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Das Peter-Prinzip

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Pfeil, 29. August 2019.

  1. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

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    Ich gebe dir Recht.

    Ich habe den leisen Verdacht, das Peter-Prinzip wurde nicht ganz verstanden.
    Es besagt in keinem Fall, dass "die da oben" besonders inkompetent sind oder auch nur inkompetenter als andere "weiter unten".

    Es ist nach besagtem Prinzip durchaus möglich, dass Leute an der Spitze immer noch unterfordert sein können, während jemand weiter unten völligst überfordert ist usw..
    Solche top Mitarbeiter verlassen dann mitunter das Unternehmen, um anderweitig noch mehr Herausforderungen anzunehmen oder bleiben halt da, wo sie sind (was gut oder schlecht sein kann).

    Peter konstatiert: „Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen.“
    ...
    Peter ist der Meinung, dass nicht alle zur gleichen Zeit ihre Stufe der Unfähigkeit erreichen: „Die Arbeit wird von den Mitarbeitern erledigt, die ihre Stufe der Inkompetenz noch nicht erreicht haben.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip

    Demnach arbeiten also auf allen Hierarchiebenen einige Mitarbeiter gut und andere weniger gut.

    Das ganze Konstrukt ist reine Hypothese und wurde - wohl aufgrund seiner Komplexität und mangelnden Übertragbarkeit - nie wissenschaftlich fundiert evaluiert.
     
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  2. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

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    aber es ist eben ihr Job in ihrer Position *zu repräsentieren mitunter, zumindest ist sie ein Mensch dem man nicht *krankmachen unterstellen kann.
    aber das nur nebenbei da ot.
     
  3. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

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    liebe @Ireland
    ja so sehe ich es aber auch, überall findet man Kompetenz oder Inkompetenzen, unten wie oben.....
    braucht man dazu ein Prinzip? ich weiss nicht, da reichen doch offene Augen oder nicht?

    das einzige ist, daran erkennt man doch nur, wo wessen Grenzen liegen oder wo wessen Unfähigkeiten liegen,

    dem einen ist ein Kassenjob schon zu hoch und ist bei dem Putzen gut bedient,
    der andere ist als Buchhalter geboren aber nicht zum Job um Reden zu halten. usw.
     
  4. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Merkel würde nie krank machen, schliesslich ist die Macht ihr einziges Vergnügen. Sie würde auch noch die ganze EU übernehmen. ;)
     
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  5. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Überhaupt ist es ja nicht so, dass alle überall regelmässig befördert werden. Das gibt es so ungefähr wohl nur in grossen Institutionen wie der kanadischen Schulbehörde.

    In den allermeisten Fällen entscheidet man sich früh für einen Beruf wie Lehrer oder Busfahrer und da kann man eigentlich gar nicht ständig befördert werden, weil die übergeordneten Stellen wieder ganz andere Berufe sind.

    So universell ist das Peter-Prinzip wohl nicht anwendbar. Und doch stimmen einige vorher erwähnte Punkte. Das einfache Leben ist oft schöner als die gehobenen Positionen, die man später erreichen kann, wenn man da auch mehr verdient und einen höheren Sozialstatus hat.

    So mancher leitender Polizeidirektor, könnte sich zu dem einfachen Streifendienst zurücksehnen. Da war manchmal noch wirklich etwas los und man verbrachte seine Zeit nicht nur am Schreibtisch.
     
  6. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

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    Deshalb ist das Peter- Prinzip nur Hypothese.

    Auf viele Berufszweige läßt es sich gar nicht anwenden, weil die notwendigen Hierarchiebenen fehlen und es klammert aus, dass ggfs. viele Menschen gar nicht "aufsteigen" wollen, gar gezielt Teilzeitstellen suchen u.ä..

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die meisten Menschen tatsächlich Spitzenpositionen anstreben, in denen sie nicht ein Fünkchen Freizeit und Privatsphäre mehr haben (Merkel ist hier gefallen - man lese ihren Terminplan ... ).
    Aber auch andere hohe leitende Positionen ... Tag und Nacht erreichbar sein, für alles die Verantwortung tragen, in den Medien präsent sein, Reden halten, sich nicht einen einzigen Fehler leisten können ohne weitreichende Konsequenzen- das ist sicherlich nicht jedermanns Sache (eher die Sache von sehr wenigen, vermute ich).

    Diese Komplexität aller Berufszweige läßt sich nicht auf ein Prinzip runterbrechen.
     
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  7. David Cohen

    David Cohen Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Irland, es ist inzwischen ziemlich "klar" und untersucht, welche Menschen Spitzenpositionen anstreben.
    Da geht es definitiv nicht um Freizeit oder Privatsphäre.
     
  8. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Saarland
    Dürfte auch häufig darum gehen wie gut sich jemand verkaufen kann (meine Mutter ist gut darin, selbst wenn sie null Ahnung von irgendwas hat), und/oder wie gut derjenige Freunde (inklusive Pseudofreunde) macht. Wobei ich fairerweise zugebe, dass soziale Kompetenz bestimmt hilfreich ist in Führungspositionen. Allerdings sind soziale Kompetenz und soziales Verhalten wiederum nicht unbedingt das selbe.

    Aber was hier angesprochen wurde dürfte sicher eine bedeutende Rolle dabei spielen, wenn Leute unterqualifiziert sind.
     
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  9. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

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    Es gibt einen ziemlichen Unterschied zwischen denen, die gern in Spitzenpositonen wären und denen, die darin sind und denen, die sich nur vage irgendwas darunter vorstellen.^^

    Lt. Studien schaffen es gesellige Menschen (fallen u.a. in das Cluster "Freizeit und Privatsphäre") seltener in Spitzenpositionen. Wenn sie darin sind, sind sie jedoch häufig besonders erfolgreich.

    Das ist ein weiterer Faktor, der im Peter- Prinzip zu berücksichtigen wäre.
     
  10. David Cohen

    David Cohen Sehr aktives Mitglied

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    Kösching, in Bayern
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    Ja, das ist logisch.
    Noch interessanter ist es welche Menschen es in Spitzenpositionen schaffen, findest du nicht ?
    Das ist ein weiterer Faktor, der im Peter- Prinzip zu berücksichtigen wäre.
     
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