@Joey
Die ersten Ursachen für körperliche und seelische Leiden liegen sehr oft im falschen Denken.
"Da fallen mir zuerst psychische Erkrankungen ein", sagst du. Kennst du auch das Wort "Leiden"?
Es hat nicht immer gleich alles ein bestimmtes Etikett, IST dieOderdie feststehende "Krankheit".
"Seelische Leiden" stehen auch mit in dem Satz - und du sprichst die "Gedankenmuster" an.
Genau die sind ein wesentlicher Inhalt heutiger Therapiegespräche/Therapien, soweit ich weiß.
Und die sind nicht nur fürs Emotionale/Psychische von Belang, sondern auch für das Körperliche.
Bei körperlichen Leiden fällt dir allmöglicher Raubbau an der Gesundheit durch schlechte Gewohnheiten ein.
Und womit hängen die zusammen? Was soll ein Zuviel an Essen, Alkohol usw vertreiben/einem vorspielen?
Daß es einem auf simple Art besser gehen kann, einfach, indem man sich maßlos davon einverleibt/"gönnt".
Es geht also um ein Gefühl, und das Denken sucht eine Lösung dafür, einen Ausweg, der leicht zu gehen ist.
Merkste? Möchte man die schädigenden Gewohnheiten ändern, muß das Denken sich verändern, nämlich
zB dahin, daß es ein gutes Gefühl macht, gute Sachen zu essen und zu trinken, auch wenn das Mühe macht.
Daß es sich lohnt, für sich zu sorgen, den dafür nötigen Einsatz zu erbringen, statt rasch etwas "einzuwerfen".
Daß man in Gesellschaft nicht der tolle Hecht sein muß, der zu sein man nur mit Alkoholpegel fertigbringt....
Zu körperlichen Leiden hab ich noch einen Gedanken, auf den du wie ich glaube noch nicht gekommen bist.
Es gibt ja nicht immer nur ultraschlimme Krankheiten, sondern auch vieles an Unpäßlichkeiten/Beschwerden.
Allein schon zum Beispiel das Atmen und die Haltung. Zu flaches gepresstes Atmen oder krumme Haltung,
das fühlt sich nicht nur sehr bald echt unangenehm an, sondern daraus kann und wird Krankheit folgen, von
Lungenkrankheiten durch mangelnde Belüftung, Schmerzen wegen verkürzten Muskeln, gedrückten Nerven...
Oder denk an all die Bauchweh-Sachen, die klar mit Streß, Hektik, Unruhe, Unentspanntheit zusammenhängen.
Wieder fängt´s mit Denken an, zB: wird Leistung gefordert, muß ich mich plagen, hetzen; unterdrücken, was
an natürlichen Bedürfnissen in mir ist, und was ich wirklich brauchen würde weit hintenanstellen, mich triezen.
An "falschem" also für einen selbst nicht guten/nicht förderlichen Denken gibt es natürlich noch viel mehr.
Was am eigenen Denken aus lauter Gewohnheit für einen selbstverständlich aber eben nicht gut ist, darauf
muß man erstmal kommen. Und dann entdeckt man vllt auch, wie es sich schon auf Körperliches auswirkte.