenexperte Blum.
Weiß nicht, ob das hier schon gepostet wurde.
Der Spiegel hat den Experten Marc-Michael Blum zu Nawalny und einer möglichen Vergiftung befragt:
Chemiewaffenexperte zum Fall Nawalny: "Waren sie wirklich so dumm?"
Alexej Nawalny wurde vergiftet, doch mit welcher Substanz genau? Der Chemiker Marc-Michael Blum erklärt, wie sich verräterische Molekülreste im Körper finden lassen.
Auszug:
SPIEGEL: Steckt also der russische Staat hinter dem Anschlag?
Blum: Das kann ich nicht sagen. Wenn es so wäre, würde ich mich aber fragen, warum die Russen schon wieder mit solchen international geächteten Giftstoffen in Verbindung gebracht werden wollen. Waren sie wirklich so dumm? Zumal es, so zynisch das klingt, effektivere Möglichkeiten gäbe, jemanden zu töten.
SPIEGEL: Womöglich ging es darum, ein Zeichen zu setzen. Vielleicht sollte Nawalny gar nicht ums Leben kommen.
Blum: Das ist möglich. Andererseits hängt bei solchen Anschlägen so viel vom Zufall ab. Wären die Skripals zum Beispiel damals nicht innerhalb von wenigen Minuten von einem Rettungswagen betreut worden, hätten sie wohl nicht überlebt. Und was Nawalny angeht: Wenn der Pilot seines Flugzeugs nicht im Omsk gelandet wäre, könnte er jetzt genauso gut tot sein.
SPIEGEL: Nawalny soll bereits im Krankenhaus von Omsk mit Atropin behandelt worden sein.
Blum: Das ist für mich ein Hinweis darauf, dass man zu diesem Zeitpunkt bereits eine Vergiftung vermutete. Wenn jemand, wie es dann später über Nawalny hieß, Probleme mit niedrigem Blutzucker hat, dann gebe ich ihm kein Atropin.
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wo ist das Bild auch sehen!!!!!!!!!!!!!!!!!