Das Geheimnis der Magier!

Genau- der Wille ist nicht frei, er steht nämlich unter dem Diktat von Ängsten und Begierden. Frei ist er erst dann, wenn er von diesem Diktat frei ist, nur- dann will er gar nix mehr.

Nein, absolut Nein. Der Wille ist frei, Dein Wünschen ist es nicht. Der Wille der Magier hat wenig bis nichts mit dem Willen, wie er gemeinhin verstanden wird zu tun.

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Hallo a418

Zitat:wenn du ein System, welches auch immer, beweisen willst, dann brauchst Du ein System > Sytem, das ist der Witz

Das würde heißen, dass das Universum sich selbst nicht erkennen kann.
Vergebene Mühe?

Allerdings deckt sich das sehr mit meinem Gedanken, dass es keine letztliche
Metaebene gibt, dass alles subjektiv ist.

Aber:
Darum auch die Dialektik: Verbindung aus Subjektivem und Objektivem.
Das wäre eine Lösung inerhalb des Systems.

Wenn nichts mehr bewiesen werden muss, weil alles aus mir selbst entsteht.

P.S: Ich muss ja meine Erlebnisgehalte nicht beweisen.
Was bewiesen werden muss, ist immer das, was außerhalb meiner selbst ist.
 
Hallo a418

Zitat:wenn du ein System, welches auch immer, beweisen willst, dann brauchst Du ein System > Sytem, das ist der Witz

Das würde heißen, dass das Universum sich selbst nicht erkennen kann.
Vergebene Mühe?

Allerdings deckt sich das sehr mit meinem Gedanken, dass es keine letztliche
Metaebene gibt, dass alles subjektiv ist.

Aber:
Darum auch die Dialektik: Verbindung aus Subjektivem und Objektivem.
Das wäre eine Lösung inerhalb des Systems.

Wenn nichts mehr bewiesen werden muss, weil alles aus mir selbst entsteht.

P.S: Ich muss ja meine Erlebnisgehalte nicht beweisen.
Was bewiesen werden muss, ist immer das, was außerhalb meiner selbst ist.

So seh ich das auch!
 
Er steht nicht darunter....sondern MAN/DU stell(s)t ihn darunter.
Und danach, WENN man seine NATUR erkannt hat, WILL er ERST RECHT...nämlich das, WOZU ER HIER IST.
Ja, das stimmt- ich stelle ihn darunter. Das tue ich bewusst.

Wenn man die wahre Natur des Willens erkannt hat, dann will man erst recht, nämlich das, WOZU MAN HIER IST- genau. Aber obwohl man die Natur des Willens erkannt hat, fallen nicht alle Ergebnisse wie gewollt aus- das liegt daran, dass man sehr wohl in einem Augenblick der Erkenntnis die Natur des Willens tief schauen kann, aber der Augenblick währt nicht. Auch wenn er sich des öfteren wiederholt, bleibt seine Natur zwiespältig- einerseits sind die Ergebnisse wie gewollt, was grosse Freude auslöst, andererseits aber sind die Ergebnisse so besch...eiden, dass man kopfkratzend dasteht und sagt: DAS wollte ich nicht, da bin ich mir sicher. Trotzdem ist es passiert. Wie das?

Bei dieser Vorgehensweise liegt der Schwerpunkt vorwiegend im Aussen, weil der äussere Erfolg mit dem inneren Willen abgeglichen wird. Man will die Quote verbessern durch Verfeinerung der Methoden, durch noch schärferes Hinschauen uä. In Wirklichkeit liegt der Fehler woanders: im Schwerpunkt. Neo erkennt das, als er vor dem Architekten steht: es ist nur eine Frage der Entscheidung. Wenn wirklich alles dem eigenen Geist entspringt- und man dies weiss- warum überprüft man es ständig? Um es sich selbst zu beweisen? Wozu? Man kann sich willentlich dazu entscheiden, dies zu lassen- damit legt man den Schwerpunkt in sich. Wenn man das tut, dann ist der Wille so frei wie nie zuvor- weil er schon wieder etwas von dem verworfen hat, was er zuvor wollte.

Qia schrieb:
Missverstandene "Nirvanakonzepte" oder "falsche" Glückseeligkeitskonzepte sind bei solchen Erwägungen reine Störfaktoren.
Ja, das stimmt auch- solche Erwägungen stören dann an sich- ob missverstanden/falsch oder zutiefst wahr/richtig.

:)
 
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