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Das Leiden der Esoteriker

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Onthaline, 10. Oktober 2014.

  1. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    @mondblume
    sehr schöner Beitrag danke.

    Mit dem leiden von onthaleid ist sicher ein emotionaler Zustand gemeint und kein physisches Leid, wobei sich ja oft auch die Psyche über den Körper ausdrückt.

    Also erst mal ist Leid ein Gefühl, dass das Leben beherrschen kann, aber wie mondblume schon drauf hingewiesen hat, es ist einfach da oder aber man geht einen Schritt weiter und erkennt dieses Leid und nimmt es nicht nur wahr als Schmerz sondern wird sich dessen bewusst. Ohne Bewusstsein ist seelischer Schmerz/Leid einfach nur unerträglich. Erst bewusstes Erkennen bringt uns einen Schritt weiter. Buddha hat dies sehr gut erkannt und als Lehre formuliert.

    Wer entscheidet darüber wie du dich fühlst?

    LGInti
     
  2. Mondblumen

    Mondblumen Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juli 2013
    Beiträge:
    8.134
    Hallo Inti,

    danke dir auch. :kiss4:

    Ich glaub ja langsam, (manchmal), dass das auch eine kosmische Angelegenheit ist, wie sich jemand fühlt und "was" jemand fühlt?!
    So wie "ich" auch keinen Einfluss auf meine Gedanken habe (die 'kommen'), ausser ich denk bewusst über etwas nach?!

    Was meinst du?
     
  3. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    8. Juli 2004
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    Nordhessen
    @mondblumen
    na da holst du ja weit aus mit dem "kosmisch" - aber stimmt schon - kosmisches sind wir auch - kosmisches geht durch uns durch, wir sind daraus entstanden. Wir sind der Kosmos! :D

    Die Gefühlswelt eines Menschen ist geprägt, von seinem Menschsein, von seiner Vergangenheit. Deshalb gehe ich davon aus, dass Gefühle nicht "einfach so" dies oder das ausdrücken, sondern schon ihre Ursachen haben. Aber ich gehe davon aus, dass wir uns da bewusst einmischen können und ein Selbstbestimmungsrecht haben.

    tja, wo kommen die Gedanken her? Ich denk mal - es braucht Auslöser (bewusst oder unbewusst) für die Gefühle und es braucht Auslöser (bewusst oder unbewusst) für die Gedanken und vielleicht kann Bewusstsein auch Auslöser sein, oder braucht das Bewusstsein einen Auslöser?

    Hier wirds interessant!

    LGInti
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2014
  4. Mondblumen

    Mondblumen Sehr aktives Mitglied

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    Ja, ich weiss, ich denk da ja auch so, man lebt bis zu einem gewissen Grad aus Erinnerungen, was diverse Gefühle angeht (oder man ist hormonell gesteuert) - aber ich hab eben auch diesen anderen Gedanken. Der mit dem Magnetfeld und allem anderen zusammenhängt, evtl. - Vielleicht dann, wenn die Erinnerungen Vergangenheit sind, abgeschlossen?! (wenn man quasi 'leer' ist ...) - So wie bei unseren Gedanken, die, die so kommen, und die, die man bewusst herbeiführt/herbeiführen will, über Nachdenken usw.?!

    Wenn man das so sagen oder nennen kann/will.


    Ja, jaa, lach mich ruhig aus. :D:tongue:;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2014
  5. Mondblumen

    Mondblumen Sehr aktives Mitglied

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    Wahrscheinlich nicht nur wenn man 'leer' ist, das wird auch so Einfluss haben, vermute ich mal - bzw. da geh ich fast stark von aus.

    Weil wegen "wir sind der Kosmos" (Inti) ... :tongue::D:thumbup:
     
  6. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    @mondblumen
    wiso sollte ich? Mein Lacher bei dem Kosmos war eher ein Lacher über meine eigene Aussage, da war ich sehr egoistisch. :)

    Erinnerungen sind manchmal sehr lebendig und gehören für viele Menschen (wenn nicht für alle) zur Gegenwart, sind also nicht vergangen, sondern Teil des HierundJetzt.

    ja eine physische Ursache und ganz schön raffiniert eingefädelt.

    Meinst du damit "verarbeitete" Vergangenheit?

    Unser menschliches Sein hier sehe ich als Arbeit an einem Projekt, das Projekt heißt "Physis". Alles was je in der Vergangenheit passiert ist, hat Veränderung bewirkt, aber es sind immer Relikte geblieben - also das was in der vergangenheit "HierundJetzt" war, hat sich in der Physis abgebildet ist sozusagen "erstarrt", das können wir erkennen an den Basaltblöcken, die irgendwann flüssig aus der Erde kamen und dann erhärteten. An der Entstehung von biologischem Sein. Aber auch in der Kultur, die der Mensch erschaffen hat. Vergangenheit ist erstarrtes HierundJetzt, dieses Erstarrte kann in der Physis nicht mehr verändert werden, aber die geistigen oder auch seelischen Ergüsse sind immer noch bearbeitbar, sie sind nicht so starr, wie der Basaltblock, da passiert Veränderung.

    Nur ein paar Gedanken, wie siehst du das?

    LGInti
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2014
  7. Mondblumen

    Mondblumen Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juli 2013
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    8.134
    War nicht böse gemeint, ich hätte es dir gestattet ;) mich auszulachen :D - weil manche meiner Gedanken evtl. auch mal was abstrus sind oder sein/wirken können.

    Ich hab die Vermutung, dass Gefühle aufgelöst werden können, wenn sie noch mal durchlebt werden.
    Was, so vermute ich, in einem (universellen?) Prozess passieren kann und/oder wird - bis zur vollkommenen Leere?!

    Mhmm, ich glaub schon, dass das Erstarrte wieder erweichen kann und sich auch auflösen kann ...

    ich weiss es nicht, ich hoff's aber irgendwie. :)

    Und meine da auch ein Beispiel zu haben, dass sich (bei mir) als ich 32 war auch was gewaltig gelöst hat, was vorher erstarrt und 'tot' war.
     
  8. tanker

    tanker Sehr aktives Mitglied

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    12. Dezember 2010
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    1.868
    Alle Menschen,

    die sich ihrer Verletzlich-, Vergänglichkeit und ihren eigenen Unzulänglichkeiten bewusst geworden sind,

    die leiden zumindest hin und wieder unter diesem Wissen,

    so mancher will am liebsten gar nichts davon wissen und überspielt oder verdrängt dieses Wissen lieber,

    anstatt es sich bewusst einzugestehen,

    Superwoman und Superman gibt es halt nur hollywoodmäßig aufbereitet, doch selbst der auf die Leinwand projizierte Superman soll einen Schwachpunkt haben "Kryptonit" soll ihn schwächen, wahrscheinlich ist nur Superwoman ohne jeden Schwachpunkt und Makel zu sehen, das weiß ich allerdings nicht,

    wäre allerdings typisch weiblich,

    das Perfekt sein,

    meine ich... :kiss4:
     
  9. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

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    n.ö.
    danke auch für deinen offenen beitrag. habe selbst auch lange zeit gedacht, dass karma nicht so wirksam sei.
    bei der dynamik der bewusstseinsbildung stieß ich wie du auf widerstände, die wohl in mir begründet waren und sind.
    ich dachte lange zeit auch an das wirken meines egos und weiss jetzt, karma ist ein aspekt des egos und muss beachtet werden.
    das ego empfindet karma als unangenehm, weil karma immer wieder aus dem unterbewusstsein auftaucht, meist überraschend.
    so sind die schwierigen lektionen unseres lebens meist karmabedingt und sollen dazu führen, aufgelöst zu werden.
    wir dürfen uns daher nicht wundern, wenn zu den aufgaben des tagesbewusstseins die lektionen des karmas dazu kommen.
    so entsteht m.m.n. das, was wir leiden nennen. wir sollten es aber begrüssen und als option zur transformation zu sehen.

    lg winnetou:)
     
  10. Neutrino

    Neutrino Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    :lachen::thumbup:

    Das nenne ich doch mal einen Ruf von der Esoterik in die Spiritualität.:D

    Wer den Witz nicht kennt steckt in mitten der leiden des jungen Werthers, des Esoterikers. *schnief... einer für uns Esos :umarmen:

    Und einer für uns Spirituelle: :umarmen:


    Und einer explizit für uns Onthaline :umarmen:
     
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