Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

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Ja ... weil man die Leute dort so verheizt ... :unsure:
.. und zwar vom ersten Tag der Ausbildung an.

Es gibt nur extrem wenige, die damit zufrieden sind, jeden Tag für das bißchen Geld auf der Station zu arbeiten, sich die Knochen kaputt zu machen, für zig Auszubildende und Praktikanten den Kopf hinzuhalten, sowieso nicht ansatzweise so zu arbeiten, wie es gelehrt wird, nie zu wissen, wann man wirklich frei hat, 3 Schichtsystem, Hierarchiegedöns ... .

Fast jeder hofft, schnell eine Weiterbildung machen zu können/ ein Studium dranzuhängen/ schnell auf Teilzeit gehen zu können usw., damit man da herauskommt.
Lebenslang Vollzeit in diesem Bereich ohne "Lichtblick" - das hält so gut wie niemand aus.
 
Du hast schon Recht - ich kanns nur einfach nicht mehr lesen, dass auch hier immer und immer wieder behauptet wird, dass "sogar" Geimpfte erkranken, die Tests doch sooooviel bringen würden usw., als ob einfach nicht mitgelesen wird (oder was auch immer in den Köpfen der Leute passiert).

Geht mir auch so. Klar wären richtige PCR-Tests für jede Gelegenheit eine feine Sache. ABER es dauert einfach zu lange, bis man das Ergebnis hat. Und gerade in Zeiten, wo viele Menschen ernsthaft krank sind und vorhersehbar noch werden, braucht man für DIESE die Laborkapazitäten und nicht für Leute, die solche Tests haben wollen, um abends um die Häuser zu ziehen. Zudem bleibt das Problem mit der Zeit zwischen Testung und dem Vorzeigen des negativen Ergebnisses, während der man sich angesteckt haben kann, wenn man nicht genügend diszipliniert lebt. Schließlich bewahrt der Test den Getesteten vor garnix und schon gar nicht vorm eigenen Krankwerden. Von daher versteh ich den Hype um das "Freitesten" eh nicht. Aus einer ernsthaften Klemme kann man sich nicht mit billigen Mitteln freikaufen, ohne daß deren Haken einen einholen. Die Schnelltests sind ja nunmal nicht zuverlässig genug.
 
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Sportliche oder andere Anstrengungen würd ich aber lieber für ne Woche mal weglassen. Weiß grad nicht, ob dazu geraten wird, nur so vom eigenen Gefühl her. Im Körper findet ja etwas statt. Da soll er die Ruhe für haben. Aber toll, daß es beiden so gut geht!

Na, ist jetzt schon über eine Woche her. Allerdings ist er auch schon seit Tagen wieder umtriebig. Ich sehe es so wie du, finde es auch nicht gut. Aber bei meinem Vater kämpfen selbst die Götter vergebens. Einen stureren Menschen hab ich nie getroffen.
Der Arzt hatte auf jeden Fall zu 3 Tagen Schonung geraten, ich selber würde in diesem Alter auch eine Woche befürworten.
Aber, wie gesagt, nichts zu machen...

Auf jeden Fall finde ich auch gut, dass es beide so gut verkraftet haben und bin auch selber natürlich an Erfahrungen von anderen interessiert.

Der Vollständigkeit halber ein kleines Update:
Sich nach der Impfung zu schonen, vor allem ab einem gewissen Alter, ist goldrichtig.
Bei meinem Vater kam die große Erschöpfung dann mit Retard-Wirkung.
Auf einmal ging nicht mehr viel: große Müdigkeit, Kopfschmerzen, Sehstörungen beim Laufen, Schmerzen im Arm.
Er hat 15 Stunden lang geschlafen, musste sich auch tagsüber hinlegen und hat sämtliche Termine für die kommende Woche abgesagt.
Alles in allem nichts dramatisches und immerhin ging es ihm gestern dann schon besser als vorgestern.

Also, von mir der wohlmeinende Tipp es ernst zu nehmen, dass der Körper sich damit auseinandersetzen muss und nicht gleich wieder "in die Vollen" zu gehen. Eigentlich war er ja nur einen Tag lang schlapp nach der Impfung, und wenn er es etwas moderater angegangen wäre, wäre es sicherlich auch dabei geblieben.

Das ist ausdrücklich kein Beitrag gegen das Impfen! Ich bin nach wie vor überzeugt, dass mein Vater eine Covid-Erkrankung nicht überstanden hätte und bin sehr froh, dass er sich auch hat Boostern lassen. Nur sollte man danach auch etwas vernünftiger und achtsamer mit seinem Körper umgehen.
 
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