Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

Es geht mir hier nicht um moralische Verurteilung. Aber es ist doch Fakt, dass dieser Brief alle Theorien, das Virus sei nicht natürlichen Urpsrungs, als Verschwörungstheorie diffamiert. Man kann doch dann nicht behaupten, man sei dem immer aufgeschlossen gewesen.

Er hat seine Kommunikation dahingehend erst wesentlich später verändert und das nicht mehr ausgeschlossen - vor allem weil in den USA dann so viel herauskam.

Abgesehen davon: Er würde mir hier doch nicht mal widersprechen, denn er macht ja deutlich das er den Brief so nicht mehr unterschreiben würde. Darin steht ja u.a. auch "The rapid, open, and transparent sharing of data on this outbreak is now being threatened by rumours and misinformation around its origins."

In Wirklichkeit hat v.a. China ja nie gut kooperiert. Drosten beklagt zudem, dass auch US-Kollegen, die von den Experimenten wussten, nicht offen waren. Unterm Strich ist der Vorwurf an ihn, er habe sich an Vertuschungen beteiligt, sicherlich falsch. Richtig ist aber, dass er sich klar positionierte ohne genug zu wissen - das ist nicht wissenschaftlich.
An dem Verhalten und der Kommunikation Drostens bzgl. der Nicht-Beteiligung an VTs und Gerüchten ist genau gar nichts unwissenschaftlich. Die Möglichkeit eines "unter Umständen sogar absichtlichen Laborunfalls" ist in jedem Fall schon damals aber auch heute noch nichts weiter als eine Verschwörungstheorie. Daran änderten auch Experimente nix. An diesem Fakt also hat sich nichts geändert. Und wird es auch nicht bis zu dem Zeitpunkt, an dem diese VT eben aufgeklärt ist. Drosten wird sich also wenn überhaupt davon distanziert haben, diese Möglichkeit nahezu 100 Pro ausgeschlossen zu haben. Zu diesem Zeitpunkt war das mit dem kranken Trump und einer Welt in Aufruhr im Anti-China-Modus auch genau richtig, zunächst. Sehr früh räumte er aber in verschiedenen Interviews ein, dass er einen natürlichen Ursprung zwar für sehr viel wahrscheinlicher hält, aber eben auch "alles möglich wäre" (frei wiedergegeben). Und Achtung Überraschung für dich: In verantwortungsvollen Positionen und einer entsprechenden Informationspolitik geht es um mehr, um sehr viel mehr als Rechthaberei.
 
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Dramatisch ist es auch noch nicht - kann es aber durchaus wieder werden, falls die bestehende Grundimmunität durch Durchimpfung etc. noch nicht ausreicht.
wie, bei omikron? diese impfung hilft auch sehr wenig was omikron betrifft..in der regel ist der verlauf eh eher milder auch ohne impfung.
und wenn du auf zukünftige varianten anspielst..wer weiß denn wie diese veraltete impfung dann schützen wird? . wissen tun wir gar nichts wenn es darum geht was wäre wenn.
 
Naja, Kekulé hat zumindest mehr Ahnung von Epidemiologie und Mikrobiologie als Wiesendanger je hatte.


Wer weiß ...

Wiesendanger behauptet nicht selbst Kompetenz zu haben. Er hat aber zusammengetragen was für die Laborhypothese spricht und damit eine Diskussion angestoßen.

Mir geht es hier nicht um die Frage, ob das Virus aus einem Labor kommt oder natürlichen Ursprungs ist. Mir geht es darum, dass Top Virologen diese Hypothese ins Nirvana diskreditieren wollten und so taten als sei sie widerlegt. Das hat einfach nichts mit Wissenschaft zu tun, da geht es um irgendwelche anderen Interessen. Und Du glaubst die Story von "Solidarität mit chinesischen Wissenschaftlern". Selbst wenn ich das glauben würde fände ich es falsch, weil es dann auch um Solidarität mit dem chinesischen Regime geht.

Aber wie gesagt, ich glaube das es um Gain of Function Forschung und Fördergelder in dem Bereich geht, und daher schon die Diskussion des Themas Laborunfall als Bedrohung angesehen wird.
 
Bei anderen Viren fand man die Ursprungsvariante auch erst nach längerer Zeit.

Wenn in ein paar Jahren verkündet wird, wie das mit dem Virus gelaufen ist, kommt als Reaktion wahrscheinlich: "welcher Virus?" Heute muß alles schnell gehen. Im Film wird schließlich auch spätestens zum Ende alles aufgelöst.
 
An dem Verhalten und der Kommunikation Drostens bzgl. der Nicht-Beteiligung an VTs und Gerüchten ist genau gar nichts unwissenschaftlich. Die Möglichkeit eines "unter Umständen sogar absichtlichen Laborunfalls" ist in jedem Fall schon damals aber auch heute noch nichts weiter als eine Verschwörungstheorie. Daran änderten auch Experimente nix. An diesem Fakt also hat sich nichts geändert. Und wird es auch nicht bis zu dem Zeitpunkt, an dem diese VT eben aufgeklärt ist. Drosten wird sich also wenn überhaupt davon distanziert haben, diese Möglichkeit nahezu 100 Pro ausgeschlossen zu haben. Zu diesem Zeitpunkt war das mit dem kranken Trump und einer Welt in Aufruhr im Anti-China-Modus auch genau richtig, zunächst. Sehr früh räumte er aber in verschiedenen Interviews ein, dass er einen natürlichen Ursprung zwar für sehr viel wahrscheinlicher hält, aber eben auch "alles möglich wäre" (frei wiedergegeben). Und Achtung Überraschung für dich: In verantwortungsvollen Positionen und einer entsprechenden Informationspolitik geht es um mehr, um sehr viel mehr als Rechthaberei.

Wenn ein Wissenschaftler eine Hypothese ausschließt, obwohl er das wissenschaftlich nicht kann, dann ist das unwissenschaftlich. Wenn Wissenschaftler eine Hypothese als Verschwörungstheorie diskreditieren obwohl sie die wissenschaftlich nicht ausschließen können, dann ist das unwissenschaftlich. Und es geht hier nicht gleich um Absicht.

Ehrlich, ich muss Dir das jetzt nicht auch noch erklären. Selbst "The Lancet" hat sich später distanziert. Da wurde sogar Offenlegungen von Interessenkonflikten gefordert und dabei kam auch etwas heraus. Das Thema wird sehr ernsthaft diskutiert weil es bedeutend ist. Wenn Du das anders siehst, Deine Sache.
 
Für Dich gibts nur schwarz oder weiß wie mir scheint.
Sagst ausgerechnet Du ... :LOL:

Wovon redest Du also?
Von Leuten, die schon von Anfang an Probleme mit den Maßnahmen hatten.
Vertrauen kann man da nicht erwarten, egal was man tut.

Es geht hier nicht um irgendeinen religiösen Glauben, im Sinne von "Er glaubt halt oder nicht". Ähnliche Probleme gibts betreffend Vertrauen in Journalismus und Vertrauen in Politik und Vertrauen in Institutionen insgesamt. Und es sind lange nicht immer jene Schuld denen das Vertrauen fehlt. So einfach kann man es sich nur machen wenn man selbst nur irgendeiner Gruppe folgt ohne selbst zu denken.
Nein es geht nicht um Religion.
Aber es wird einfach immer Gruppierungen innerhalb der Gesellschaft geben, die Du nicht abholen kannst, egal was Du tust.
Das war schon in den besten Zeiten der Bundesrepublik so und das lässt sich auch nicht einfach abstellen (siehe z.B. Parteien wie die NPD etc.).
Vertrauen schaffen ist zwar eine wichtige Sache des Staates, aber es ist auch Sache der Bürger.
 
Wiesendanger behauptet nicht selbst Kompetenz zu haben. Er hat aber zusammengetragen was für die Laborhypothese spricht und damit eine Diskussion angestoßen.
Da bist Du zu milde mit ihm.
Er hat wohl eher einige Leute ohne Belege verurteilt.
Im Grunde genommen geht er auch nicht wissenschaftlich vor.
 
Sagst ausgerechnet Du ... :LOL:
Weshalb glaubst Du das träfe auf mich zu?




Von Leuten, die schon von Anfang an Probleme mit den Maßnahmen hatten.
Vertrauen kann man da nicht erwarten, egal was man tut.
Die gibt es. Aber es gibt auch viele dazwischen. Ehrlich, ich will das nicht auch noch diskutieren. Siehe "schwarz - weiß". Solche Dynamiken sind einfach komplexer.


Nein es geht nicht um Religion.
Aber es wird einfach immer Gruppierungen innerhalb der Gesellschaft geben, die Du nicht abholen kannst, egal was Du tust.
Das war schon in den besten Zeiten der Bundesrepublik so und das lässt sich auch nicht einfach abstellen (siehe z.B. Parteien wie die NPD etc.).
Vertrauen schaffen ist zwar eine wichtige Sache des Staates, aber es ist auch Sache der Bürger.
Du argumentierst im Grunde hier, dass egal ist wie z.B. Wissenschaftler sich verhalten und ob sie integer handeln oder nicht, denn einige glauben ihnen trotzdem und sowieso und andere trotzdem und sowieso nie.

Ich sehe das anders und habe keine Lust das tiefer zu diskutieren. Ist mir zu oberflächlich.
 
wie, bei omikron? diese impfung hilft auch sehr wenig was omikron betrifft..in der regel ist der verlauf eh eher milder auch ohne impfung.


Darin ist u.a. zu lesen:
Ja, es gibt die guten Nachrichten über Omikron: Die krank machende Wirkung schwächt sich ab. Für Ungeimpfte allerdings womöglich nur um rund ein Viertel gegenüber der Delta-Variante - das legen die jüngsten Studien nahe. Das heißt: Wer bei den bisherigen Varianten ein hohes Risiko hatte zu erkranken - durch Alter oder Vorerkrankungen, zu denen übrigens auch Übergewicht zählt -, der hat auch jetzt noch ein solches Risiko, nur eben leicht verringert.

Omikron ist also nicht so viel milder als Delta - da helfen auch Formulierungen a la "in der Regel" nichts.

und wenn du auf zukünftige varianten anspielst..wer weiß denn wie diese veraltete impfung dann schützen wird? . wissen tun wir gar nichts wenn es darum geht was wäre wenn.

Tja, wenn die Impfungen zu wenig schützen, bleibt es bei den anderen Eindämmungsmaßnahmen. Und dann müsste Schweden erst Recht den sog. Freedom day wieder zurückziehen, wenn die Zahlen wieder weiter zunehmen. Falls Du jetzt einwenden willst, dass die Durchseuchung mit Omikron die Lösung wäre: Die würde gegen zukünftige Varianten genau so wenig helfen, wie z.B. ein gegen Omikron angepasster Impfstoff - wie er bald hoffentlich rauskommt.
 
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