Joey
Sehr aktives Mitglied
Mal Ausführlicher zu diesem Post nochmal:
Beleg dafür? Für welche körperlichen Leiden soll das gelten? Verletzungen? Infektionen? Vergiftungen? Mangelerscheinungen? Tumore? Bei einigen wenigen davon kann man Nachlässigkeit oder Fahrlässigkeit als mögliche Ursache ausmachen, aber bei weitem nicht bei allen.
Ich erinnere mich an ein Pärchen, bei dem sie das auch so glaubte. Eines Tages hatte ihr Partner dann irgendein klassisches Leiden - ich glaube es waren Rückenschmerzen - und sie sagte nur: "Dann setz Dich hin und denk Dich gesund!"
Sorry, aber dieser Ansatz ist zum einen falsch, und in der Form, wie es diese Frau angewendet hat, auch überheblich-schändlich.
Nein. Der Zustand des Natürlichen ist Konkurenz um Lebensraum und Resourcen. Auch Krankheitserreger - Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten - sind Teil der Natur. Wenn jemand an einer Malaria stirbt, dann ist auch das ein natürlicher Vorgang, der nicht seinem falschen Denken anzulasten ist, sondern weil er durch Mückenstich mit den betreffenden Erregern infiziert wurde, die stärker/schneller als sein Immunsystem waren. Auch wenn jemand an Tollwut stirbt, ist auch das leider ein natürlicher Vorgang. Die betreffenden Viren gibt es schon seit Jahrtausenden in der Natur, und früher - in der hochgelobten Zeit, als diemenschen noch (angeblich) im Einklang mit der Natur lebten - sind Menschen deutlich häufiger daran gestorben, bevor zum einen eine Impfung entwickelt wurde und zum anderen die Krankheit auch bei Wildtieren deutlich unterdrückt wurde.
Nein. Selbst wenn wir die Prämisse als wahr betrachten würden - was ich ausdrücklich nicht tue - wäre die Schlussfolgerung, dass man dann durch richtiges Denken danach wieder gesund würde, nicht logisch-nachvollziehbar gegeben.
Bedenken wir somit, dass die ersten Ursachen für körperliche und seelische Leiden sehr oft im falschen Denken liegen.
Beleg dafür? Für welche körperlichen Leiden soll das gelten? Verletzungen? Infektionen? Vergiftungen? Mangelerscheinungen? Tumore? Bei einigen wenigen davon kann man Nachlässigkeit oder Fahrlässigkeit als mögliche Ursache ausmachen, aber bei weitem nicht bei allen.
Falsches Denken macht krank. Richtiges Denken lässt uns gesund werden und gesund bleiben.
Ich erinnere mich an ein Pärchen, bei dem sie das auch so glaubte. Eines Tages hatte ihr Partner dann irgendein klassisches Leiden - ich glaube es waren Rückenschmerzen - und sie sagte nur: "Dann setz Dich hin und denk Dich gesund!"
Sorry, aber dieser Ansatz ist zum einen falsch, und in der Form, wie es diese Frau angewendet hat, auch überheblich-schändlich.
Der Zustand des Natürlichen ist eigentlich die Gesundheit.
Nein. Der Zustand des Natürlichen ist Konkurenz um Lebensraum und Resourcen. Auch Krankheitserreger - Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten - sind Teil der Natur. Wenn jemand an einer Malaria stirbt, dann ist auch das ein natürlicher Vorgang, der nicht seinem falschen Denken anzulasten ist, sondern weil er durch Mückenstich mit den betreffenden Erregern infiziert wurde, die stärker/schneller als sein Immunsystem waren. Auch wenn jemand an Tollwut stirbt, ist auch das leider ein natürlicher Vorgang. Die betreffenden Viren gibt es schon seit Jahrtausenden in der Natur, und früher - in der hochgelobten Zeit, als diemenschen noch (angeblich) im Einklang mit der Natur lebten - sind Menschen deutlich häufiger daran gestorben, bevor zum einen eine Impfung entwickelt wurde und zum anderen die Krankheit auch bei Wildtieren deutlich unterdrückt wurde.
Wenn wir also durch falsches Denken krank werden können, müssten wir durch richtiges Denken die Gesundheit wieder herstellen können.
Nein. Selbst wenn wir die Prämisse als wahr betrachten würden - was ich ausdrücklich nicht tue - wäre die Schlussfolgerung, dass man dann durch richtiges Denken danach wieder gesund würde, nicht logisch-nachvollziehbar gegeben.
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