Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

Da spielt nicht allein hohes Alter eine Rolle, sondern vor allem auch der Gesundheitszustand.
Leider ist ein hoher Anteil schon deutlich Jüngerer besonders gefährdet, wenn er Covid-19 kriegt
(durch Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, verschiedene chronische Erkrankungen ..).
Ja. Aber die jüngeren Betroffenen sind ja noch so fit im Geiste - und ohne altersbedingte demenzielle Einschränkungen - dass sie sich selbst überlegen können, ob sie sich nicht lieber doch impfen lassen.
Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, auch chronische Erkrankungen, schließen nach meinem Empfinden selbstständiges Denken nicht aus.

Auch nicht genaue Rückfragen bei den behandelnden Ärzten.

Geli
 
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Wir dürfen wieder selbst über unsere Körper entscheiden - juchu

Tja, herzlichen Glückwunsch - "Ihr" habt bekommen, was Ihr wolltet.

Und nun? Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Ohne Eindämmungsmaßnahmen und Durchimpfung wird es spätestens im Herbst auf schnelle Durchseuchung hinaus laufen. Alleine für mich ist das kein großes Problem. Ich bin jung, gesund, geimpft und genesen. Für meine Freundin, unsere Tochter und mich ist das Risiko ausgenend von Covid19 vergleichsweise gering. Leider kenne ich auch Menschen, denen es nicht so geht - Alter, Gesundheitszustand und/oder Immunsuppression bewirken, dass eine Impfung nicht ausreichend greift, und eine Infektion werden sie wahrscheinlich auch nicht so leicht wegstecken.

Eine ordentliche Durchimpfungsquote von >90% oder besser sogar >95% würde zum Schutz dieser Menschen mit beitragen und ihr Risiko reduzieren. So wird spätestens der Herbst für diese Menschen auch wieder ein Spießrutenlauf. Darüber hinaus müssen sie sich dann auch ab und zu dumme Sprüche anhören, wenn sie sich auch jetzt ohne Pflicht noch mit einer Maske selbst schützen wollen.

Ihr entscheidet über die Körper dieser Menschen mit, während Ihr feiert, dass Ihr Euren Körper nicht pieksen lassen müsst.
 
Das sagst Du - vielleicht? - nur, weil 90 für Dich noch weit weg ist.
Nee. Ich fände, nach meinem Dafürhalten, eine Impfpflicht ab 70 gut.
Ab 60 muss es nicht sein. Zwischen 60 und 70 sind viele Leute noch sehr gut fit.
Aber ab 70, spätestens 75, 80, wird es für manche kriselig.
Man spürt doch manchen an, wie ihre Kräfte nachlassen.

Geli
Nein, ich sage es als Joke, ich hab da so meinen Humor
Bei mir sollte man nicht alles Ernst nehmen.

Eine Impfpflicht ab 60 Jahren empfinde ich schon als Witz.
Wenn man das beschlossen hätte, dann hätte man eben auch eine Impfpflicht ab 90 Jahren machen können.
 
Diese Impfpflicht ab 60 wurde ja aus einem bestimmten Grund abgelehnt.
In dem vorgeschlagenen Beschluss gab es einen Passus, der es ermöglicht hätte, im Herbst eine Impfpflicht ab 18 Jahren einzuführen. Deswegen wurde es auch fast mehrheitlich von der FDP abgelehnt.
Für mich ist das Ganze schon eine kleine Regierungskrise.
 
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Blöder wird es heute nicht mehr.

Wahrhaftig, bei dieser Abstimmung über die Impfpflicht hat sich der Deutsche Bundestag bis auf die Knochen blamiert. Wie viele Tote und kranke Menschen durch Corona entstehen, ist anscheinend unwesentlich.

Alle Diktatoren dieser Welt halten sich vor Lachen den Bauch beim Blick auf unsere hochgelobte Demokratie und deren Erfolgsquote in dieser Angelegenheit.

In den letzten beiden Jahren haben wir im Winter wegen Corona ein Chaos auf allen Gebieten erlebt. Jetzt hätten wir die Möglichkeit und die Mittel, den kommenden Winter freundlich zu gestalten.

Und was passiert? Die Damen und Herren Abgeordnete mit den hohen Gehältern, gewählt um richtige und vernünftige Entscheidungen zu treffen, sehen sich nicht in der Lage auch nur sechs Monate in die Zukunft zu sehen.

Wir benötigen wohl keine Kristallkugel um zu sehen dass dieser dritte Winter vermutlich den beiden vorausgegangenen gleichen wird. Was das für Gesundheit, Wirtschaft und Staatsverschuldung bedeutet, ist uns bekannt.


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