Wurde zwar schon wiederholt angesprochen, aber man kanns gar nicht oft genug wiederholen.
Impfung gegen Tumore: "Die Vision: Nicht mehr an Krebs zu sterben"
mRNA-Technologie. Die langjährige Entwicklung von Krebsimpfungen hat die Covid- Vakzine rasch ermöglicht, jetzt profitiert die Krebsforschung.
„Es ist eine Vision – aber ich bin sehr zuversichtlich“, sagt Wolfgang Hilbe, Leiter der 1. Med. Abteilung (Zentrum für Onkologie und Hämatologie) in der Klinik Ottakring in Wien - und meint die Entwicklung von Impfstoffen gegen Krebs, die so funktionieren könnten. Hilbe erklärt, wie so eine Therapie ablaufen könnte:
- Bei einem Patienten wird ein Tumor diagnostiziert, er wird operiert, Tumorzellen werden an eine mRNA-Impfstoff-Firma geschickt.
- Dort werden die typischen Merkmale an der Oberfläche der Krebszellen (Proteine bzw. Proteinteile) identifiziert. Mit einem Computerprogramm werden die Zielstrukturen ermittelt, bei denen die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sie durch das Immunsystem erkannt werden.
- Rund zwei Wochen später erhält der Patient seine mRNA-Krebsimpfung mit den Bauplänen (der mRNA) für diese individuellen Tumormerkmale.
- Danach stellt der Körper diese ungefährlichen Proteinteile selbst her und aktiviert zielgerichtet das Immunsystem.
- Krebszellen sollen rechtzeitig erkannt und eliminiert werden, gleichzeitig soll das immunologische Gedächtnis vor einem Wiederauftreten des Tumors schützen. „Dabei spielen die „Memory-Zellen“, eine Erinnerungsfunktion des Immunsystems, „eine zentrale Rolle“.
https://kurier.at/wissen/gesundheit...sion-nicht-mehr-an-krebs-zu-sterben/401439157