JimmyVoice
Sehr aktives Mitglied
Hier hänge ich mich mal mit rein..Rettende Krebs-OP an Intensivbett gescheitert
Im letzten Moment ist am Mittwoch eine Operation eines schwer an Krebs erkrankten Oberösterreichers in einem Wiener Krankenhaus gescheitert. Denn die Intensivstation des Spitals sei mit Covid-Patienten voll belegt gewesen.
Die Operation des Oberösterreichers Thomas Stadlbauer hätte Mittwochfrüh stattfinden sollen. Für die Operation vorbereitet und bereits auf dem Weg in den Operationssaal sei der Eingriff aber plötzlich abgesagt worden, so Stadlbauer. Die Begründung: Die Intensivstation sei „voll mit Covid-Leuten“ und das einzige theoretisch noch vorhandene Bett dort länger als erwartet belegt.
https://ooe.orf.at/stories/3131524/
„Die Triage ist in der Krebstherapie längst Alltag“
Verschobene Operationen, verschleppte Diagnosen und eine enorme seelische Belastung: Die Corona-Pandemie trifft auch Krebspatienten hart
Zwei zermürbend lange Wochen wartete die Patientin (47) auf ihre Operation. Der große Tumor, der in ihrem Kopf wuchs, musste dringend entfernt werden. Als endlich ein Bett auf der Intensivstation frei wurde, war es zu spät. „Der Krebs hatte weitere Hirnbereiche befallen“, schildert Professor Jörg Tonn, Direktor der neurochirurgischen Klinik am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München in Großhadern. Möglich war nur noch eine Bestrahlungstherapie.
„Die Triage ist in der Krebstherapie längst Alltag“ | Apotheken Umschau (apotheken-umschau.de)