Wahrhaftig, bei dieser Abstimmung über die Impfpflicht hat sich der Deutsche Bundestag bis auf die Knochen blamiert.
Stimmt! Das war politisches Kasperletheater.
Ich hätte auch eine - vorherige- Einigung zwischen CDU und der Ampel gut gefunden.
Sie hätten gemeinsam einen - für viele - annehmbaren Vorschlag einreichen können.
Aber die Landtagswahlen stehen ins Haus, und da musste sich die CDU ja deutlich abgrenzen.
Ich bin gegen eine Impfpflicht ab 18. Wohl aber für eine für ältere Menschen ab 7O und natürlich für Leute, die in der Pflege ( und in Krankenhäusern, Arztpraxen, etc.) arbeiten. Ich bin auch für eine
"Aufklärungspflicht" für Leute ab 18.
Warum?
Ich wohne jetzt hier zwar auf dem Land, habe aber trotzdem Kontakt zu Querdenkern, die, in netter Naivität, zu weit entfernten Demos fahren und im nächsten Ort gemeinsam 'spazierengehen'.
Und das Witzige ist: das sind frische Menschen, die sich wohltuend von den alten, erzkonservativen CDU-Kadern auf dem Land unterscheiden.
Die nehmen in ihrem Protest jede Menge unsichere Bürger mit. Auch Familien mit Kindern, die dann alle herzig mitlaufen. --- Da fehlt Aufklärung!
Vielen geht es darum, dass sie sich gegen die Bevormundung des Staates wehren wollen, bei anderen ist schlichtweg Angst vor den Impfen im Spiel.
So habe ich hier mindestens drei Leute, die regelrecht ANGST haben. Eine sehr nette Kunsthandwerkerin sagte mir im Februar 21, als ich erzählte, dass ich mich natürlich habe impfen lassen: "Na! Da hätte ich den Beruf gewechselt!" Ihre Hausärztin hatte sie vor den Impfen gewarnt!
No 2. ist eine 68 jährige Frau, die über lange Zeit ihres Lebens von Ärzten mit falscher Diagnose behandelt wurde, und jetzt körperlich die Folgen dafür trägt. Rückgängig machen lässt sich der Schaden nicht, aber ich kann verstehen, dass sie sich lieber daheim verbirgt und dick Masken trägt, als sich erneut dem Risiko einer chemischen Faschbehandlung zu unterziehen.
No 3. ist eine junge Lehrerin mit zwei kleinen Kindern, die nach der ersten Impfe mit Biontec so starke, wochenlange Nebenwirkungen hatte, dass sie sich weitere Impfen nicht mehr zutraut.
No 4. muss ich eigentlich nicht erwähnen, denn sie ist verstorben. Sie war 65. 20 Jahre lang bekam sie von ihren Ärzten Cortison in ganz niedriger Dosierung. Nach der Menopause entwickelte sich Knochenschwund - Osteoporose - und Muskelschwund. Sie war eine lebenslustige Frau, die, mit 65, nun auf den Rollstuhl angewiesen war, und die ich ein Jahr lang daheim betreut habe.
Sie lehnte natürlich die Impfen ab, denn sie erwartete nur Schlechtes davon.
Sie hätte die Impfen vermutlich gar nicht ausgehalten, OBWOHL ihr die Ärzte dazu rieten!
Sie ist letztlich gestorben an einer Salbe gegen Krätze. Krätze, die sie sich bei einem Reha- Aufenthalt nach kurzzeitiger Hospitalsierung in einer Pflegeeinrichtung fing. ( Ich hatte die Krätze durch sie übrigens auch, denn wir Betreuer machen ja die ganzen Arbeiten, die ein Pflegedienst nicht macht: Betten beziehen, Wäsche waschen, Eimer mit Inkontinenzeinlagen leeren und säubern... da fliegen die kleinen Bösewichte.)
Na, für mich war es nicht schlimm. Ich war die Krätze nach ein paar Tagen mit den geeigneten Maßnahmen und Mitteln wieder los. Der guten Frau H. haben die Medis gegen Krätze das Leben gekostet.
Von daher achte ich jede Angst gegen die Impfen.
Nicht nur wegen ihr, jener Frau H., sondern weil ich meine, man muss das ernst nehmen!
Deshalb bin ich gegen eine Impfpflicht ab 18. Eine Art Aufklärungspflicht für alle Ungeimpften wäre gut!
Dann können sie individuell immer noch entscheiden, ob sie die Impfen annehmen wollen oder lieber nicht.
Geli