Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

Und?

"Das Land hat frühzeitig auf das Virus reagiert, sehr schnell den Export von Schutzmasken verboten und seine eigene Produktion hochgefahren. Masken gibt es für alle gegen Vorlage der Krankenkassenkarte - bisher drei pro Woche, ab Anfang April sogar neun für zwei Wochen. Per App kann man sehen, wo es noch Masken gibt. Überall wird ständig Fieber gemessen und einem Desinfektionsmittel hingehalten."

Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/taiwan-corona-101.html
Ups, zu spät gelesen ... ^^
 
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Naja, Schweden macht es anders, mit ganz wenigen Verboten und ohne Ausgangsbeschränkungen. Wir werden sehen, ob deren Weg ohne Freiheitsbeschränkungen funktioniert. o_O
Wäre ihnen zu wünschen, aber da sie bis jetzt nur 30.000 Menschen getestet haben, könnte die Dunkelziffer sehr hoch sein.

Man wird letztendlich feststellen, wenn die Schwerkranken kommen, die meisten Skigebiete dort sollen nach Ostern schließen.
 
Naja, Schweden macht es anders, mit ganz wenigen Verboten und ohne Ausgangsbeschränkungen. Wir werden sehen, ob deren Weg ohne Freiheitsbeschränkungen funktioniert. o_O
Schweden wird vermutlich sehr bald nachziehen (müssen) wie alle Länder weltweit.
Das Virus wird sich in Schweden nicht anders verhalten als anderswo. :cautious:
Nur hat man bis dahin vermutlich sehr viel wertvolle Zeit verloren.
Es wäre ihnen sehr zu wünschen, dass ich Unrecht habe....aber die Realität spricht leider eine andere Sprache.
 
Den Artikel sollte man sich auch mal unaufgeregt, aber sehr aufmerksam durchlesen:

https://www.profil.at/oesterreich/c...LOyB7hlsJqOth7K__IQBdMwbj-vXWkGieYO8naErKvA3U

In dem Artikel sind aber einige Fehler, z.B.:

"Nur wer ähnlich streng vorgehe wie die Chinesen, könne Corona besiegen, heißt es. Ob das stimmt, ist fraglich. Südkorea und Taiwan waren ebenfalls sehr erfolgreich bei der Seuchenbekämpfung, mussten dafür aber keine Millionenstädte zusperren. Zum wenigen, was man über SARS-CoV-2 weiß, gehört der Umstand, dass es nicht wahllos mordet wie etwa die Spanische Grippe vor 100 Jahren. Es gibt definierbare Risikogruppen, nämlich chronisch kranke und alte Menschen. Vielleicht hätte es gereicht, diese Gruppen besonders zu schützen. Stattdessen werden nun alle Bürger zu massiven Opfern im Dienste einer kleinen Minderheit gezwungen. Ein solches Experiment gab es noch nie. Auf die Dauer kann das nicht gut gehen."

- Südkorea übt ein extrem hohes Maß an Kontrolle aus indem alle Personen über die Handys geortet und auch identifiziert werden.
- Man weiß zwar, dass Covid-19 für bestimmte Risikogruppen gefährlicher ist. Es kann aber für alle gefährlich sein, denn auch bei den bisher geringen Fallzahlen werden immer wieder auch junge und gesunde Menschen schwer krank, teilweise mit Folgeschäden, und manche sterben auch. Anders gesagt: Angenommen man könnte einen Test-Versuch auf einer Insel mit 1 Million Personen unter 60 machen, alle gesund - man wüsste nicht wie viele es dann erwischt. Möglicherweise nicht mehr als bei einer normalen Grippe. Es könnte aber auch höher sein. Man weiß es schlicht nicht.

Was mich v.a. nervt ist die oft gehörte Forderung doch nur die Risikogruppen zu schützen, denn das lässt sich sehr leicht sagen. Wie aber setzt man so etwas in die Praxis um?

Angenommen, große Teile der Bevölkerung würden sich weitgehend ungebremst nach und nach infizieren:

1) Wie sollen Risiko-Patienten in einem Krankenhaus geschützt werden, wenn dort a) natürlich auch ganz andere/normale Patienten sind (Beinbruch beim Skifahren etwa), b) das gesamte Personal einer hohen Gefahr ausgesetzt ist, c) Besucher.

2) Altenheime... ähnliches Problem

3) Familien: Wie soll eine Frau, die gerade eine Chemo-Therapie hinter sich hat, ansonsten aber auch noch Mutter und Ehefrau ist, geschützt werden? Wie soll der Opa geschützt werden? Sollen die in totale Isolation in irgendein Zimmer?


Diese Forderung sehe ich so lange als undurchdacht an bis solche Dinge mal erklärt werden.
 
In dem Artikel sind aber einige Fehler, z.B.:

"Nur wer ähnlich streng vorgehe wie die Chinesen, könne Corona besiegen, heißt es. Ob das stimmt, ist fraglich. Südkorea und Taiwan waren ebenfalls sehr erfolgreich bei der Seuchenbekämpfung, mussten dafür aber keine Millionenstädte zusperren. Zum wenigen, was man über SARS-CoV-2 weiß, gehört der Umstand, dass es nicht wahllos mordet wie etwa die Spanische Grippe vor 100 Jahren. Es gibt definierbare Risikogruppen, nämlich chronisch kranke und alte Menschen. Vielleicht hätte es gereicht, diese Gruppen besonders zu schützen. Stattdessen werden nun alle Bürger zu massiven Opfern im Dienste einer kleinen Minderheit gezwungen. Ein solches Experiment gab es noch nie. Auf die Dauer kann das nicht gut gehen."

- Südkorea übt ein extrem hohes Maß an Kontrolle aus indem alle Personen über die Handys geortet und auch identifiziert werden.
- Man weiß zwar, dass Covid-19 für bestimmte Risikogruppen gefährlicher ist. Es kann aber für alle gefährlich sein, denn auch bei den bisher geringen Fallzahlen werden immer wieder auch junge und gesunde Menschen schwer krank, teilweise mit Folgeschäden, und manche sterben auch. Anders gesagt: Angenommen man könnte einen Test-Versuch auf einer Insel mit 1 Million Personen unter 60 machen, alle gesund - man wüsste nicht wie viele es dann erwischt. Möglicherweise nicht mehr als bei einer normalen Grippe. Es könnte aber auch höher sein. Man weiß es schlicht nicht.

Was mich v.a. nervt ist die oft gehörte Forderung doch nur die Risikogruppen zu schützen, denn das lässt sich sehr leicht sagen. Wie aber setzt man so etwas in die Praxis um?

Angenommen, große Teile der Bevölkerung würden sich weitgehend ungebremst nach und nach infizieren:

1) Wie sollen Risiko-Patienten in einem Krankenhaus geschützt werden, wenn dort a) natürlich auch ganz andere/normale Patienten sind (Beinbruch beim Skifahren etwa), b) das gesamte Personal einer hohen Gefahr ausgesetzt ist, c) Besucher.

2) Altenheime... ähnliches Problem

3) Familien: Wie soll eine Frau, die gerade eine Chemo-Therapie hinter sich hat, ansonsten aber auch noch Mutter und Ehefrau ist, geschützt werden? Wie soll der Opa geschützt werden? Sollen die in totale Isolation in irgendein Zimmer?


Diese Forderung sehe ich so lange als undurchdacht an bis solche Dinge mal erklärt werden.

Ich persönlich finde auch, daß das ein gegeneinander aufhetzen ist, so von wegen, wegen den Schwachen müssen alle zurückstecken, gerade das ist doch Solidarität und Zusammenhalt, und es weiß ja niemand, wie Du sagst, zu welcher Gruppe jemand gehört. Die herzkranke Oma kann es überleben und ihr 20jähriger Enkel stirbt, es gibt nur Wahrscheinlichkeiten.
 
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Den Artikel sollte man sich auch mal unaufgeregt, aber sehr aufmerksam durchlesen:

https://www.profil.at/oesterreich/c...LOyB7hlsJqOth7K__IQBdMwbj-vXWkGieYO8naErKvA3U


Findest Du nicht, daß so eine Formulierung vom menschlichen her bedenklich ist? :unsure:

Es gibt definierbare Risikogruppen, nämlich chronisch kranke und alte Menschen. Vielleicht hätte es gereicht, diese Gruppen besonders zu schützen. Stattdessen werden nun alle Bürger zu massiven Opfern im Dienste einer kleinen Minderheit gezwungen. Ein solches Experiment gab es noch nie. Auf die Dauer kann das nicht gut gehen."

Klingt so ein bißchen, als wären die Kranken und Alten an allem schuld, wegen denen müssen sich alle einschränken, das trägt doch nicht zu einem gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Eigentlich ist das eher Sozialdarwinismus, keine Rücksichtnahme auf Schwache, sondern freie Fahrt für die Starken, die, die auf der Strecke bleiben, haben halt Pech. o_O
 
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