Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

Klar, die eigenen Viren werden aufgehalten, aber nicht die Viren einer Person ohne Mundschutz. Nur wenn alle immer in der Öffentlichkeit Mundschutz tragen, ist eine gewisse Sicherheit, sich nicht gegenseitig anzustecken, vorhanden Mit dem nichtmedizinischen Mundschutz schützt man also lediglich sein Gegenüber. Der Schutz ist aber genau so gegeben, wenn man 1,5-2m Abstand hält.
Nicht umsonst nennt Merkel den Mundschutz "Virenschleuder".
Ich würde so ein Ding nur tragen, wenn es Pflicht wird, denn nachvollziehbare Begründungen gibt es nicht. Das ist alles überbordende Symbolpolitik und Regulierungswahn.
Beim medizinischen Mundschutz, von dem du offenbar sprichst, sieht die Sache natürlich anders aus. weil sie eine Filterfunktion haben. Nur sind diese Masken auf dem Markt nicht mehr zu bekommen und diese Masken sollten m.E. zunächst denjenigen vorbehalten bleiben, die sie beruflich wirklich benötigen.

Diese Dinger kosten normalerweise ein paar Cent pro Stück (1-3 Cent), sie sind total einfach zu produzieren und man kann sie unbegrenzt lagern - ich rege mich (dauerhaft^^) fürchterlich darüber auf, dass so etwas nicht vorher bedacht wurde, als es hieß, dass wir ja soooo gut vorbereitet seien.
Dann wurde uns noch entgegen aller wissenschaftlichen Erkenntnisse verkauft, dass die Teile nichts bringen würden ... .

Im Grunde genommen wäre ein fast normales Alltagsleben damit möglich (plus Tests, plus Abstand halten und allgemeiner Vorsicht plus häufigem Händewaschen) und man hätte Milliarden Euronen und den Großteil der Kranken und Toten "einsparen" können.
 
Werbung:
Im Grunde genommen wäre ein fast normales Alltagsleben damit möglich (plus Tests, plus Abstand halten und allgemeiner Vorsicht plus häufigem Händewaschen) und man hätte Milliarden Euronen und den Großteil der Kranken und Toten "einsparen" können.
Ich nehme mal an, dass wir mit der Mundschutzpflicht ohnehin darauf vorbereitet werden sollen auf ein Leben "danach". Das hat m.E. auch etwas mit Psychologie zu tun.
Anders könnte der Alltag gar nicht auf ein halbwegs normales Maß wieder hochgefahren werden.
Denn das Virus wird nicht von alleine aussterben und die Herdenimmunität wird ebenso wie ein Impfstoff noch lange auf sich warten lassen.
 
Ich nehme mal an, dass wir mit der Mundschutzpflicht ohnehin darauf vorbereitet werden sollen auf ein Leben "danach". Das hat m.E. auch etwas mit Psychologie zu tun.
Anders könnte der Alltag gar nicht auf ein halbwegs normales Maß wieder hochgefahren werden.
Denn das Virus wird nicht von alleine aussterben und die Herdenimmunität wird ebenso wie ein Impfstoff noch lange auf sich warten lassen.
Ich bin voll und ganz deiner Meinung!

Auf Herdenimmunität sollten wir nicht setzen, weil sich immer mehr abzeichnet, dass Immunität nicht lange bestehen bleibt - viele Virologen gehen nur von einer Saison bzw. ein paar Monaten bis 1,5 Jahren aus (das ist noch nicht völlig gesichert, - sicher scheint nur, dass Immunität kein Garant ist).
 
In dem Artikel sind aber einige Fehler, z.B.:

"Nur wer ähnlich streng vorgehe wie die Chinesen, könne Corona besiegen, heißt es. Ob das stimmt, ist fraglich. Südkorea und Taiwan waren ebenfalls sehr erfolgreich bei der Seuchenbekämpfung, mussten dafür aber keine Millionenstädte zusperren. Zum wenigen, was man über SARS-CoV-2 weiß, gehört der Umstand, dass es nicht wahllos mordet wie etwa die Spanische Grippe vor 100 Jahren. Es gibt definierbare Risikogruppen, nämlich chronisch kranke und alte Menschen. Vielleicht hätte es gereicht, diese Gruppen besonders zu schützen. Stattdessen werden nun alle Bürger zu massiven Opfern im Dienste einer kleinen Minderheit gezwungen. Ein solches Experiment gab es noch nie. Auf die Dauer kann das nicht gut gehen."

- Südkorea übt ein extrem hohes Maß an Kontrolle aus indem alle Personen über die Handys geortet und auch identifiziert werden.
- Man weiß zwar, dass Covid-19 für bestimmte Risikogruppen gefährlicher ist. Es kann aber für alle gefährlich sein, denn auch bei den bisher geringen Fallzahlen werden immer wieder auch junge und gesunde Menschen schwer krank, teilweise mit Folgeschäden, und manche sterben auch. Anders gesagt: Angenommen man könnte einen Test-Versuch auf einer Insel mit 1 Million Personen unter 60 machen, alle gesund - man wüsste nicht wie viele es dann erwischt. Möglicherweise nicht mehr als bei einer normalen Grippe. Es könnte aber auch höher sein. Man weiß es schlicht nicht.

Was mich v.a. nervt ist die oft gehörte Forderung doch nur die Risikogruppen zu schützen, denn das lässt sich sehr leicht sagen. Wie aber setzt man so etwas in die Praxis um?

Angenommen, große Teile der Bevölkerung würden sich weitgehend ungebremst nach und nach infizieren:

1) Wie sollen Risiko-Patienten in einem Krankenhaus geschützt werden, wenn dort a) natürlich auch ganz andere/normale Patienten sind (Beinbruch beim Skifahren etwa), b) das gesamte Personal einer hohen Gefahr ausgesetzt ist, c) Besucher.

2) Altenheime... ähnliches Problem

3) Familien: Wie soll eine Frau, die gerade eine Chemo-Therapie hinter sich hat, ansonsten aber auch noch Mutter und Ehefrau ist, geschützt werden? Wie soll der Opa geschützt werden? Sollen die in totale Isolation in irgendein Zimmer?


Diese Forderung sehe ich so lange als undurchdacht an bis solche Dinge mal erklärt werden.

Naja wenn man auf Deutschland schaut 73Prozent der gemeldeten Corona infizierten sind zwischen 15-59 Jahre alt.

10 Prozent der Gesamt infizierten müssen werden im kh behandelt, aktueller Stand, nicht alle müssen beatmet werden, ehe man hier wieder falsche Schlüsse zieht.

Vor einigen Tagen noch waren die meisten Toten mit 80 und älter gemeldet, mittlerweile sind wir hier bei 70 und älter. 86 Prozent Lagebericht von gestern zahlen von vorgestern.

5,7 Prozent der Gesamt Toten sind unter 60 Jahren Alt. Jüngster ist 28 Jahre Alt.

Deshalb ist allein schon an solchen Zahlen offensichtlich das man nicht nur Alte oder Risikogruppen schützen muss, denn 42 Tote unter 60 sind alles andere als wenig.
 
Stimmt, das hast Du nicht geschrieben. Das habe ich fix in deine Worte hineininterpretiert.:o Was mir aber erst jetzt aufgefallen ist, nachdem ich nochmal gelesen habe.

Dann formuliere ich um: Mundschutz für die Bevölkerung finde ich gut, nachdem all jene damit ausreichend versorgt sind, die sie beruflich benötigen.
Keine Frage, je mehr um so besser. Kulturell bedingt sehen wir uns im Westen weniger als Kollektiv, das soll irgendwie der Staat machen. Bezogen auf die Masken wirkt sich dieses Denken halt ebenfalls aus. Ich soll eine Maske wegen des Kollektivs tragen und erst über die kollektive Wirkung habe ich etwas davon.
1. muss man das kapieren.
2. ticken wir seit Hitler anders
3. müssen genug hergestellt werden (von uns und durch Einsatz des Staates) um sie ..
4. in der richtigen Reihenfolge verteilen zu können

Diesen kollektiven Volksgeist, den Diktaturen gut zu gebrauchen wissen ist m.E. nicht mehr wirklich in uns verankert, das wohnt den Asiaten eher inne.
In österreichischen oder bayrischen Dörfern mag es das noch geben, insgesamt aber liegt das brach.

Im Forum hört man dann, man sollte,müsste, hätte tun sollen.
Wenn die hätte, sollte, müsste-Menschen dann mal Zeit haben wird es sicher besser:D
Ich habe das am eigenen Leib die letzten Jahre zu spüren bekommen, obwohl ich gar nichts wollte. Die meisten Menschen sind Schwätzer.
 
Werbung:
Ich nehme mal an, dass wir mit der Mundschutzpflicht ohnehin darauf vorbereitet werden sollen auf ein Leben "danach". Das hat m.E. auch etwas mit Psychologie zu tun.
Anders könnte der Alltag gar nicht auf ein halbwegs normales Maß wieder hochgefahren werden.
Denn das Virus wird nicht von alleine aussterben und die Herdenimmunität wird ebenso wie ein Impfstoff noch lange auf sich warten lassen.

Das sehe ich auch so. Nur frage ich mich gerade, wie man das bei den ganz kleinen Menschen in unserer Gesellschaft umsetzen möchte, wenn die erst wieder zur Schule und KITA gehen. Hmm...
 
Zurück
Oben