Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

Werbung:
Seife reicht und Desinfektionsmittel gegen Viren ist somit nur Geldmacherei der großen Konzerne...........
Jupp, meinetwegen.
Aber es fällt schwer, zu Einkaufswagen mehrere Kräne mit Frischwasser aufzustellen, die einem Samstagsansturm entsprechen.
Wobei ich vermute, dass dieses Virus sich ohnehin nicht durch "Schmierinfektionen" verbreitet, sondern tatsächlich (nur?) durch die Luft. Haben wir denn in den zwei Jahren mal irgendwo überhaupt etwas davon gehört, dass sich jemand das Virus durch Anfassen gefangen hätte? Nee, nicht?
Aber nichts desto trotz wasche ich meine Hände mit Wasser und Seife.
Und Desinfektionsmittel nehme ich nur, wenn ich (beruflich) in Haushalte zu alten Menschen gehe.
Und wegen dieser habe ich mich auch sofort impfen lassen.

Ich meine, wenn ich einen alten Mann des abends bade, und ihn dann aus der Wanne bewege/trage/hieve, bin ich ihm körperlich sehr nahe. Da hilft auch keine Maske, die dann sowieso (allein schon vom Dampf) durchnässt ist. Und wenn der sich dann vertrauensvoll von mir ins Bett bringen lässt, soll ich ihn dann eventeuell mit einem Virus infizieren, der für ihn tödlich sein kann? Nee. Der einzige - jedenfalls halbwegs sichere Schutz für ihn - sind MEINE Impfen.

Ich bin Demenzpflegerin im ambulanten Dienst. Ich telefonierte unlängst mit Kolleginnen, die in einem Heim arbeiten. Die sagten ganz klar: die Impfen haben bei ihnen viele alte Menschen vor schwerer Erkrankung und vermutlich auch vor ihrem Tod gerettet. Und: eingeschleppt ins Heim wurden die Inefktionen alle von ungeimpften Mitarbeitern! Das lässt sich in einem Heim ja sehr gut verfolgen. Man weiß ja genau, wer mit wem arbeitet, und wer wen abends wäscht und ins Bett bringt.

Allein bei den ganzen Rollifahrern ist eine körperliche Distanz ja kaum möglich.
Allein der Transfer vom Bett in den Rolli: Hochbewegen in den Sitz, neben ihm Platz nehmen, ihn umfassen, eine Hand unter eine Seite des Popos schieben, und so den Popo, sprich die Hüfte, durch Anheben ein Stück nach vorne bewegen. Dann die andere Seite. So 'ruckelt' der Patient zur Bettkante, bis die Beine runterhängen. Dann steht die Pflegeperson auf, beugt sich vor, fasst ihn richtig, und mit elegantem, körpernahen Schwung hebt sie ihn in den bereitstehenden Rolli.

Masken sind dabei nur unzureichend, oft sogar hinderlich. Der arme Klient schnauft unter der FFP2-Maske verzweifelt nach Luft, die Pflegeperson wegen der körperlichen Anstrengung desgleichen.
Beiderseitig rinnt der Schweiß...

Also, für Angehörige der Pflegeberufe finde ich die Impfpflicht sehr richtig.
Im Prinzip auch für Leute ab 60. Sie können ja immer noch kneifen, und sich verweigern, wenn sie nicht wollen.
Eine generelle Impfflicht lehne ich ab. Menschen sollten schon selbst über ihren Körper verfügen können.

Geli
 
Zuletzt bearbeitet:
Jupp, meinetwegen.
Aber es fällt schwer, zu Einkaufswagen mehrere Kräne mit Frischwasser aufzustellen, die einem Samstagsansturm entsprechen.
Wobei ich vermute, dass dieses Virus sich ohnehin nicht durch "Schmierinfektionen" verbreitet, sondern tatsächlich (nur?) durch die Luft. Haben wir denn in den zwei Jahren mal irgendwo überhaupt etwas davon gehört, dass sich jemand das Virus durch Anfassen gefangen hätte? Nee, nicht?
Aber nichts desto trotz wasche ich meine Hände mit Wasser und Seife.
Und Desinfektionsmittel nehme ich nur, wenn ich (beruflich) in Haushalte zu alten Menschen gehe.
Und wegen dieser habe ich mich auch sofort impfen lassen.

Ich meine, wenn ich einen alten Mann des abends bade, und ihn dann aus der Wanne bewege/trage/hieve, bin ich ihm körperlich sehr nahe. Da hilft auch keine Maske, die dann sowieso (allein schon vom Dampf) durchnässt ist. Und wenn der sich dann vertrauensvoll von mir ins Bett bringen lässt, soll ich ihn dann eventeuell mit einem Virus infizieren, der für ihn tödlich sein kann? Nee. Der einzige - jedenfalls halbwegs sichere Schutz für ihn - sind MEINE Impfen.

Ich bin Demenzpflegerin im ambulanten Dienst. Ich telefonierte unlängst mit Kolleginnen, die in einem Heim arbeiten. Die sagten ganz klar: die Impfen haben bei ihnen viele alte Menschen vor schwerer Erkrankung und vermutlich auch vor ihrem Tod gerettet. Und: eingeschleppt ins Heim wurden die Inefktionen alle von ungeimpften Mitarbeitern! Das lässt sich in einem Heim ja sehr gut verfolgen. Man weiß ja genau, wer mit wem arbeitet, und wer wen abends wäscht und ins Bett bringt.

Allein bei den ganzen Rollifahrern ist eine körperliche Distanz ja kaum möglich.
Allein der Transfer vom Bett in den Rolli: Hochbewegen in den Sitz, neben ihm Platz nehmen, ihn umfassen, eine Hand unter eine Seite des Popos schieben, und so den Popo, sprich die Hüfte, durch Anheben ein Stück nach vorne bewegen. Dann die andere Seite. So 'ruckelt' der Patient zur Bettkante, bis die Beine runterhängen. Dann steht die Pflegeperson auf, beugt sich vor, fasst ihn richtig, und mit elegantem, körpernahen Schwung hebt sie ihn in den bereitstehenden Rolli.

Masken sind dabei nur unzureichend, oft sogar hinderlich. Der arme Klient schnauft unter der FFP2-Maske verzweifelt nach Luft, die Pflegeperson wegen der körperlichen Anstrengung desgleichen.
Beiderseitig rinnt der Schweiß...

Also, für Angehörige der Pflegeberufe finde ich die Impfpflicht sehr richtig.
Im Prinzip auch für Leute ab 60. Sie können ja immer noch kneifen, und sich verweigern, wenn sie nicht wollen.
Eine generelle Impfflicht lehne ich ab. Menschen sollten schon selbst über ihren Körper verfügen können.

Geli
Super, dass du geimpft bist!
 
Jupp, meinetwegen.
Aber es fällt schwer, zu Einkaufswagen mehrere Kräne mit Frischwasser aufzustellen, die einem Samstagsansturm entsprechen.
Wobei ich vermute, dass dieses Virus sich ohnehin nicht durch "Schmierinfektionen" verbreitet, sondern tatsächlich (nur?) durch die Luft. Haben wir denn in den zwei Jahren mal irgendwo überhaupt etwas davon gehört, dass sich jemand das Virus durch Anfassen gefangen hätte? Nee, nicht?
Aber nichts desto trotz wasche ich meine Hände mit Wasser und Seife.
Und Desinfektionsmittel nehme ich nur, wenn ich (beruflich) in Haushalte zu alten Menschen gehe.
Und wegen dieser habe ich mich auch sofort impfen lassen.

Ich meine, wenn ich einen alten Mann des abends bade, und ihn dann aus der Wanne bewege/trage/hieve, bin ich ihm körperlich sehr nahe. Da hilft auch keine Maske, die dann sowieso (allein schon vom Dampf) durchnässt ist. Und wenn der sich dann vertrauensvoll von mir ins Bett bringen lässt, soll ich ihn dann eventeuell mit einem Virus infizieren, der für ihn tödlich sein kann? Nee. Der einzige - jedenfalls halbwegs sichere Schutz für ihn - sind MEINE Impfen.

Ich bin Demenzpflegerin im ambulanten Dienst. Ich telefonierte unlängst mit Kolleginnen, die in einem Heim arbeiten. Die sagten ganz klar: die Impfen haben bei ihnen viele alte Menschen vor schwerer Erkrankung und vermutlich auch vor ihrem Tod gerettet. Und: eingeschleppt ins Heim wurden die Inefktionen alle von ungeimpften Mitarbeitern! Das lässt sich in einem Heim ja sehr gut verfolgen. Man weiß ja genau, wer mit wem arbeitet, und wer wen abends wäscht und ins Bett bringt.

Allein bei den ganzen Rollifahrern ist eine körperliche Distanz ja kaum möglich.
Allein der Transfer vom Bett in den Rolli: Hochbewegen in den Sitz, neben ihm Platz nehmen, ihn umfassen, eine Hand unter eine Seite des Popos schieben, und so den Popo, sprich die Hüfte, durch Anheben ein Stück nach vorne bewegen. Dann die andere Seite. So 'ruckelt' der Patient zur Bettkante, bis die Beine runterhängen. Dann steht die Pflegeperson auf, beugt sich vor, fasst ihn richtig, und mit elegantem, körpernahen Schwung hebt sie ihn in den bereitstehenden Rolli.

Masken sind dabei nur unzureichend, oft sogar hinderlich. Der arme Klient schnauft unter der FFP2-Maske verzweifelt nach Luft, die Pflegeperson wegen der körperlichen Anstrengung desgleichen.
Beiderseitig rinnt der Schweiß...

Also, für Angehörige der Pflegeberufe finde ich die Impfpflicht sehr richtig.
Im Prinzip auch für Leute ab 60. Sie können ja immer noch kneifen, und sich verweigern, wenn sie nicht wollen.
Eine generelle Impfflicht lehne ich ab. Menschen sollten schon selbst über ihren Körper verfügen können.

Geli
Desinfektionsmittel sind auch eher für den Beruf, im normalen privaten Bereich ist es nicht nötig es übermäßig oft zu benutzen.
 
"Impfpflicht (ab 60 Jahren) im Bundestag gescheitert"

ach, was solls.
spart ne Menge Geld und Arbeit und nicht zuletzt irre viel Papier, sprich Bäume.
die nichtgeimpften 20 Prozent sind und bleiben dann eben gänzlich unvorbereitet.

:buegeln:
 
"Impfpflicht (ab 60 Jahren) im Bundestag gescheitert"

ach, was solls.
spart ne Menge Geld und Arbeit und nicht zuletzt irre viel Papier, sprich Bäume.
die nichtgeimpften 20 Prozent sind und bleiben dann eben gänzlich unvorbereitet.

:buegeln:
Eine Impfpflicht ab 90 Jahren wäre dann auch sinnvoller gewesen.
 
Eine Impfpflicht ab 90 Jahren wäre dann auch sinnvoller gewesen.
Das sagst Du - vielleicht? - nur, weil 90 für Dich noch weit weg ist.
Nee. Ich fände, nach meinem Dafürhalten, eine Impfpflicht ab 70 gut.
Ab 60 muss es nicht sein. Zwischen 60 und 70 sind viele Leute noch sehr gut fit.
Aber ab 70, spätestens 75, 80, wird es für manche kriselig.
Man spürt doch manchen an, wie ihre Kräfte nachlassen.

Geli
 
Zuletzt bearbeitet:
Blöder wird es heute nicht mehr.
Nicht ärgern nur wundern.

Dann gibt es eben Menschen die lieber Long Covid haben oder sterben, oder es gibt die Durchseuchung.

Ich habe meine Impfungen und schütze mich weiter. Ich habe auch immer Tücher dabei zur Desinfektion für den Einkaufswagen-

@Angelika-Marie, Geli alle Achtung für das was du tust-

Obwohl Schmierinfektionen denke ich doch, du greifst irgendwo hin und gehst dann an deinen Nase.

Die Impfung schützt vor einem schweren Verlauf.

Alle Gute.:blume:
 
Werbung:
Nee. Ich fände, nach meinem Dafürhalten, eine Impfpflicht ab 70 gut.
Ab 60 muss es nicht sein. Zwischen 60 und 70 sind viele Leute noch sehr gut fit.
Aber ab 70, spätestens 75, 80, wird es für manche kriselig.
Man spürt doch manchen an, wie ihre Kräfte nachlassen.

In dem Thread geht es ja um Corona und Covid-19.
Da spielt nicht allein hohes Alter eine Rolle, sondern vor allem auch der Gesundheitszustand.
Leider ist ein hoher Anteil schon deutlich Jüngerer besonders gefährdet, wenn er Covid-19 kriegt
(durch Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, verschiedene chronische Erkrankungen ..).
Die besonders Gefährdeten machen etwa 40 Prozent der Gesamtbevölkerung (in Deutschland) aus.
 
Zurück
Oben