Der Virologe Christian Drosten kritisiert den hohen Anteil an Ungeimpften in Deutschland. „Wir haben zu viele ungeimpfte Leute in Deutschland, gerade auch über 60. Und die sind natürlich richtig in Gefahr“, sagte der Leiter der Virologie an der Berliner Charité im Deutschlandfunk. „Das wird in Konsequenz auch verhindern, dass wir in Deutschland in die endemische Phase eintreten können, und das wird uns einen extremen gesellschaftlichen, auch wirtschaftlichen Nachteil bringen gegenüber anderen Ländern, wenn wir das nicht hinbekommen.“
Für Geimpfte könne die Pandemie im kommenden Jahr vorbei sein. Falls die Impflücke aber nicht geschlossen werden könne, müssten diese wahrscheinlich weiter Rücksicht nehmen auf die Ungeimpften. Einige Maßnahmen seien dann weiter nötig. „Maske tragen in Räumen beispielsweise im nächsten Winter, das würde mich nicht wundern, wenn wir das noch machen müssen. Ich glaube aber nicht, dass wir in großer Breite dann noch diese Belastung der Krankenhäuser haben werden.“
Virologe Christian Drosten sieht den Anteil der Ungeimpften in Deutschland kritisch. Er betont, dass es vor allem bei den über 60-Jährigen noch zu viele davon gebe. Seiner Meinung nach könnte die Pandemie im nächsten Jahr für die Geimpften vorbei sein – doch vermutlich müssten die weiter auf...
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Aber genau das ist was mich am meisten Ankotzt. Dass der Geimpfte Rücksicht auf die Ungeimpften nehmen muss/soll.
Deswegen
ALLGEMEINE IMPFPFLICHT MUSS HER!!!
Dann blieben nur noch die die sich nicht impfen lassen können und ja es ist nicht die Mehrheit, die Mehrheit der Ungeimpften kann aber will nicht.
Es "brodelt" in meinem Umfeld immer mehr.
Von der Geschichte meiner Mutter und anderen Menschen, die wegen Ungeimpfter quasi kein Leben und gesundheitliche Einschränkungen haben, habe ich ja oft genug geschrieben, aber es gibt auch die Gruppe der Jüngeren, die nun weiß Gott genug gelitten hat.
Meine jüngere Tochter ist 18, sie hat dieses Jahr Abitur gemacht.
1,5 Jahre überwiegend Homeschooling, keine Abifahrt, keine Auslandsfahrt, keine Abifeier, keinerlei reale Gemeinschaft mit anderen, ein halbes Jahr überwiegend online Studium (was unibedingt nur solala funktioniert), ein riesen Krampf beim Führerschein durch die Coronaregeln und vieles mehr.
Sie und ihre Freunde haben alles klaglos mitgemacht, sie sind mittlerweile alle geboostert und jetzt, Sylvester, - wieder Beschränkungen.
Brav wie sie sind, haben sie und ihre Freunde sich auf drei Feiern aufgeteilt, wieder einmal, am liebsten würden sie - endlich mal - alle zusammen feiern.
Es klingt so lapidar (wieder mal "nur" eine Sylvesterfeier), aber es ist so verdammt ungerecht!
Wenn ich meine Jugend damit vergleiche, kommt eine unsägliche Wut in mir hoch - alles, was mein Leben damals so genial gemacht hat, hat diese Generation nicht und das nicht wegen Corona (!), sondern wegen einiger Dumpfbacken, die sich völlig rücksichtslos gegen alle nicht impfen lassen.
Ich weiß, das ist nichts gegen die vielen Toten, die die Ungeimpften verursachen, es mußte nur mal grad aus aktuellem Anlass raus.